Für Veranstalter
  Dinner-Krimi
  Auftrittstermine
  Aktuell
  Die Gruppe
  Auftrittsfotos
  Referenzen
  Kurse
  Gästekommentare
  Pressestimmen
  Alle Formate
  Links
  Sitemap
  Kontakt
   

 


Archiv: Die Artikel der letzten Jahre
2009:Juni 09 | Mai 09 | April 09 | März 09 | Februar 09 | Januar 09
2008: Dezember 08 | November 08 | Oktober 08 | September 08 | Juni 08 | Mai 08 | April 08 | März 08 | Februar 08 | Januar 08 |
2007: Dez. 07 | Nov. 07 | Okt. 07 | Sept. 07 | Mai 07 | April 07 |Februar 07 | Januar 07 |
2006: November 06 | Oktober 06 | September 06 | Juli 06

Kurz gemeldet:
FREISTILJubiläumsveranstaltung: 5 Jahre FREISTIL
Im Juni 2009 feierte FREISTIL in der Mensa ein Jubiläum: 5 Jahre Improvisationstheater! Im Jahr 2004 von Schulz gegründet, blickt die Gruppe inzwischen auf 175 Auftritte in Deutschland, der Schweiz und Österrreich zurück. FREISTIL hat in dieser Zeit mit Theatersport und Impro-Show (seit 2004), Impro-Musical (seit 2005), Impro-Krimi (seit 2006), Impro-Soap (seit 2007) und Dinner-Krimi (seit 2008) jährlich ein neues Format entwickelt. Zum Jubiläums-Theatersport-Auftritt gab es ein Quiz zur Geschichte der Gruppe und eine DVD mit den schönsten Aufnahmen der vergangenen 5 Jahre. Außerdem kleine Geschenke für die Besucher des Theatersport-Abends - und natürlich viele neue improvisierte Szenen, Lieder und Geschichten auf der Bühne beim Match der Roten gegen die Weißen.

Wer wird FREISTILionär?FREISTIL- Jubiläums-Quiz
Beim Quiz zum Jubiläum (5 Jahre FREISTIL Improvisationstheater) konnte man wertvolle (und z.T. ungewöhnliche) Preise gewinnen: Freikarten für FREISTIL, Video-DVDs (Best of FREISTIL 2004-2009) mit einer Spieldauer von 4 Stunden, Kaffe trinken mit einem FREISTIL Spieler seiner Wahl (!), handsignierte FREISTIL Plakate, einen selbstgebackener Kuchen von Simone Ott und eine CD Piano Solo von Karsten Kramer.
Die Preise sind zwar bereits alle vergeben aber wer will, kann das Quiz auch jetzt noch (per Mail) beantworten und bekommt dann eine Mail mit den 20 richtigen Antworten. Es lohnt sich, denn es gibt viele interessante Fragen, lustige Antwortalternativen - und einige Tipps für die richtige Lösung. Zum Quiz geht es: Hier
Und eine gute Nachricht für die FREISTIL-Fans: Die DVD mit den schönsten Aufnahmen der vergangenen 5 Jahre kann man derzeit noch kaufen. Hier

FREISTIL Walk-Acts Sparkasse Freiburg MarktforumErster Werbefilm mit FREISTIL Schauspielern
Wer die Schauspieler von FREISTIL mal in einem Werbefilm erleben möchte, kann sich den 5 minütigen Film von fritz-media auf der FREISTIL Homepage anschauen: Hier.
In dem Film wird Werbung gemacht für die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und ihr Marktforum, das im Mai stattfand und über Weltmärkte, wirtschaftliche Zusammenhänge und Geldanlageformen informierte. Die Konzeption und die Texte stammen allerdings nicht von FREISTIL, sondern von fritz-media. Darsteller: Christian M. Schulz (als Marktschreier), Nicole Djandji (als Reporterin), Simone Ott (als Fliegende Händlerin) und Achim Freund (als Straßenfeger) und viele Sparkassen-Mitarbeiter.

FREISTIL beim Marktforum der Sparkasse
FREISTIL Walk-Acts Sparkasse Mai 09Am Megasamstag in der Freiburger Innenstadt konnten die Passanten in der Hauptstelle der Sparkasse fünf original Marktstände besichtigen, bestückt mit Nahrungsmitteln, Rohstoffen, Sachwerten und anderen Requisiten, mit denen die vielen Geldanlage-Möglichkeiten und Zusammenhänge auf dem Weltmarkt veranschaulicht wurden. Vier FREISTIL-Schauspieler belebten den "Markt" in und vor der Sparkasse als Walk-Act Figuren, d.h. als Marktschreier, Straßenfeger, Fliegende Händlerin und Reporterin, die mit den Gästen auf unterhaltsamer Art in direkten Kontakt traten. Auch Karsten Kramer, der Musiker der Gruppe, war beteiligt und sorgte am hauseigenen Steinway-Flügel oder der Gitarre für gute Stimmung. Besonders gut kam bei Kunden und Mitarbeitern das eigens getextete Lied: "Sparkasse - du bist für mich da" an. Ein (echtes!) Filmteam nahm die Schauspieler auf und hat einen Werbefilm für das Marktforum der Sparkasse erstellt: Hier. Fotos der sechsstündigen Aktion gibt es Hier.

Sklavenmarkt in Freiburg

Am 1. Mai wurden auf dem Stühlinger Kirchplatz Sklaven versteigert! Sklavenmarkt IG Metall Mai 09Der IG Metall-Arbeitskreis "Menschen in Zeitarbeit" führte im Rahmen der DGB-Feier ein Stück zum Thema Leiharbeiter auf, in dem auf drastische Weise die schlechte Situation der Betroffenen dargestellt wurde. Christian M. Schulz war bei der Konzeption der Aufführung beteiligt, hatte den Theatertext geschrieben und die Gruppe, die aus 12 Leiharbeitern, Gewerkschaftern und Improspielern bestand, auch angeleitet. Er spielte außerdem den unsympathischen Sklavenhalter, der seine Sklaven in Käfigen den Unternehmern anbietet und dabei um deren Preise und ihren "Verbrauch" (7,50 pro Tag) feilscht. Als alle Sklaven verkauft sind und er neue Sklaven braucht, werden ihm mit Hilfe der "Krise" (zwei Spieler in Müllsäcken) Arbeitslose aus dem Publikum als frische Sklaven zugeführt. Doch diese machen einen Aufstand, so daß der Sklavenhalter unter dem Gejohle der Zuschauer am Ende selber im Käfig landet.

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Impro-Musical, Freiburg, E-WERK, 5.5.09
- Mit Fridolin über die Dächer von Freiburg ziehen! Super! Weiter so.
- Stegreif ist super. Ahoi!
- Toll, wie Ihr das mit euren Songs auf den Punkt bringt. Es ist richtig mitreißend!
- Hätte nie geadcht, daß Schwein, Taube u. Schornsteinfeger etc. so zum Lachen sind. Spitze, was da zustande kommt.
- Wir haben euch zum ersten Mal gesehen und waren voll begeistert! Echt klasse! Viele Grüße aus Bayern und Danke für das Plakat.

Dinner-Krimi, Freiburg, Dattler, 15.5.09
- Dem werten Brautpaar einen herzlichen Glückwunsch von den "Ex-Kollegen" aus dem Blue Angel mit dem leckeren Salsa-Tänzer!
- Ein großes Lob für so eine tolle schauspielerische Leistung! Wir haben uns alle wahnsinnig amüsiert. Vielen Dank für den tollen Abend! (Stefan Schwarz - alias Markus - und Petra)
- Habt ihr super gemacht! Das war ein tolles Erlebnis und "Hut ab". Danke. (Petra Jaca)
- Wie wär's, wenn sich die Braut in Memoriam "Blue Angel" mal ausziehen würde? Ansonsten ganz toll und unglaublich unterhaltsam. (S. Nüschek)
- Ihr wart super. (Doris Klopp)
- Danke für einen superguten Abend! Tolles Theater, tolles Essen. Klasse! Wir waren bestimmt nicht das letzte Mal da. (A. Kunzer)
- Ein gelungener Abend. Schauspielerisch wie kulinarisch sehr gelungen. Weiter so und viel Erfolg für die Zukunft. (Michael + Andrea Patsch/ Hans-Peter + Bärbel Schöffing)
- Als "alter Tatort-Gucker" - ich hab heut total versagt + auf den Falschen getippt. Danke für den unterhaltsamen Abend. (M. Pippel)
- Das war ein spannender und spaßiger Abend. Viel Erfolg. (Kloser)
- Ihr wart einfach nur genial! (A. Größinger)
- Der Mörder war heut nicht der Gärtner,/ wer es war, das erratet am besten selber./ Wir danken für einen spannenden Abend,/ auch das Essen und der Wein waren erquickend und labend./ Gottes Wege sind unergründlich,/ beim nächsten Mal werden wir wieder fündig. Es grüßen die Mädels aus dem Westerwald, die WILDE 3 ZEHN. (Anneliese, Ute, Sieglinde, Elke, Uli, Christel, Birgit, Elke, Judith, Christa)
- Mörderisch gut! (Morawe-Niedermaur)

Dinner-Krimi, Jubiläum der Sparkasse St. Blasien, 30.4.09

- So schön - kriminell (Spk. St. Blasien)
- Wo ist das Blue Angel?
- Wir warten auf die Schlangennummer.
- Ihr wart super.
- Sandra, tanz mit mir!
- Spannend bis zum Schluß! Wie kann man sich so viel Text merken? Ein wunderbares Stück. (Heiko)
- Danke Sandra, war schön, daß du mich wieder als deinen Ex-Tänzer erkannt hast. (Uwe)
- Super!
- Der Gabentisch ist öd und leer/ die Kinder schauen blöd umher/ da lässt der Vater einen krachen/ da fingen alle an zu lachen/ somit kann man auch mit kleinen Sachen/ den Kindern eine Freude machen! Es wahr sehr schön. (Spitzi)

Dinner-Krimi, Rheinhausen, Kaisers Partyhaus, 16.5.09
- Unter "Dinner-Krimi" konnte ich mir einfach nichts vorstellen. Ich war total begeistert. Es war einfach Spitze. Mit freundlichem Gruß (Luzia Enghaur)
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Schwäbische Mafia klaut Spätzlerezept
Theatersport ausverkauft - Im Walde sitzt ein Huhn als Hip-Hop
Freiburg (cms) FREISTILÜber 100 Zuschauer kamen im April ins völlig überfüllte E-Werk zum Theatersport-Match von FREISTIL, so daß noch Stühle aus dem Foyer in den Saal getragen werden mußten. Das begeisterte Publikum (darunter eine Theatergruppe aus Trier und eine Schulklasse aus Stuttgart) feuerte die beiden Teams an und erlebte den Sieg der Weißen Mannschaft (153:150). An einem der besten Abende der Gruppe improvisierten die fünf Schauspieler/innen eine Gefühlsachterbahn mit einer Henkerin (Nicole Djandji) und einem Verurteilten (Christian M. Schulz), zeigten den Diavortrag "Japanische Touristen" (Vortrag: Achim Freund), sangen beim Grand Prix ein Lied auf "Aserbeidschanisch" über aserbeidschanische Bäume und diskutierten (mit fremden Armen) über "Beidseitige Verwendung von Klopapier" (wobei Daniel Ochsenreiter, der Lichttechniker, spontan als sechster Spieler einsprang und dem Moderator der Diskussion seine Arme lieh). Weitere Höhepunkte waren das Drehbuch "Die schwäbische Mafia", bei dem das Spätzle-Rezept erst von der italienischen Mafia (Christoph Hüllstrung und Simone Ott) geklaut wird, aber dann von der - neugegründeten - schwäbischen Mafia (Djandji und Freund) zurückerobert wird; sowie der Reigen um die geldgierige Prostituierte Sandra (Djandji) und ihren Freier Hubert (Schulz), dessen Frau Barbara (Ott), die heimlich ein Verhältnis mit Sandra hat, sowie Anton, den Arbeitskollegen von Hubert, der Sandra ebenfalls liebt und den Auftrag bekommt, ihn zu beseitigen... Außerdem gelang der Gruppe mit Hilfe des guten Musikers (Karsten Kramer am Keyboard) ein beeindruckendes Musik-Replay, bei dem die Szene "Im Walde schläft ein Huhn" als Reggae und als Hip-Hop wiederholt wurde. Und am Ende gab es beim Zappen gleich fünf verschiedene Geschichten im schnellen Wechsel, die in einer Gruft, einem Bahnhof, einem Freibad, einer Badewanne und einem Beichtstuhl spielten. Das - z.T. schwäbische - Publikum bemängelte zwar den nicht ganz perfekten Dialekt der Spieler (Schulz: "Wir können alles - außer Schwäbisch") war aber angetan von einem Feuerwerk an Ideen und der großen Spielfreude der Gruppe. Schön, daß die nächsten beiden Theatersport-Aufführungen in der Mensa und im Stadtgarten stattfinden werden, wo noch mehr Zuschauer Platz haben als im E-Werk.

Workshop: Körper-Impro-Theater
Koerper-Impro-Theater-WorkshopAm Donnerstag, 11. Juni 09 (Fronleichnam) bietet Christian M. Schulz einen Workshop zum Thema Körper-Impro-Theater.
Voraussetzung sind mindestens 2 Jahre Improtheater-Training.
Zeit: 11-14 Uhr und 16-19 Uhr
Ort: Langemarckstraße 97, Freiburg (Lageplan)
Kosten: 50,-
Anmeldung per Mail: christianschulz@freistil-theater.de
oder telefonisch: 0761/ 29 222 00.
Beim Workshop geht es um Szenen, die ohne Worte auskommen - oder mit sehr wenigen Worten. Dabei spielen Sounds eine wichtige Rolle sowie Elemente aus der Clownerie, dem Action Theatre und dem Tanztheater. Wie können wir eine improvisierte Szene spielen und eine kleine Geschichte erzählen - ohne Sprache? Dabei soll nicht die Sprache durch Gesten ersetzt werden - wie bei der Pantomime - sondern die Geschichte funktioniert mit (körperlichen) Beziehungen, Bildern und Kommunikation. Es wird viel Körperarbeit geben, viel Bewegung, einiges an Schweiß - und interessante Szenen ganz ohne Text! Bitte bequeme Kleidung mitbringen und genug zu trinken!

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Theatersport, Freiburg, E-WERK, 7.4.09
- Subber guat! (Steffen)
- Schwaben an die Macht! War aber trotzdem gut.
- Starke Show!
- Ganz tolle Leistung!
- Subbr hen ers gmacht.
- Ihr seid voll cool! Echt gut.
- Herrlich, auch für echte Schwaben!
- Noch ein wenig schwäbisch lernen
- Christian, laß dir doch mal einen Bart wachsen!
- Vielen Dank für den schönen Abend. Es hat uns riesigen Spaß gemacht und wir kommen auch gerne noch mal wieder, aber nicht am 5. Mai, das ist uns zu früh und zu weit. Liebe Grüße und weiterhin so viel Erfolg wünscht das Jugendtheater Wellen aus Trier! (Anna Maria, Jonas, Marita, Marlene, Elena, Cardin, Pascal, Renate, Dominik, Lisa, Hans, Constantin, Simon)
- Et woa wirklich e scheinen Owend un mir hatten vill frät. Mir soen ech villmols merci un wenschen esch alles guddes für de Zoukunft. (De Grupp ous Wellen/ Mousel) www.theater-wellen.de.vu

Dinner-Krimi, Hornberg, Krokodil, 18.4.09
- Hat uns gut gefallen! Bis zum nächsten Mal. (Thomas & Rita/ Thomas & Petra)
- Es hat uns gut gefallen. Auf die nächste Gehaltserhöhung. (Die "Firmenmitarbeiter")
- Allegro, Aldante und Gruß und Danke an Tante und Onkel Erika (P&P&S)
- Es war alles super (Lucia & Clan)
- War ein angenehmer und unterhaltsamer Abend im Krokodil.
- Danke für einen super-spannenden und unterhaltsamen Abend. (Walter und Luitgard Bär/ Offenburg)

Dinner-Krimi, Freiburg, Dattler, 24.4.09
- Ein schöner Abend: Gutes Essen, lustig, einfach schön.
- Krimi im Dattler war sehr amüsant.
- Es war ein sehr gelungener Abend!
- Lecker Essen - Super Unterhaltung. DANKE! (www.schneble.de)
- Es war supertoll. Hat uns gefallen. Danke. Es war unser Hochzeitsgeschenk. Gelungen! Gruß (Q10)
- Ausgezeichnet! Wir sind begeistert. (F. Freudlin - Der "Vater der Braut")
- Es war ein spannender Abend. ( I. Bonsiger)
- Vielen Dank für die tolle Unterhaltung und das schöne Essen. (D. Bademer)
- War sehr schön! Spannend! Gut gemacht! Weiter so. (Alinda Weber & Oliver Weber)
- Und es war doch der Werner! Gruß (Sherlock Holmes)
- Spannend, kurzweilig, lukullisch. (Kekers/ Zöllners/Hilles)
- ...war schön (H&M)
- Das war ein ganz toller Abend!!! Euer Fan-Club. (Sandra + Steff + Elmi)

Dinner-Krimi, Freiburg, Dattler, 25.4.09
- Es war super. (Cl. Katscho, Stuttgart)
- Vielen Dank für den schönen Abend. Wir freuen uns auf das nächste Mal im Herbst! (Claudia & Andreas)
- Wir waren begeistert. (Christa Sanke & Norbert Sanke)
- Es war ein schöner und genußvoller Abend. (Tobi und seine Mädels)
- Alles prima gewesen! (Dein "Bruder" Markus)
- Herzlichen Dank für den schönen Abend. (Die Gemüse- und Obst-Mädels vom Freiburger Großmarkt, Petra + Isa)
- Vielen Dank, es war super. (Manfred und Pia)
- Wie immer super!!

Dinner-Krimi, Rheinhausen, Kaisers Partyhaus, 3.4.09
- 's Rahmenprogramm war super, Schauspieler waren genial. Ich fands super unterhaltsam!!!! 's Essen war noch ausbaufähig... Rundum: ein netter Abend! ('s Ghaus aus Wagenstadt)
- Dem stimmen wir zu. Und vielen Dank für die spontane Umsetzung unserer Wünsche! (Regina Jürgen)
- Wo war die Lösung versteckt? Ausgang war doch offen. (Martin - Bruder von Braut)
- Tolle Schauspieler, Stück am Ende leider ohne Aha-Erlebnis, schade! (Agatha Ch. - Schwester von "Markus" - Bruder von Braut)
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Kurz gemeldet:
Impro-Musical erstmals außerhalb von Freiburg
Am 28. März reisten zehn Improspieler/innen und Musiker (FREISTIL mit fünf Gästen) nach Wutöschingen (bei Waldshut-Tiengen) und spielten auf der Kleinkunstbühne "Klosterschüer" vor 90 beeindruckten Zuschauern erstmals das Impro-Musical außerhalb von Freiburg. Der Kulturring Wutöschingen hatte die Gruppe im Jubiläumsjahr (20 Jahre Kulturring) mit deren größten (und teuersten) Produktion als einer der Top-Acts eingeladen. So entstand an diesem Abend aus den Vorgaben des Publikums das improvisierte Musical "Freibad Himalaya" (Musik: Karsten Kramer am Keyboard und Anne Dietrich an Saxophon, Klarinette und Querflöte). Olaf (Christian M. Schulz), FREISTIL Impro-Musical Wutöschingenein Bademeister, der sich ein Baby wünscht, verliebt sich in Emma (Nicole Djandji), die davon träumt, den Himalaya zu besteigen und die er im Zoo trifft, wo sie aber ins Wasserbecken der Elefanten (das Tanzensemble) fällt. Er bietet ihr Schwimmunterricht an. Doch ihr jähzorniger Ehemann Giorgio (Christoph Hüllstrung), der seine Frau häufig schlägt, verprügelt Olaf im Schwimmbad, als er von diesem Treffen erfährt. Durch die Hilfe von Fritz (Achim Freund), dem Assistenten von Olaf, der Tauben züchtet (herrlich: das Tanzensemble als Tauben), findet Olaf heraus, daß Giorgio mit Drogen im Schulzentrum von Tiengen dealt (die er in einem Teppich versteckt). Als Emma mit einem neuen Badeanzug erneut ins Bad kommt und Olaf ihre blauen Flecken entdeckt, kommt es zum Showdown mit ihm und dem eifersüchtigen Giorgio. Mit Hilfe von Fritz, den Tauben (Antonio Denscheilmann, Bianca Wolff, Ralf Fees und Tatjana Paolozza) und einem Polizisten (Denscheilmann) gelingt es Emma vorm Ertrinken zu retten und Giorgio zu verhaften. Am Ende stehen Emma und Olaf glücklich auf einem Gipfel des Himalaya, werden von den Tauben mit Proviant beliefert und singen ein (vom Publikum gewünschtes!) Heavy-Metal Liebeslied ("Ich steh mit dir auf diesem Berg"). Das Publikum war sehr begeistert und applaudierte dem abendfüllendem Musical minutenlang.

Letzte Folge der Impro-Soap: Der Fremde
Am 10. März spielte FREISTIL die siebte und letzte Folge der Impro-Soap "Immer Theater im Theater". Die Zuschauer wünschten sich als Titel der Folge Georg von Dachstein"Der Fremde" und sahen, wie an der Landesbühne Tupfingen das Stück "Die Räuber" von Schiller erarbeitet wurde. Da Christian M. Schulz krankheitsbedingt fehlte, gab es als Grund für das Fehlen von Robert Rose und Urs Zängli (beide Figuren werden von Schulz dargestellt), daß Robert an der Schweizer Grenze festgehalten wird und Urs ein Schäferstündchen mit dem Intendanten Karl Peinmann hatte. Dem Schauspieler Julius Bunte (Christoph Hüllstrung), der Kantinenwirtin Hildegard Brunner (Simone Ott), dem schwulen Regisseur Georg von Dachstein, dem strengen Hausmeister Herr Baumgartner (beide Achim Freund), der anspruchsvollen Diva Regina Schmölkes, der naiven Kostümschneiderin Silvia Buschmann (beide gespielt von Nicole Djandji) gelang es aber auch ohne Schulz, eine tolle Abschlußfolge mit serientypischen Verwicklungen zu improvisieren und die Zuschauer zu begeistern. Schade, daß die Impro-Soap nicht mehr gespielt wird. Aber da FREISTIL ein neues Projekt vor hat, wird die Serie jetzt leider eingestellt.

Dinner-Krimi auch in Rheinhausen ausverkauft!
FREISTIL Dinner-Krimi RheinhausenDie ersten drei Dinner-Krimi Aufführungen in Rheinhausen in Kaisers Partyhaus (ehemals Gasthaus Adler) waren alle ausverkauft. Die je 65 Gäste amüsierten sich sehr. Die Presse schrieb: "Die Theatergruppe Freistil gestaltete einen höchst unterhaltsamen Abend für die Gäste, die neben der einzigartigen Show ein erstklassiges Vier-Gänge-Menü erlebten. Das stilvoll eingerichtete Ambiente sorgte zudem für eine ausgelassene Stimmung. Die Künstler boten ein äußerst spannendes Schauspiel. Brillante Unterhaltung gekoppelt an ein grandioses Abendessen." Den ganzen Artikel lesen kann man: Hier
Der letzte Termin vor der Sommerpause ist am Samstag, 16. Mai 09. Neu: Tickets für den Dinner-Krimi in Rheinhausen gibt es jetzt auch online (mit der Möglichkeit die Karten selber auszudrucken) oder bei allen BZ Geschäftsstellen (Tel: 01805-55 66 56 - 12 ct/ Min.)

Theatersport-Aufbaukurs
Für alle, die schon mal Improtheater gespielt haben oder die zumindest etwas Theater-Vorerfahrungen haben, bietet der Freiburger Schauspieler und Improtrainer Christian M. Schulz einen Aufbaukurs Theatersport an. Es sind zwei kleinere Auftritte geplant. Bei Interesse kann man einen kostenlosen Probetermin vereinbaren. Der Aufbaukurs dauert von Januar bis Juli 2009.
Gruppe A: Mittwochs von 20:15 - 22:00 Uhr.
Gruppe B: Donnerstags von 18:15 - 20:00 Uhr. Kursort ist die AWO Im Grün (Nähe Faulerbad) in Freiburg. Alle Infos gibt es telefonisch (0761/ 29 222 00) oder per Mailanfrage.

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Impro-Musical, Wutöschingen, Klosterschüer, 28.3.09
- Super! Klasse!
- Einfach genial. Werde es weiterempfehlen. (Ralf)
- Danke für so viel Spontaneität.. Macht Mut fürs Ausprobieren.
- Klasse. Frech, witzig und überraschend. Eben Impro!
- Gut, abwechslungsreich und viel zum Lachen. Bitte weiter so!! (Carsten)
- Spritzig, witzig, einfach gut!
- Das Ensemble ist sehr professionell.

Dinner-Krimi, Freiburg (Dattler), 27.3.09
- Wunderschöner Abend. Tolle Leistung!
- Tja, was soll man nun grossartiges schreiben: Es war einfach klasse - weiter so!
- Schöner Abend. Schluß evtl. noch etwas spektakulärer. Danke.
- Es war ein toller krimineller Abend. Danke! (Lö-Bro)
- Danke! Hat Spaß bereitet. (Ulrich Horben)
- Ein wunderschöner Abend mit gutem Essen und noch besseren Schauspielern. (A. Hauf)
- Es war super. Alles! (Andi u. Bille)
- Die "Blue Angels" bedanken sich. War ein super Abend. (Silvia, Elvira, Steffi, Franka, Simone, Barbara)
- Super Vorstellung, feines Essen und klasse Bedienung. Vielen Dank, Gruß (die Fallers aus Kirchhofen)
- Wundervoller geistreicher Abend! Super Schauspiel! Gerne wieder! (Andrea & Enzo Dresch)

Dinner-Krimi, Freiburg (Dattler), 20.3.09
- Perfekt!
- Toll, Toll, Toll! Nur, warum konnten wir die Braut nicht küssen? (Jörg, Anetta, Karlhubert, Lieselotte, Sonja, Gerhard, Marion, Roland, Gisela)
- Die Ehe ist wie eine Brücke: Man muss sie jeden Tag neu bauen. Am besten von beiden Seiten! (Katrin + Marion)
- Supi, supi. Vielen Dank für einen netten Abend! PS: Ein paar mehr Verdächtige wären nicht schlecht. (Claudia + Petra)
- Bis auf die Suppe war alles zur vollsten Zufriedenheit. (Wolfgang)

Dinner-Krimi, Rheinhausen (Kaisers Partyhaus), 13.3.09
- Mitreissend bis zum Schluss. Hochspannung auch für Onkel Roland. (P. Heym)
- Suppa. (Ingrid/ Michaela)
- Wir hatten mit euch einen wirklich sehr unterhaltsamen Abend! Vielen Dank! Wir werden euch weiterempfehlen! (Melanie & Michael Bahr)

Impro-Soap, Freiburg, E-WERK, 10.3.09
- Einfach super!
- Sonia war sehr schön. Gruß (Nicole)
- Wirklich Prima! Respekt!
- Besser als jede Fernsehsoap! Sehr lustig. (Anja)
- Super Toll. (Das Ein x Eins Team aus Rust)

Impro-Show, Pfinztal, Internationaler Frauentag, 8.3.09
- Total witzig, symphatisch und spritzig - vielen Dank!!
- Wer das Wort Improvisation nicht kennt - spätestens jetzt. Ihr ward klasse!
- Augen, Ohren - Hochgenuss/ und ein fulminanter Schluss!/ Ihr seid dabei mit wahrer Glut/ Ihr seid einfach wirklich gut! Für die Frauen der ASF Pfinztal (H. Zobel)
- War sehr nett. Die 1. Nummer (Käsekuchen), die geliehenen Hände (Müll) und den Schluss fanden wir am gelungensten. (Sonja & Karin)
- Es war ein toller Abend. Wir haben viel gelacht. Hochachtung vor eurer Improvisationskunst! (Petra Löffel-Meijer)
(nach oben)


Kurz gemeldet:
FREISTIL spielt für 200 "Jugend forscht"-Teilnehmer/innen
Am 5. März gab es für die rund 200 Teilnehmer/innen vom Regionalwettbewerb "Jugend forscht" in Waldkirch, bei der Firma Sick, die den Wettbewerb sponsort, nicht nur ein leckeres Essen in der firmeneigenen Kantine, sondern auch eine Stunde Impro-Show mit FREISTIL. Die Jugendlichen im Alter von 11-20 waren von Anfang an begeistert und schrieben hinterher ins Gästebuch: "Echt genial! - Schillerstraße ist scheiß dagegen!". Sie wünschten sich die Alphabetszene "Franz Kafka" (mit Schulz als Kafka, der versucht, sich gegen seinen strengen Vater - Christoph Hüllstrung - durchzusetzen), beim Grand Prix eine Gruppe aus Afghanistan, die ein Lied in ihrer Heimatsprache singt, einen Erfinder, der ein "weibliches Taschenmesser" erfunden hat und die Szene "Drei Hühner auf dem Weg nach Vorgestern" als Oper und Death Metal wiederholt. Hinterher gab es einige Anfragen für Auftritte von FREISTIL bei Abifeiern - aber auch Kritik: Es sei nicht "Death Metal", sondern nur "Heavy Metal" gewesen...

Windel des Grauens
FREISTIL Impro-KrimiFreiburg (cms) Der Impro-Krimi am 17. Februar im E-WERK spielte in der Welt des Rummelplatzes und handelte vom Mord an Willibald Wild (Christian M. Schulz), einem ungeduldigen 42 jährigem Karussellführer, der tot in der Geisterbahn aufgefunden wird. (In der folgenden Inhaltsangabe sind die Vorschläge des Publikums fett markiert.) Judith Sommer, seine 17-jährige eifersüchtige Geliebte (Nicole Djandji), hatte vorher behauptet, schwanger von ihm zu sein. Judiths Vater, Igor (Achim Freund), ein 35jähriger Schmied und Schlägertyp hatte von der Affäre mit seiner Tochter erfahren und Willibald verprügelt. Und der geldgierige 28jährige Chef von Willibald, Ronny Rubel (Christoph Hüllstrung), stammt aus Russland und ist in die russische Mafia verstrickt. Das Opfer wurde mit einer Windel (einer Leihgabe aus dem Publikum) voller Säure getötet, die ihm jemand ins Gesicht gedrückt hat. John Bossman (Schulz), der sympathischen Kommissar mit amerikanischem Akzent, verhörte die Verdächtigen u.a. an einem Schießstand, im Casino und auf dem Münster. Schließlich behauptete er den drei möglichen Tätern gegenüber, er habe an der Leiche einen Hinweis auf den Mörder gefunden. So erfährt er, daß die Schwangerschaft von Judith nur vorgetäuscht war, um Willibald an sich zu binden, aber daß dieser Judith beim ungeschützten Verkehr mit AIDS angesteckt hat. Und Igor gesteht, daß er gar nicht der leibliche Vater von Judith ist - und Angst hatte, daß Willibald dieses Geheimnis an Judith verrät und daß diese ihn dann genauso verlassen würde, wie bereits die Mutter von Judith. Als Täter stellt sich aber am Ende überraschend Ronny heraus. Der hatte nämlich seinen Vater ermordet, um dessen Fahrgeschäfte auf dem Rummelplatz zu erben. Willibald hatte die Tatwaffe in Ronnys Wohnwagen entdeckt und wollte Ronny damit erpressen. FREISTIL Impro-KrimiKarsten Kramer sorgte mit Keyboard und E-Bass wieder für die spannende Musikbegleitung. Das Publikum nannte den Krimi am Ende "Windel des Grauens". Eine Gruppe von 16 Sprachstudenten aus aller Welt (u.a. China), die mit ihrem Leiter vom Goethe-Institut gekommen war, verfolgte das Geschehen fasziniert und schrieb hinterher viel lobendes ins Gästebuch (zum Großteil in ihrer Heimatsprache - aber netterweise mit deutscher Übersetzung). Eine der Sprachstudentinnen gewann durch ihren Vorschlag mit dem "Hinweis am Leicher" eine Freikarte. Und der Cousin von Schulz, der extra mit seiner Tochter aus Dresden angereist war (!), half nach der Pause beim Ziehen und Vorlesen der Vorschläge aus dem Publikum. Insgesamt wieder ein beeindruckender und unterhaltsamer Krimi-Abend, der nicht nur das ausländische Publikum begeisterte.
Weitere Fotos der Aufführung gibt es: Hier

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Impro-Show, Waldkirch, Sick, 5.3.09
- Ihr seid die Besten! (D.)
- Suuuper!!!
- Super Kafka-Show! Genial.
- Franz K. endlich mal interessant!
- Echt genial! (Aber Death? War trotzdem toll!) Wow!
- Perfekte Oper!!!
- Schillerstraße ist Scheiß dagegen!
- Muss man was zahlen, um die Heavy-Metal Version von "3 Hühnern auf dem Weg nach Vorgestern" zu covern? Genau unser Niveau. (Fahrplanauskunft in 2/3 Besetzung: Christoph Lionhard, Fabian Keller)
- Kafka war der Beste, nur nicht der Echte! Wir machen euch den Prozess! Super!
- Witzig, klasse!!

Impro-Krimi, E-WERK, 17.2.09
- Ihr seid super - es macht großen Spaß!
- Ronny ist der Beste! Sehr lustig.
- Ich habe das zum ersten Mal gesehen und es war echt toll. Die Geschichte ist spannend und lustig. Es war perfekt! (Peng)
- Frisch, lustig: Ich liebe es!
- C'ettais cool. Merci (Francois)
- Euer Musiker ist echt ein Phänomen!!! Klasse.
- Judith Go Go!

Dinner-Krimi, Freiburg, Dattler, 27.2.09
- War klasse! Was lernen wir daraus? Ein Mann heiratet oder er bleibt glücklich. (W. Herbert)
- Vielen Dank für einen wunderschönen Abend. Danke an meine Englisch-Lehrerin bei der VHS. (S. Hein)
- Eine herrliche und rundum gelungene Abwechslung zum "Alltags-Krimi". (Fam. Eschbach)
- War super! Man hat euch die Rollen voll abgenommen. Gruß (P-Kuhn)
- Es hätte auch Tante Renate sein können... War toll! Grüße (A. Rost)
- Vielen Dank, es war ein Erlebnis und sehr kurzweilig. Weiter so!! (Tine + Nesch)
- Ein vergnüglicher Abend. Ein vorzügliches Essen. (Anne Trattler)
- Es war hervorragend. Bis bald im "Blue Angel". Mir wäre Donnerstag am Liebsten. (Nikolaus)
- Ein sehr schöner und abwechslungsreicher Abend. Die Schauspieler sowie das Essen waren excellent! Wir kommen gerne wieder. (H. Chr. Klewitz und Ute Spengel aus Heidelberg)
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Kurz gemeldet:
FREISTIL in TirolErster FREISTIL Auftritt in Österreich
Am 31.1.09 spielte FREISTIL zum ersten Mal in Tirol (Österreich). Der Auftritt des Dinner-Krimis fand in 1200 Metern Höhe in einem Skigebiet statt, in einem Luxushotel in Grän (Tannheimer Tal). Dort spielte die Gruppe für die Mitarbeiter einer Stuttgarter Stiftung, die im Hotel "...liebes Rot Flüh" ein Wochenende verbrachten - und vom Auftritt der Freiburger begeistert waren. Die Schauspieler nutzten den Kurztrip in den Schnee für einen Besuch der großen Wellnessanlage des Hotels (angeregt durch das nebenstehende Hotel-Logo) und am nächsten Tag für eine kurze Bergwanderung, bei der es sogar eine echte Gemse zu sehen gab!

Fudder lobt Impro-Musical
Auf dem südbadischen Online-Portal fudder gibt es einen ausführlichen Bericht einer Besucherin, die im E-WERK am 20.1.09 das FREISTIL Impro-Musical "Kaktus und Delphine" gesehen hat. FREISTIL Impro-Musical VorgabenDie Schreiberin ("nightlife-gurus") war insgesamt sehr angetan von diesem Format und schrieb:
"Man merkt der Freistil-Crew an, dass hier ausgebildete Schauspieler am Impro-Werk sind. Die Herren und Damen können Singen! Und Spielen! Und haben ausgezeichnete Musiker! Es ist die helle Freude. Fazit: Erstaunlich unterhaltsam, so ein Impro-Musical. Freistil zeigt, dass Musicals vollkommen ohne Andrew Lloyd Webber, Rollschuhe, Katzen, Phantome, die Französische Revolution oder sonstwelchen Quatsch funktionieren können. Auch wenn all' diese Dinge natürlich in einem Impro-Musical vorkommen könnten. Wenn das Publikum sie denn vorschlagen würde. Alle Daumen hoch!"
Den gesamten Bericht (und Kommentare anderer User) gibt es: Hier

Kaktus und Delphine
Kriminalfall als improvisiertes Musical
Freiburg (cms) Beim ersten Impro-Auftritt von FREISTIL im neuen Jahr und dem ersten Auftritt im renovierten E-WERK zeigte die Gruppe ein beeindruckendes Musical und wurde dabei wieder von Gastspielern unterstützt, die das improvisierende Tanzensemble bildeten. Es entstanden berührende Lieder und eine beindruckende Geschichte, wobei das Publikum sich erstmals eine Art Krimi-Musical wünschte. In der folgenden Inhaltsangabe sind die Vorschläge des Publikums fett markiert, die Liedtitel sind kursiv.
Dörte Kleinschmidt (Nicole Djandji) ist eine 28 jährige Kommissarin, (Ich bin eine Kommissarin) die mit ihrem Assistenten Egon (Achim Freund) den Mordfall an einer Jura-Professorin (Tatjana vom Tanzensemble) klären will. Dörte hat ihren Beruf gewählt wegen eines Traumas: Als sie ein Kind war, wurde ihre Mutter ermordet (Ich war erst fünf als ich meine Mutter verlor). Als Dörte eines Tages in der Badewanne liegt, steht plötzlich ein Mann in ihrem Badezimmer, den sie für einen Einbrecher hält und ihn mit der Dienstwaffe bedroht. Doch Gustav Klein (Christian M. Schulz) ist nur ein harmloser Gärtner, der ihr im Auftrag der Gärtnerei einen Kaktus liefern sollte und wegen der Waffe seinerseits glaubt, in einem Verbrecher-Haushalt gelandet zu sein. Dörte, die Männern sehr ablehnend gegenübersteht (Männer haben nur ein großes Maul), findet schließlich Gefallen an dem sensiblen Gustav, der sich ebenfalls zu ihr hingezogen fühlt (Schau mich immer an wie jetzt, denn jeder andre hat mich bisher verletzt). Doch Igor (Christoph Hüllstrung) der jähzornige Halbbruder von Gustav, der Jura studiert, verbietet ihm, sich mit dieser Frau zu treffen, weil er Gustav für die Arbeit in seinem Haushalt behalten will (Ordnung ist das halbe Leben). Also sorgt er durch einen Anruf bei dessen Arbeitgeber dafür, daß Gustav seinen Job als Gärtner verliert. Gustav trifft sich trotzdem mit Dörte. Aber diese benutzt ein kleines Kamera-Stativ (eine Leihgabe aus dem Publikum) als Hirschgeweih und röhrt laut auf dem Tisch stehend. Egon hat ihr nämlich den Tip gegeben, ihm so zu zeigen, daß sie Humor hat, um attraktiver für Gustav zu sein. Egon ist entsetzt. Als Dörte außerdem herausbekommt, daß Gustav früher als Metzger gearbeitet hat (ein Job, den er gehasst hat, aber den ihm sein Bruder vermittelt hat), untersucht sie die Tatwaffe, ein Metzgermesser, mit dem die Professorin erstochen wurde und findet Gustavs Fingerabdrücke darauf. Gustav wird verhaftet, eingesperrt und von Dörte verhört und ist deshalb sehr enttäuscht (Jetzt greifst du mich an, was ich nicht leiden kann). Doch Egon findet heraus, daß es einen Weg durch die Kanalisation in die Uni gibt und findet dort Spuren von Igor. Igor, der sein Jura-Diplom nur durch Betrug bekommen hat, und der spürt, das die Polizei ihm auf den Fersen ist, will Deutschland verlassen und packt schon die Koffer (Schluß damit - eine zweite Chance). Aber Dörte und Egon können ihn gerade noch rechtzeitig fassen. Die Putzfrau des Juristischen Instituts (Simone vom Tanzensemble) erkennt in Igor den Mann, den sie nach dem Mord am Tatort gesehen hat und es kommt heraus, daß Igor das Messer von Gustav genommen hat und durch den Mord verhindern wollte, daß ihm seine Professorin das gefälschte Diplom aberkennt.
Dörte wird befördert und Gustav bekommt die Hälfte der Belohnung, die auf den Mörder ausgesetzt war. Zusammen mit Dörte, machen die beiden Verliebten endlich die Weltreise auf einem Schiff, von der er schon sein Leben lang geträumt hat. An der Reling stehend sehen sie einen Schwarm Delphine (das Tanzensemble) und sind glücklich (Ich mag die Reise mit Dir). Und Egon, dessen Hobby die Fotografie ist, kann an Bord seine Fotoausstellung "Gesichter der Opfer" (ebenfalls vom Tanzensemble dargestellt) veröffentlichen.
Wieder ein tolles Musical (mit Karsten Kramer am Keyboard und Anne Dietrich an Saxophon, Klarinette und Querflöte), das am Ende vom Publikum Kaktus und Delphine getauft wurde und nicht nur von "fudder" (siehe oben) hoch gelobt wurde.

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Dinner-Krimi, Rheinhausen (Kaisers Partyhaus), 16.1.09
- Die "Brauteltern" waren sehr angetan von der netten Art, das Publikum einzubeziehen. Es war sehr unterhaltsam und ist zu empfehlen. (P. + Cl. Werner)
- Auch wir sind begeistert von dem schönen Abend und empfehlen Sie gerne weiter. (G. und L. Kaiser)
- Auch von den Weisweilern einen Gruß. (V. und F. Zimmerlin)
- Auch wir waren begeistert. Auf jeden Fall weiter zu empfehlen. (Maria + Jürgen Kern)
- Wir möchten uns für den schönen Abend recht herzlich bedanken. Insbesondere Eurem "Onkel Roland" hat es sehr gut gefallen. Gruß (Onkel Roland + die Verwandeten)
- SuperAbend! Das Team von der "Blue Angel Bar" bedankt sich für die ereignisreiche Hochzeitsfeier und entschuldigt sich für das Misstrauen, das wir dem Bräutigam und Onkel Roland entgegengebracht haben. Unser Barkeeper ist unschuldig! (Gärtnerei Lösslin/ Weisweil)
- Auch der Rest der Swinger-Club "Blue Angel"-Belegschaft bedankt sich für den wunderschönen Abend! Danke für die Einladung zur Hochzeitsfeier. Fühlten uns mitten im Krimi! (Marianne, Wolfgang, Linus, Henriette, Ulrike, Bernhard)

Impro-Musical, E-WERK, 20.1.09
- Super kreativ. Gefällt mir sehr, sehr gut. (Siggi)
- FREISTIL nun schon zum 2. Mal! Macht weiter so - immer wieder ein Erlebnis! (Sascha)
- Finde es sehr lustig. Tolle Tänzer! (Sonja)

Dinner-Krimi, Freiburg (Dattler), 22.1.09
- Hatte sehr viel Spaß. Danke!
- Luschdig war's und ich hab's gewußt!
- Ich habe mir gewünscht, dass das Licht ausgeht und dann einer stirbt. Aber trotzdem wars lustig.

Dinner-Krimi, Freiburg (Dattler), 23.1.09
- Wir waren von dem Dinner-Krimi begeistert und haben uns köstlich amüsiert. Auch unser Hund war in das Geschehen aktiv beteiligt. Vielen Dank für den schönen Abend. (Birgit, Jasmin, Gerd, Tanja, Conny, Oliver)
- Auch wir sind begeistert. Unbeabsichtigt wurden auch wir durch unsere zufällig ausgewählte rote + schwarze Kleidung involviert. Der Abend war rund, gutes Essen, schönes Theater, nette Leute, gute Atmosphäre. Die Blue Angel Mitarbeiter (Nicola, Ulrike + Irena)
- Danke für den so tollen, lustigen Abend. Wir sind ganz auf unsere Kosten gekommen. Ihr wart spitze. (Nick & Sven)
- Danke für den tollen und spannenden Abend. Grüße (Sonja + Tobias)
- Wir saßen am Tisch von Onkel Roland. Sehr amüsant und spannend. Gruß aus Beselich und aus Therwil Kanton Baselland (Karola + Freundinnen)
- Ich war nicht der Mörder!! Der "Schwiegervater" (Walter Link)
- Liebes FREISTIL-Team, vielen Dank für diesen schönen Abend. Uns hat es sehr, sehr gut gefallen. Vielen Dank. (Carsten Bürger/ Chris/ Melanie Stompore/ Jasmin/ Silvia Stompore)
- Liebes FREISTIL-Team, Ihre Vorstellung war witzig und charmant verpackt. Danke für den schönen Abend, macht weiter so! Liebe Grüße (Jeanette Blank & Alexander Fromm)
- Spannender Abend - kulinarisch & kriminalistisch... (Conny & Hans-Dieter aus Allschwil/ Schweiz)

Dinner-Krimi, Tirol (Grän/ Hotel "...liebes Rot Flüh"), für die Mitarbeiter der Stiftung Nestwerk (Stuttgart), 31.1.09
- Auch mit falschem Tip hat's Spaß gemacht. (Onkel Roland)
- Vielen Dank für einen wunderbaren, amüsanten Abend. (Rainer und Christine Locher und der "Flamencotänzer")
- Dank FREISTIL hat Onkel Roland seinen Namen weg. Danke für einen schönen Abend. (Stefan + Lothar + Barbara Dietl)
- Danke für einen phantasievollen Abend. (C. Frey/ Susanne Siebel)
- Super unterhaltsam und spannend! Wunderschönes Brautpaar! Schnuckeliger Pfarrer u. Bruder! Weiter so!!! (Sabrina Mangold + Annemarie Schenk + Gabriele Sesnik)
- Ein netter Abend. (Jörg)
- Schauspielerische Leistung: Exzellent! (Thomas)
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.


Kurz gemeldet:
Christian Schulz und Christian SchulzChristian Schulz und Christian Schulz
Ein historisches Treffen fand am 16. Dezember 09 in der Freiburger Mensa statt. Nach dem Theatersport-Auftritt von FREISTIL trat ein Mann auf Christian Schulz, den Freiburger Schauspieler und Improtrainer, zu und fragte: "Weißt du wer ich bin?" Schulz verneinte, worauf der Mann sich als Christian Schulz aus Freiburg vorstellte(!). Der Improtheater-Schulz freute sich, seinen Namensvetter in Freiburg - mit dem er schon mehrmals verwechselt wurde - endlich mal persönlich kennenzulernen und bat ihn um ein gemeinsames Erinnerungsfoto. Der "andere" Schulz hatte sich die Weihnachts-Show von FREISTIL angeschaut um zu sehen, was dieser Christian Schulz eigentlich so macht - und war davon sehr angetan. Als Leiter der Freiburger Spielwerkstatt hatte er außerdem ein fachliches Interesse an der Aufführung, da er ja im Bereich Schultheater tätig ist. (Auf dem Foto ist er der links - mit dem Oberlippen-Bart). Mehr zu den Problemen, die man hat, wenn man Christian Schulz heißt: Hier

Ein Quantum Zimt
Mensabar ausverkauft! - James Bond Film mit Zuschauern als Statisten
Freiburg (cms) In der ausverkauften Mensabar sahen im Dezember die 130 begeisterten Zuschauer eine Theatersport-Weihnachts-Show, bei der am Ende das weiße Team durch den Sieg beim Spiel um Alles-oder-Nichts mit 22:19 noch gewinnen konnte, nachdem es vorher mit 145:147 Punkten hinten gelegen hatte. FREISTIL Weihnachts-Show An diesem Abend spielten die vier FREISTIL-Schauspieler nur weihnachtliche Szenen. So z.B. die herrliche Gefühls-Achterbahn "Rentier und Schlitten" (mit Christian M. Schulz als Rentier und Christoph Hüllstrung als morschen und frustrierten Schlitten), den Dia-Vortrag "Im Kamin stecken bleiben", in dem ein Engel (Schulz) den anwesenden Weihnachtsmännern anhand einiger 3D-Bilder richtiges und falsches Einsteigen in den Schornstein zeigte, sowie die Synchronisation "Weihnachtsmann bei Weight Watchers". Außerdem wurde das Lied "Der Osterhase muß aushelfen" improvisiert, in einer Werbesendung die Musical-CD "Deutschland sucht das Super-Christkind" präsentiert und die Szene "Knecht Ruprecht im Swinger-Club" als Stummfilm und als Science Fiction wiederholt. Einer der vielen Höhepunkte war das Drehbuch "Ein Quantum Zimt" (Autor: Schulz). James Bond (Hüllstrung) bekommt von seiner Chefin Mrs M. (Nicole Djandji) den Auftrag, Zimt zu besorgen, da es in ganz England kein Zimt mehr gibt und Prinz Charles deshalb seiner Mutter keine selbst gebackenen Zimtsterne schenken kann - was er sonst jedes Jahr tut. Bond macht sich mit einem Spezialhubschrauber auf nach Russland. Er lernt eine attraktive junge Bäuerin (Simone Ott) kennen und landet zunächst bei ihr im Bett. Doch Mrs M. "motiviert" ihn mit einem ferngesteuerten Elektroschocker, seinen Auftrag nicht zu vergessen. Das riesige Zimtlager der rusischen Mafia wird von fünf Männern bewacht (fünf Freiwillige aus dem Publikum - die sofort begeistert mitspielten), die Bond beim Versuch, dort einzudringen jagen, fangen und zusammenschlagen. Bond landet auf einem Foltertisch, FS Weihnachts-Showwo ihn eine fiese Mafiafrau (Djandji) mittels Zimt einer Gehirnwäsche unterziehen will - so wie sie es mit allen Menschen vor hat. Doch mit Hilfe eines Minilasers und der verliebten Bäuerin gelingt Bond schließlich die Flucht. Er bringt Mrs M. das benötigte Quantum Zimt. So sieht man in der letzten Szene Charles (Hüllstrung) seiner Mutter (Ott) singend die Plätzchen überreichen. Karsten Kramer am Keyboard steuerte in dieser Geschichte, so wie am ganzen Abend, weihnachtliche Meldodien bei und improvisierte die Filmmusik, sowie die Liedbegleitung zu allen Liedern. Insgesamt ein runder und sehr unterhaltsamen Abend, bei dem die Weißen am Ende nur mit etwas Glück vorne lagen.

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Schloss Rimsingen, Dinner-Krimi, 13.12.08
- Mit hat der Dinnerkrimi gut gefallen. Über so eine lange Zeitspanne in hoher Konzentration zu sein, ist sicherlich nicht ohne? Kompliment! Was ich aber an diesem Abend bedauert habe, war der schlecht getimte Service des Caterings. Unglaublich, wie lange wir auf verschieden Speisen warten mussten, und so sich der Abend in meinen Augen einfach zu lange hinzog. Es sollte ja Kurzweil sein und das ist Schloss Rimsingen aufgrund ihrer schlechten Organisation rund um das Essens leider nicht gelungen. (Constanze)
- Ihr wart wieder mal super, so klasse wie ich euch auch schon zweimal erlebt habe. Ich habe den Mörder natürlich nicht erraten! Was leider sein Geld ganz und gar nicht wert war, war alles andere an diesem Abend: Wir saßen eingepfercht zu neunt am letzten Tisch, es war kaum Platz für die Gedecke. Wir bekamen das Essen immer zuletzt und es dauerte EWIG -  die komplette Überforderung der Küche und des Services. Mich ärgert, dass ich meinem Vater einen Abend lang "warten aufs Essen" geschenkt habe, da hat uns euer tolles Schauspiel nicht so recht drüber weg trösten können. Ich werde die Kleinkunstbühne Rimsingen für ein Essen in diesen Dimensionen jedenfalls nicht weiterempfehlen. (Caroline G.)
- Es war ein sehr schöner Abend mit guter Unterhaltung und schmackhaftem Essen. Wir bedanken uns dafür. (St. Josefskrankenhaus, Station 4b)
- Es war ein wunderschöner Abend, Essen war sehr gut, der Unterhaltungswert war sehr gut. Sehr gelungen. (Britta Osterrieder)

Schloss Rimsingen, Dinner-Krimi, 14.12.08
- Hat uns super gut gefallen!
- Hier in Rimsingen im Ort/ spielten Sie einen ganz tollen Hochzeitsmord. Mit den besten Mordabsichten (J. Wetter)
- Es war super spannend. 2 von uns haben richtig getippt. Essen war vorzüglich, Deko sehr gemütlich. Wenn die Fa. Fischer neue Antriebe benötigt, würden wir uns freuen, wenn Sie auf unsere Firma EAT GmbH zurückgreifen würden. Weiterhin viel Erfolg.

Dinner-Krimi, Dattler, 15.12.08 (Jubilarfeier Litef)
- Eine erfrischende Krimi-Story zum Dinner. Humorvoll, frivol und ein Erlebnis für hungrige Gäste. Empfehlenswert.
- Herzlichen Dank! (Onkel Roland)
- Ihr ward spitze! Die ganze Feier war ein gelungenes Fest! Mein Chef findet das auch. (Gisela + Meinrad Klein)
- Vielen Dank für diesen gelungenen Abend. (Carmen und reinhard Müller)
- Ein wirklich abwechslungsreicher, spannender und lustiger Abend. Ein würdiger Rahmen für unsere Festveranstaltung. (Stefan Wolf)
- Ein kurzweiliger Abend mit sehr gutem Essen und tollen Schauspielern! Klasse!! (F. + U. Maus)
- Absolut empfehlenswert! (M. +R. Fröhlin)
- Der Abend war spannend, hat mir sehr gut gefallen. (Helmut Schiemann)
- Ich freue mich, beim Ratespiel als Preisträger gezogen worden zu sein. Die Vorstellung war sehr unterhaltsam und kann ohne Einschränkung weiter empfohlen werden. (Egon Tyssen)

Theatersport, Mensabar, 16.12.08
- Ein Abend voller russischem Zimt/ die Osterhasen komplett "Bond"ig sind./ Ob Rentier plötzlich Schlitten wird/ der Schlitten sich total geniert./ Es war ein super Weihnachtsabend/ konnten Geist so wunderbar erlaben! (S. Plücker)
- Echt voll toll! Man hört gar nicht auf, zu lachen! (Conrad)
- Echt cool gemacht. Besonders Christian. Die Anfeuerung ist nice, aber "Roooot oh oh!!!" (EM-Style) ist auch cool. (Johannes Demm)
- Dibrovnik ug laprkzim da bol! (Stefanski)
- Grüße von den russischen Soldaten
- Liebe Grüße aus Moskau! Eure Show gefällt mir! (Euer Scor)
- Frohe Weihnachten euch vier! Den beiden Weihnachtssternen, dem Weihnachtsmann und Ruprecht.
- Echt toll!
- Wir hatten ganz viel Spaß! Super Show.
- Erfrischend wie Whirlpool! (Daniel)

Impro-Show, Rastatt, 19.12.08 (Weihnachtsfeier ARKU)
- War voll geil!!!
- Suuuper x3 - besonders die 2 Replays!! Respect.
- Absolut Spitze, besonders die Heavy-Metal Impro.
- War voll cool. Will euch wieder sehen. Das man so was hinbekommt, man kann sich ja nicht absprechen. Besonders gefallen haben mir die 3 letzten Wiederholungen. Danke schön, hat Spaß gemacht.
- Ganz große Klasse, tolle Improvisation, schöner Abend. (Jürgen Minn)

Impro-Show, 31.12.08, Hornberg, Krokodil
- Ich fand eure Show so lustig. (Thomas)
- Nur ein Satz: Ihr seid cool! (Franziska)
- Das Quatro ist toll, sagenhaft. (Ulrich)
- Gute Unterhaltung - mal was anderes. Macht weiter so. (Judy)
- Schade, daß nur so wenige Gäste Euer tolles Programm zu sehen bekommen haben. Macht weiter so! Echt Spitze. (Reiner L.)
- Heute sind wir zum erstenmal an Sylvester auswärts, voller Spannung haben wir das bevorstehende Programm erwartet. Wir sind absolut begeistert von Eurer Inszenierung, die Live-Show ist hervorragend. Wir werden Euch bestimmt wieder einmal besuchen. Es ist schlichtweg schön!!! (Werner + Anette Bühl)
- Im freien Fall, im freien Stil/ Silvester 2008 im Krokodil/ man aß und trank (fast) zu viel/ und hatte doch nur ein Ziel - / euch zu sehen und zu hören. Danke FREISTIL. (Enrico + Karin Ebner)
- Der Abend war voller Spannung und Witz. Die Show super amüsant und hat riesigen Spaß gemacht. Macht weiter so!!! (Petra + Frank)
(nach oben)

Haarprobleme
Neue Folge der Impro-Soap: Urs Zängli als Regisseur!
(cms) Freiburg: Die erste Folge der 2. Staffel der Impro-Soap "Immer Theater im Theater - die Landesbühne Tupfingen" hieß "Haarprobleme". Dabei kam es auf der Bühne der Mensabar - serientypisch - zu einer Menge Verwicklungen und jeder Menge unterhaltsamen Szenen. Einige Fotos: Hier. Der Inhalt der Folge (Vorschläge des Publikums sind fett gedruckt): FREISTIL Impro-SoapAuf der Landesbühne Tupfingen wird "Des Vetters Eckfenster" von E.T.A. Hoffmann geprobt (ein Reclamheft aus dem Publikum), eigentlich eine Erzählung (!), die aber vom Dramaturg Urs Zängli (Christian M. Schulz) als Drama überarbeitet werden soll. Weil jedoch der Regisseur Georg von Dachstein (Achim Freund, der wegen Kranheit nicht mitspielen konnte) steuerflüchtig ist (er hat bei der Einkommenssteuer 2004 falsche Angaben gemacht und versucht, sich jetzt der Fahndung zu entziehen) fehlt ein Regisseur. In der Garderobe des Schauspielers Robert Rose (Schulz) streitet er mit seiner Kollegin Regina Schmölkes (Nicole Djandji), wer von ihnen die Regie übernehmen darf. Dabei droht ihm Djandji mit der Frauenbeauftragten Frau Stefanie Schmitt-Henner (Simone Ott). Doch Rose ruft diese an und flirtet mit ihr, um sie auf seine Seite zu ziehen. Später streitet er mit seinem Schauspielkollegen Julius Bunte (Christoph Hüllstrung) um die Hauptrolle des "Vetters". Julius ist sauer, daß er nur das Eckfenster darstellen soll, ein Kostüm, das ihm von Silvia Buschmann (Djandji), der Kostümschneiderin gebracht und angepasst wird. Doch der Intendant Karl Peinmann ernennt ausgerechnet den schüchternen Urs Zängli zum Regisseur des Stückes, der sich damit überfordert fühlt und deshalb froh ist, als Regina ihm anbietet, ihm versteckt Regieanweisungen zu geben. Sie vereinbaren als Codewort "Hummelfee", so daß keiner mitbekommt, wenn Regina ihm heimlich Anweisungen gibt. Sie will, daß das Stück mit Rap-Einlagen gespielt wird. In der Kantine muß Urs später Hildegard Brunner (Ott), die Kantinenwirtin, trösten, die heimlich in den Hausmeister Hans Baumgartner (Freund) verliebt ist, den sie vermisst, weil dieser den Regisseur von Dachstein verfolgt, um den Steuerflüchtigen nach Tupfingen zurückzuholen. FREISTIL Impro-SoapBei einem Anruf von Hans erfährt sie, daß Hans von Georg verletzt wurde und im Krankenhaus liegt. Urs fällt in Ohnmacht als er sich den blutenden Hans vorstellt. Robert fällt inzwischen auf, daß Julius unter Haarausfall leidet. Aber beim Versuch, seine Beobachtung Silvia mitzuteilen, versteht sie ihn falsch und glaubt, Julius, in den sie ja verliebt ist, sei schwer krank und leide an "Bauchbruch". Als Julius, dem seine Haare immer sehr wichtig waren, erfährt, daß er aussehe wie der Vater von Urs ist er geschockt. Urs schlägt ihm vor, eine Perücke zu tragen, um den Haarausfall zu verbergen. Leider gibt es im Fundus des Theaters nur eine rosa Lockenperücke. Aber Julius setzt sie schließlich auf. Daraufhin halten ihn alle für schwul und Robert nutzt die Chance, um Silvia, die er liebt, einzureden, daß sie sich keine Hoffnungen mehr auf Julius machen solle. Julius erkennt die Perücke wieder, die eine Sachspende von Tanja (Ott) war, einer jungen Schauspielerin, mit der er vor Jahren die Theaterausbildung gemacht hatte und mit der er eine Liebesbeziehung hatte. Julius beschließt, das Theater zu verlassen, um seine Jugendliebe zu finden. Inzwischen hat sich Robert mit der stark lispelnden Frauenbeauftragten in der Kantine getroffen. Doch als er sieht, daß Silvia sein heimliches Treffen mitbekommen hat, beleidigt er Stefanie. Daraufhin ist Frau Schmitt-Henner sauer und setzt durch, daß die Hauptrolle des Vetters von Regina gespielt werden und das Stück "Der Vetterin Eckfenster" heißen soll. Urs erfährt, daß Julius weg ist und bangt um die Premiere. Er überredet die Frauenbeauftragte, sich als die Jugendliebe von Julius auszugeben und kann Julius so zur Rückkehr ins Theater bewegen. FREISTIL Impro-Soap Doch die Gerüchte um die angebliche "Krankheit" von Julius wachsen und am Ende glauben alle, er habe AIDS und werde nur noch wenige Tage leben! Bei der Premiere des Stückes, bei dem Hildegard, getarnt durch eine bunte Bluse (eine Leihgabe aus dem Publikum), souffliert, und Julius und Regina als Rapper tanzend und singend spielen, kommt es zu einem Eklat: Robert, der das Eckfenster spielen muß und immer nur "Eck - Eck - Eck" skandieren soll, unterbricht die Aufführung. Er fordert das Publikum auf, das Theater zu verlassen, weil die Inszenierung nicht anspruchsvoll sei. Am nächsten Tag bekommt Urs einen Anruf vom wütenden Intendanten, der sauer ist wegen der Rap-Einlagen. Die Gelder für das Theater wurden vom Bürgermeister gekürzt, der im Publikum saß. Herr Peinmann hat herausgefunden, daß eigentlich Regina hinter der Inszenierung steckt. Zur Strafe soll sie eine Männerrolle spielen: Nämlich den Romeo in "Romeo und Julia". Regina ist entsetzt.
Mehr Fotos der Aufführung: Hier
Es bleibt spannend: Wie wird es an der Landesbühne weitergehen? Schade, daß die nächste Folge erst am 10. März gespielt wird.

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Impro-Soap, 18.11.08, Freiburg, Mensa
- Schweizer Spontan-Rap: Sehr spaßig
- Witzig
- Endlich ist Christoph wieder da
- Super gut und witzig, vor allem der Eckfenster-Rap und Julius' schwarze Flattermanneinlage bei Romeo und Julia. Danke!
- Super! Noch mehr Träume und Visionen und Alpträume!
- Sehr unterhaltsam, aber doof, dass Christian seine Mitspieler nicht zu Wort kommen lässt, die haben auch tolle Ideen!

Impro-Show, 22.11.08, Ettenheim, Weihnachtsfeier Taxi Karle
- Sehr schön.
- Super!!!
- Es war einfach genial
- Jederzeit wieder. Super.
- Haben es nicht gedacht, aber viel gelacht. Super toll!

Dinner-Krimi, 21.11.08, Freiburg, Dattler
- Danke für die Super Show. Damals im AJ Kirchzarten mit Verdi & Schulz (nebst Kinderprogramm) und heut im Dattler. Liebe Grüße, Euer Janosch
- Ihr wart Weltklasse! Wirklich! Wir hatten einen super Abend! Danke! (Tatjana & Achim)
- Frech, frisch, freizügig! Sehr symphatisch! danke für diesen Abend. (Bea H.-H.)
- Ein rundum gelungener Abend, tolle Unterhaltung und hervorragendes Essen! (Iris L.)
- Wann wird der Fotograph der Täter sein? (A.Albert)
- Wir hätten gerne noch das Schlangenkostüm gesehen... (A.v.Boehner)
- Wir warten auf den Folgekrimi: Haltet den Dieb! (Wanninger und Romeike)

Impro-Show (englisch-deutsch), 28.11.08, Horben, Weihnachtsfeier CMS
- Improvisieren wie das Leben. Bravo!
- Ein Abend mit einer Pfarrersgeschichte, dem kleinen ABC und einer grandiosen Gebärdensprache machen diesen Abend unvergesslich!
- Gute Show, macht weiter so!
- Sehr kurzweiliger, lustiger Abend. Vielen Dank!!
- Wohl sein, auf dass die Ideen nie ausgehen.
- Das Unterhaltungsprogramm war lustig, spritzig und erfinderisch! Es hat uns sehr gut gefallen. (Beate & Holger)
- Sehr gute Ideen und Szenen. Vielen Dank für die englische Übersetzung. Vielleicht auf bald. (Maugrit)
- Von drunten von Freiburg, da kommen wir her und weiter noch aus Spanien, Portugal, Frankreich und mehr. Wir haben großen Spaß und Trank. Und unsere Lachmuskeln haben manchmal gekrampft. Danke an Impro Theater Freestyle.
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Impro-Krimi: Todesmelodie
Bei der ersten Aufführung des Impro-Krimi in der neuen Spielzeit sahen die Zuschauer spannende Szenen und den Mordfall an einem Organisten. (Im folgenden Text sind die Vorgaben aus dem Publikum fett geschrieben.) Eckbert Braun (Christian M. Schulz) ist ein 27 jähriger hyperaktiver, hippeliger Organist, der nur ruhig wird, wenn er an der Orgel sitzt und spielt. Seine Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Deshalb besucht er sie häufig an ihrem Grab auf dem Friedhof, dem einzigen Ort außer der Orgel, an dem er zur Ruhe kommt. Eckbert hat eine 12 jährige Tochter, Ingeborg (Simone Ott), die bei ihm lebt, sehr pubertär ist und auf Tokio Hotel steht. Auf dem Jugendamt wird ihm erklärt, daß er das Sorgerecht für sie verlieren werde, weil er überfordert sei und zu wenig Geld verdiene. Eckbert will deshalb heimlich mit ihr auswandern, denn er liebt sie über alles und möchte sie nicht verlieren. Gleichzeitig bereitet er sich auf einen Musikwettbewerb vor. Dem Sieger winkt viel Geld. FREISTILDoch sein größter Konkurrent, Samson David (Achim Freund), ein 50 jähriger pädophiler Organist, will ihn im Wettbewerb schlagen. Eckberts Orgellehrerin Aghate Wohlbrenner (Nicole Djandji), ist schon 80 Jahre und sehr hinterlistig. Sie hat es durch eine Intrige geschafft, daß er vor fünf Jahren seinen vorigen Orgellehrer verlor. Seitdem unterrichtet sie ihn. Am Tag vor dem Wettbewerb wird Eckbert tot im Orgelkasten der Martinskirche aufgefunden. Ermordet mit einer (vergifteten) Schachtel TicTac (einer Leihgabe aus dem Publikum). Komissar John Bossman (Schulz), mit seinem sympathischen amerikanischen Akzent, erhält den Auftrag, den Fall zu lösen als er gerade seine Fußnägel schneidet. Er verhört zunächst Ingeborg, die gerade auf einem Konzert von Tokio Hotel ist und ihm erzählt, daß sie nicht von Freiburg wegziehen wollte, wegen ihres Freundes Anton (Freund). Bossman kann gerade noch Frau Wohlbrenner am Basler Flughafen aufhalten und verhindert ihren geplanten Flug nach Hawaii. Sie berichtet von einem Vertrag: Sie hätte 90% des Preisgeldes vom Organisten-Wettbewerb bekommen, weil Eckbert hohe Schulden bei ihr hatte. Sie steckt auch hinter dem Versuch, ihm das Sorgerecht für Ingeborg zu entziehen. Auf dem Klo des Schlappen befragt Bossman schließlich Samson David. Dieser erzählt, daß Eckbert ihn anzeigen wollte, weil er mitbekommen hat, daß sich Samson mit Ingeborg mehrmals in der Eisdiele getroffen hat. D.h. jeder hätte ein Motiv. Um den Fall zu lösen, macht Bossman, unterstützt von seiner esoterischen Trainerin (Djandji), Yoga-Übungen auf einem Baumwipfel, um Erleuchtung zu kriegen. Ihm kommt die Eingebung, die Tatverdächtigen am Tatort zu befragen. Dabei kommt heraus, daß Ingeborgs selbstmordgefährdete Mutter zu Hause Gift im Badezimmer-Schrank hat, an das Ingeborg leicht hätte kommen können. Und die Orgellehrerin war verantwortlich für den Unfalltod von Eckberts Eltern: Sie wollte ihn durch diese Erfahrung von Schmerz und Leid zu einer Tiefe und Sensibilität im Orgelspiel führen. Samson wiederum hatte heimlich Eckberts Proben im Münster belauscht und dabei gehört, daß Eckbert einfach göttlich Orgel spielt (eine tolle Synchronszene, bei der Karsten Kramer am Keyboard - wie schon vorher in einigen Szenen - die passende Orgelmusik zu den Bewegungen von Schulz lieferte). Samson wurde klar, daß er den Wettbewerb verlieren würde. Also fälschte er die Handschrift von Ingeborg und schrieb Eckbert einen netten Brief. Dann legte er die vergifteten TicTacs mit dem gefälschten Brief, getarnt als Geschenk von Ingeborg, an die Orgel und Eckbert starb qualvoll an dem vermeintlichen Geschenk seiner Tochter. Es hilft Samson auch nicht, daß er den Brief (aus echtem Papier!) verschluckt, um das Beweismittel zu vernichten. Bossman hatte vorher eine Kopie davon gemacht und führt ihn ab.
Eine tolle Geschichte mit viel Tiefgang, berührenden Momenten und beeindruckender Orgelmusik, die am Ende von den Zuschauern passenderweise "Todesmelodie" getauft wurde.

Verdi & Schulz Wi-Wa-WeihnachtsmannWeihnachtsprogramm im Vorderhaus
Der FREISTIL Improspieler Christian M. Schulz zeigt im Dezember mit seinem Akkordeon Verdi das Solo-Kinderprogramm "Wi-Wa-Weihnachtsmann" im Freiburger Vorderhaus, in der Habsburger Straße 9. Der Auftritt ist am Sonntag, 21.12. bereits um 11 Uhr vormittags. Der Eintritt kostet nur 5,- Euro. Das Kinder-Lieder-Mitmach-Programm ist geeignet für Kinder von 4-10 Jahren und Erwachsene.
Mehr Infos zu Verdi & Schulz unter: http://www.verdiundschulz.de/

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Impro-Krimi, 14.10.08, Freiburg,Mensa
- Cool! (Ilka)
- Tolle Musik! Applaus für Musiker!
- Prima Lichteffekte! (Ein Fan)
- Wo war denn mein Lieblingsspieler Christoph? (Marion)
- Haben Christoph vermisst! (Michaela)

Impro-Show, 18.10.08, Staufen, Faust-Gymnasium
- Find euch klasse!!! Weiter so ! (Thomas)
- Ihr seid cool! (Vivi)
- Ihr seid einfach toll!!! (Hanna)
- Echt toll. (Maria)
- Ich fand es sehr toll! (Lena, 9 Jahre)
- Alles klärchen, abba an eurem Schwedisch müsst ihr noch arbeiten! Viele Grüße, eure Schweden aus der 1. Reihe! Hejda!
- Hallo, ich habe die Show sehr genossen. Die deutsche Übersetzung von eurem Schweden-Schlager "Hök med mök" heißt so viel wie "Adler mit Furz". War super! (Janine Wicander)
- Vi älskar Er = We love you (Karin Wicander)
- Ihr seid cool! Nur das Ehepaar war nicht so toll! (Steffi)
- Das mit dem Ehepaar das war nicht toll! (Jana)

Dinner-Krimi, 8.11.08, Hornberg, Krokodil
- Sehr angenehm, spannend, Essen sehr gut. Danke. (F. Hettes)
- Witzig, super gespielt, eine Gänsehaut nach der anderen jagte den Rücken hinunter.
- Es war ein interessantes Erlebnis. Jetzt kenne ich den Unterschied zwischen Stiefvater und Adoptivvater.
- Klasse, dass wir in Hornberg solch ein Highlight miterleben konnten. Das Essen war auch sehr gut. Danke. (Marion alias "Monika")
- Dinner und Theater, wir habens genossen/ beim Mörder habe ich mich total verschossen. (Friedrich alias "Reinhard")
- Haben uns amüsiert. Aber dass die Gäste der Gesellschaft MICH für eine potenzielle Mörderin hielten, hat mich schwer schockiert!! Liebe Grüße, die "Adoptivmutter".
- Es war super unterhaltsam und spannend. Onkel Roland hat es uns ganz besonders angetan. Als Mitarbeiter der FES hatten wir allerdings mit einer Gehaltserhöhung gerechnet! (Weihnachtsbonus). Alles Liebe, Eure Englischtanten. P.S. See you next time. (Christina, Andrea, Uli, Jackie, Shouni, Jill Mcqueen)

Dinner-Krimi, 24.10.08, Freiburg, Dattler
- Es war super. ("Onkel Roland")
- Auf einen mörderischen Abend. (Niels, Sandy, Eli)
- Danke. Freude getan ist das Größte. (Rundi)
- Spritziges, erschreckend realistisches Programm. Super!!

Impro-Show, 26.9.08, Freiburg, Stadtbücherei (Weiterbildungstag)
- Sehr spontan und lebendig eure Show. Klasse.
- Die Improvisation als Theater ist sehr originell.
- Super.
(nach oben)

Selbstmord nicht leicht gemacht
Impro-Musical erstmals in der Mensa - Psychologieprofessor liebt Assistentin
FREISTIL Impro-Musical
Freiburg (cms) Die erste FREISTIL Aufführung in der neuen Spielzeit 08/09 war ein beeindruckendes improvisiertes Musical. Dieses Format, das FREISTIL seit 2005 bisher nur im E-Werk spielte, wurde zum ersten Mal in der Mensa gezeigt und begeisterte das Publikum - darunter auch 15 albanische und italienische StudentInnen, die zwar nur wenig Deutsch verstanden aber über Mimik, Gestik und die emotionalen Lieder das meiste verstanden, sich hinterher im Gästebuch sehr positiv äußerten und sich unbedingt mit den Darstellern fotografieren lassen wollten. Das bisher kleinste Tanzensemble, das es jemals beim Impro-Musical gab (Regina und Tatjana als Gastspielerinnen) erfand auch zu zweit schöne Choreografien und trug zum Gelingen des Abends bei. Die Zuschauer tauften das Musical am Ende "Selbstmord nicht leicht gemacht". In der folgenden Inhaltsangabe sind die Vorschläge des Publikums fett markiert, die Liedtitel sind kursiv.
FREISTIL Impro-MusicalHorst Schneider (Christian M. Schulz) ist ein 40jähriger Psychologieprofessor (Ich schau in dein Hirn hinein) , der an der Freiburger Uni gleichzeitig die verhaltenstherapeutische Ambulanz leitet. Er liebt heimlich seine 35jährige Assistentin Elsa (Nicole Djandji), die er von Oldenburg mit nach Freiburg gebracht hat, wo sie bei ihm ihre Doktorarbeit schreiben will, wagt aber nicht, ihr seine Liebe zu gestehen (Ich hab mich in sie verliebt). Elsa träumt davon, später eine eigene Känguruhfarm zu haben, wo sie die Tiere züchten kann und mit ihrem Prof für therapeutische Zwecke einsetzen will (Denn mit Känguruhs da wird die Welt besser). Auf dem Münsterturm lernt sie Klaus (Christoph Hüllstrung) kennen, einen 27jährigen Kellner, der an der Fassade des Münsters hochgeklettert ist, denn Klettern ist sein Hobby. Auf das Münster ist er allerdings geklettert, um sich umzubringen, weil er seit Monaten Streits mit seinem jähzornigen Freund Friedemann (Achim Freund) hat, mit dem er zusammenlebt. Friedemann hat wenig Verständnis für Klaus und ist während seiner jähzornigen Anfälle sehr brutal zu ihm, weswegen Klaus keinen Ausweg mehr für sich sieht (Versetz dich mal in meine Lage!). FREISTIL Impro-MusicalDoch Elsa kann ihn aufheitern (Schau in die Welt - sie hat so viele schöne Sachen zu geben). Außerdem fühlt sie sich sehr hingezogen zu dem attraktiven Mann, in den sie sich schließlich verliebt. Elsa fragt am nächsten Tag ausgerechnet ihren Chef um Rat. Der unglückliche Horst versucht zunächst, ihr von einer Beziehung mit einem homosexuellen Mann abzuraten. Doch als er spürt, wie wichtig ihr dieser Mann bereits ist (Er ist ein Licht und ich brings zum Leuchten), will er ihrem Glück nicht im Wege stehen und gibt ihr einen Gürtel (eine Leihgabe aus dem Publikum). Das sei ein sexuelles Symbol. Er rät ihr, Klaus den Gürtel zu schenken und gleich anzuziehen, das würde sie sehr attraktiv für ihn machen. Doch Klaus versteht das Geschenk falsch und glaubt, daß Elsa - so wie er - auf Sado-Maso Praktiken stehe. Friedemann, der unglücklich ist, daß Klaus ihn verlassen will, bittet Horst, ihn zu behandeln, damit er seinen Jähzorn überwinden kann. Im Laufe der Therapie stellt sich heraus, daß der streng christliche Vater von Friedmann diesen mit 5 Jahren traumatisiert hat, als er ihn mit Schlägen zum Kirchgang zwang und dabei seinem Teddy den Kopf abriss. Horst selber wagt es endlich, Elsa seine Liebe zu gestehen (Du kannst meine Liebe haben). Aber Elsa sieht in ihm nur einen guten Freund. Doch als Elsa am Wochenende mit Klaus Klettern geht, muß sie feststellen, daß dieser achtlos Adler-Eier aus einem Nest im Berg stößt, weil es doch "nur Tiere" seien. Sie ist verletzt und enttäuscht (So viele Tiere haben ein größeres Herz als du!). Der verzweifelte Horst will sich wegen Elsa umbringen und steigt dazu auf das Dach der Mensa. FREISTIL Impro-MusicalDort entdeckt ihn Elsa gerade rechtzeitig, kann ihn in einer dramatischen Kletteraktion retten und eröffnet ihm, daß sich ihre Gefühle für ihn geändert haben. Sie singen das ergreifende Liebesduett "Vielleicht wird das mit uns etwas Besonderes". Ein halbes Jahr später, am Ende der Therapie, ist Friedmann der erste Patient, an dem Horst und Elsa die Känguruh-Behandlung testen. Dazu reitet er auf einem Känguruh (stark: Regina vom Tanzensemble), wodurch die letzten Reste von Jähzorn aus ihm herausgeschüttelt werden. Klaus erkennt, daß sich Friedemann geändert hat und kehrt zu ihm zurück (Ich hab dich so vermisst). Ein wunderschönes Happy-End mit zwei verliebten Paaren. Nicht nur die italienischen Studenten waren begeistert und applaudierten minutenlang den Spielern und Musikern (Am Keyboard: Karsten Kramer; Saxophon, Klarinette und Querflöte: Anne Dietrich) für dieses beeindruckende Musical.
(nach oben)

FREISTIL-Dinnerkrimi jetzt auch in Freiburg!
FREISTIL Dinner-KrimiAb September spielt FREISTIL den Krimi Mord am Hochzeitsabend im Schlossberg-Restaurant Dattler in Freiburg. Das Lokal liegt dort, wo die Bergbahn vom Stadtgarten aus endet und bietet einen wunderbaren Blick auf Freiburg und das Rheintal. In dem (vorher einstudierten!) Theaterstück geht es um den Mordanschlag an einem reichen Unternehmer (Christian M. Schulz), der gerade mit den Gästen, seiner Braut (Nicole Djandji) und dem Pfarrer sowie seinem Bruder (Achim Freund in einer Doppelrolle) Hochzeit feiert. Zwischen den vier Akten des Kriminalfalls, der mitten im Lokal, zwischen den Tischen der Gäste gespielt wird, gibt es ein edles Vier-Gänge-Menü und damit genügend Zeit zu diskutieren, wer der Täter gewesen sein könnte. Die Karten können direkt beim Restaurant (Schlossberg 1), telefonisch (0761/13 71 70-0) oder per Mail bestellt werden.
Der Dinner-Krimi wird ab Oktober auch wieder im Krokodil in Hornberg gespielt!
Neu: Live-Fotos einer Aufführung gibt es Hier

Christian Schulz ist Mitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe
Der Schauspieler Christian Schulz (Jahrgang 1963), der seine Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule München gemacht hat, spielt in dieser Spielzeit als festes Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Christian Schulz ist neben seinem Hauptberuf auch als Theaterpädagoge und Leiter der Freiburger Christian M. SchulzSpielwerkstatt tätig, wo er eine persönliche Beratung zu Schultheater anbietet (Montags und Donnerstags von 16:00 - 18:00 Uhr). Und Christian Schulz spielt erfolgreich bei Hannover 96, nachdem er von Werder Bremen dorthin gewechselt ist. Der Freiburger Schauspieler, Theaterpädagoge und Theatersportler Christian Schulz (ebenfalls Jahrgang 1963) beschloß deshalb schon vor einigen Jahren, seinen Namen um seinen zweiten Vornamen (Michael) zu ergänzen, um Verwechslungen mit Namensvettern, die im gleichen Bereich wie er (und z.T. sogar in der gleichen Stadt!) tätig sind, zu vermeiden. Trotzdem erhielt er im Juli den Anruf eines Tonstudios, das ihm mitteilte, er sei beim Casting ausgewählt worden und solle bei einer CD-Produktion im August mitwirken. Schulz war hocherfreut, hatte er doch tatsächlich bei einem Casting eines Tonstudios mitgewirkt, allerdings in Schallstadt und bereits 2007. Doch stellte sich beim Nachfragen heraus, daß er das Opfer einer (weiteren) Verwechslung war und die Dame leider den oben erwähnten Schauspieler Christian Schulz vom Staatstheater gemeint hatte - von dessen Existenz der Freiburger Christian Schulz bisher gar nichts wußte.
Wer also sichergehen will, daß es sich um den "richtigen" Schulz handelt, achtet auf das "M": Nur wo Christian M. Schulz draufsteht (nicht verwechseln mit Charles M. Schulz, den berühmten Zeichner der Peanuts!) ist auch der richtige Schulz beteiligt (siehe Foto links). Leider wird dieser Name in der Presse oft wieder reduziert auf Christian Schulz (ohne "M."),so daß man dann raten muß, um welchen der deutschlandweit sehr vielen Christian Schulz' es sich handeln könnte.
Daß man unter http://christianschulz.org einen Student der Biochemie findet und unter http://christian-schulz.de eine Linksammlung "rund um Fußball, Liebe, Erotik und Sex in Deutschland" macht die Sache für den Freiburger FREISTIL-Schulz nicht leichter. Aber er hofft, daß er zumindest mit diesen Namensvettern nicht verwechselt wird...

FREISTIL Spielerin mit Freiburgs OB
VR SupergirlAm 18. Juli trat die FREISTIL Schauspielerin Nicole Djandji im Rahmen der Eröffnung der neuen Volksbank-Zentrale am Bertoldsbrunnen als "VR-Supergirl" auf (wobei das VR für Volksbank-Raiffeisenbank steht) und spielte drei kurze Szenen, in denen jeweils erzählt wird, wie das Supergirl bei Notfällen der Bank als Retterin auftaucht. Eine Rolle, die - wie das flotte Kostüm des Supergirls - maßgeschneidert für Djandji ist. Nach ihrem Auftritt gab es eine Rede des Freiburger Oberbürgermeisters Dieter Salomon und des Volksbank-Chef Heinrich Vomstein. Beide ließen sich danach strahlend für ein Foto mit dem attraktiven Supergirl ablichten, das am 23.7. dann in der Zeitung veröffentlicht wurde.

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Impro-Musical, 23.9.08, Freiburg, Mensa

- Das Kommen von Heidelberg und Osnabrück hat sich gelohnt. (Luzy)
- War super (Katharina)
- Danke für den schönen Abend. PS: Kommt mal wieder nach Rheinau-Freistett!!! (Nicole, Rainer, Julia)
- Wir haben es sehr genossen! Der Abend war sehr lustig, wir fanden die Impro total genial!!! Vielen Dank für den tollen Abend! (Vera und Luisa)
- Anche se non ho capito mente... Grazie perché grazie a va ho conosciuto tanya. Cia simpafica compagnia
- From Italy: Thank you for your show!!
- In Beer Veritas. Du bist/ Du du du bist/ Ich bin/ Ich ich bin

Impro-Show, 26.9.08, Freiburg, Stadtbücherei (Weiterbildungstag)
- Sehr spontan und lebendig eure Show. Klasse.
- Die Improvisation als Theater ist sehr originell.
- Super.

Impro-Krimi, 16.9.08, Dorint an den Thermen, Freiburg
- Einfach nur Klasse!!!
- Ganz, ganz toll. Danke! (Anja)
- Super Impro. Haben viel gelacht. Weiter so!!! (Anna + Mia)
- Supi gut. Künstler unter Künstlern. (Martina Jäkle)

Dinner-Krimi, 12.9.08, Restaurant Dattler, Freiburg
- Die 10 Damen aus Stuttgart waren begeistert von der Aufführung und von dem sehr guten Essen. Vielen Dank für den schönen Abend. (Der 10er Club aus Stuttgart)
- Es war TOLL!!! (Martina+Mutter+Peter)
- Es war ein geschmackvoller, genußreicher, unterhaltsamer und netter Abend. (Wolf und Renate Lindner)
- Der Mörder ist IMMER der Gärtner!!! Heute gab es eine erfreuliche Ausnahme!!! Vielen Dank für einen wunderschönen Abend. (Der Vater der Braut, der Bruder und eine Unbekannte...)
(nach oben)

Der große Graben
Theatersport Open Air im Stadtgarten

FREISTIL Stadtgarten 08Freiburg (cms) Zum Auftritt von FREISTIL am 17. Juli im Stadtgarten kamen ca. 280 Zuschauer, blieben trotz drohender Wolken trocken - und waren begeistert. Mit nur vier Schauspielern (und einem hervorragenden Musiker: Am Keyboard - frisch vom ZMF gekommen: Karsten Kramer) zündete die Gruppe ein Feuerwerk des Improtheaters mit Tempo, Witz, Liedern, Spannung und viel Spontaneität. Es begann mit dem ABC-Spiel "Bei der Beichte" bei dem Xenia (Nicole Djandji) beim Pfarrer (Christian M. Schulz) schon wieder einen kleptomanischen Anfall beichtet, dieser sie auf den Weg Gottes lenken will - und später in sein Bett (was ihm nicht gelingt). Dann gab es ein Zappen mit den vier Orten "Müllkippe" (herrlich: Achim Freund als Ratte), "Tiefgarage" (Djandji als Gangsterin in einem Kampf mit einer anderen Gang), "Im Watt" (Schulz als Teilnehmer einer biologischen Exkursion - die Zuschauer als Watt-Krabben) und "Im Baumhaus" (Christoph Hüllstrung als Vater, der seine drei Kinder mit Gewalt vom Baum holt). Das anschließende Drehbuch FREISTIL Stadtgarten 08"Der große Graben" (Autor: Schulz) handelte von Anton (Freund), einem Wahnsinnigen, der aus der Psychiatrie entkommt und mit einem riesigen Bagger die Fußgängerzone Freiburgs aufreisst. Die Krankenschwester Petra (Djandji) versucht, ihn mit Hilfe des schönen aber dummen Polizisten Thomas (Hüllstrung) zu stoppen, wobei die beiden aber beinahe totgefahren werden - und sich Thomas in Petra verliebt, die ihm das Leben rettet. Viele ahnungslose Passanten (acht Zuschauer - siehe Foto unten) fallen laut schreiend in den tiefen Graben. Schließlich beschließen Petra und Thomas den Graben mit Rheinwasser zu fluten. Anton kommt in der Flutwelle (Djandji und Hüllstrung) um und am Ende rudern Petra und Thomas in einer Gondel über den so entstandenen Kanal, der vor allem italienische Touristen anlockt. Beim Grand Prix sang eine Gruppe aus China ein Lied über die Vorbereitungen auf die Olympiade mit dem Refrain: "Tschen-Do Olympia, Olympia Tschen-Do". Und der Reigen begann "In der Nase" - es war die Nase der Freiheitsstatue in New York, wo der Terrorist Robert (Schulz) eine Bombe legt, FREISTIL Stadtgarten 08die aber nicht zündet. Seine Chefin (Djandji) ist sauer, genau wie der Auftraggeber Bin Laden (Freund). Ein Undercover-Agent (Hüllstrung), getarnt als syrischer Terrorhelfer, bietet an, beim Bombenbau zu helfen. Doch die Bombe wird von ihm sabotiert. Robert enttarnt ihn und entdeckt, daß es sein eigener verkleideter Bruder Johannes ist. Beim Kampf der beiden fliegt die Bombe ins Meer, wo durch die Explosion die Fische (die Zuschauer) alle sterben. Robert und seine Chefin beschließen, die Fische einzusammeln und als Lebensmittelspende nach China zu schicken um die Beziehungen zu diesem Land zu verbessern. Die weiße Mannschaft führte am Ende knapp mit 111:108, doch das Spiel um Alles oder Nichts gewann die rote Mannschaft mit 24:20. Das Publikum hatte sich die Szene "Die überflutete Toilette" gewünscht (kein Impro-Auftritt ohne Kloszene!) und diese Szene wurde als mittelalterliche Weise und als Oper wiederholt mit einem gut aufgelegtem Schulz als Klobenutzer der durch die Spültaste eine gigantische Überschwemmung auslöst, seine Frau (Djandji), die bei der Überflutung genauso umkommt wie der Putzmann (Hüllstrung), der es nicht schafft den Haupthahn abzustellen. Trotz der eher kühlen Witterung blieben die begeisterten Zuschauer bis zum Ende - und waren enttäuscht, als es keine Zugabe gab (da alle Aufführungen nur bis 22 Uhr gehen dürfen). Insgesamt ein runder Abend mit hervorragenden Schauspielern, denen man den Spaß am Spiel in jeder Sekunde anmerkte. Mehr Fotos des Auftritts: Hier
(nach oben)

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Theatersport, 17.7.08, Stadtgarten, Freiburg

- Cool (Lukas Blume)
- War supi und lustig. Liebe Grüße (Julia)
- Das Drehbuch zu "Der große Graben" hat einen Ephraim-Kishon-Sonderpreis verdient...
- Da die gaaaanze Gruppe so brilliant spielt, wäre es schön, wenn sich Christian gelegentlich etwas zurücknimmt! (Barbara)

Impro-Show, 28.8.08, Zürich, Hotel Uto Kulm (Betriebsfeier Radioonkologie des Stadtspital Triemli)
- Weiter so.
- Toll gemacht. bravo.
- Tolle Show!
- Sau gut!
- Ihr seid wirklich Spitze!
- Wir haben's euch wirklich nicht leicht gemacht mit den Themen. Habt's aber prima hingekriegt. Am besten war Heavy Metal (Ikea). Viel Erfolg auf dem weg in die Theater-Champions-League. (Peter)
- Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Lust zum Lachen nicht. DANKE.

Impro-Show, 6.9.08, Tuttlingen, Museum Fruchtkasten (Nachtkultour)
- Es war sehr gut. Habe schon lange nicht mehr so gelacht.
- Sehr lustig!
- Ich erzähl's Irmgards Mann!
- Heavy Metal und Reggae für "Mord im TuWas" war ganz stark.
- Einfach genial: "Liebe in der Kirche". Echte Profis auf der Bühne. Danke. (Gerold)
- Mit das Beste von der Nachtkultour! Super!
- Irre - Irre - Irre!!! (G.+O. Werner)
- War sehr lustig. Habe sehr gelacht. Hoffentlich kommt ihr wieder mal nach Tuttlingen. (Constanze)

Dinner-Krimi, 12.9.08, Restaurant Dattler, Freiburg
- Die 10 Damen aus Stuttgart waren begeistert von der Aufführung und von dem sehr guten Essen. Vielen Dank für den schönen Abend. (Der 10er Club aus Stuttgart)
- Es war TOLL!!! (Martina+Mutter+Peter)
- Es war ein geschmackvoller, genußreicher, unterhaltsamer und netter Abend. (Wolf und Renate Lindner)
- Der Mörder ist IMMER der Gärtner!!! Heute gab es eine erfreuliche Ausnahme!!! Vielen Dank für einen wunderschönen Abend. (Der Vater der Braut, der Bruder und eine Unbekannte...)

Impro-Krimi, 16.9.08, Dorint an den Thermen, Freiburg
- Einfach nur Klasse!!!
- Ganz, ganz toll. Danke! (Anja)
- Super Impro. Haben viel gelacht. Weiter so!!! (Anna + Mia)
- Supi gut. Künstler unter Künstlern. (Martina Jäkle)

FREISTIL RastattFREISTIL beim Auftakt der Jungenwoche in Rastatt
Am 18. Juni spielte FREISTIL im Rastatter Kellertheater eine Impro-Show zum Thema "Symbiose Vater-Kind". Das Publikum wünschte sich Szenen wie "Papa, ich trage gerne Frauenkleider", den Diavortrag "Hilfe, ich bin in der Pubertät" (siehe Foto) oder einen Reigen mit dem Lebensziel "Einen Sohn zeugen". Mit der Überschrift "Geschichten über Vater und Sohn" schrieb das Badische Tagblatt über den Auftritt: "Höhepunkt des Abends war das Drehbuch zur Vorlage "Jenseits von Wintersdorf", das das begeisterte Publikum zu Beifallstürmen hinriss." Den gesamten Artikel lesen: Hier

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Impro-Show, 13.6.08, IMS Gear Betriebsfeier, Eisenbach

- Kein Thema ist zu schräg, keine Musik zu schrill, wenn man will! Es hat riesig Spaß gemacht! (C. Rosenstiel)
- Von Mexico bis USA, nie war die Welt so nah. Die IMS-Feier ist global und nicht schal. Die Gäste dieser Welt auf dem Feste wünschen uns das Beste. (J.Rummer)

Impro-Show, 18.6.08, Rastatt, Kellertheater, Auftakt der Jungenwoche
- Absolut fantastisch (Josef Schäfer)
- Ich komm wieder, weil ich bin wie ein falscher 50er. Ich tauche immer wieder auf. (Marius Schäfer)
- Der Höhepunkt war für mich "Volksmusik" und "Heavy Metal" (Werner)
- Ihr wart echt spitze! Man sieht sich. (Leex)
- Tolle Show! Meine Hochachtung vor dieser Leistung!! (Anne)
- Für euch war's bestimmt super anstrengend, für mich aber super lustig und anregend. Vielen Dank. (Uwe)
- Wow, ihr wirkt absolut FREI und habt dabei noch jede Menge STIL! Perfekt. Danke! (Michy)
- Sorry - aber am besten hat mir das Gute-Nacht-Lied gefallen und daß Ihr eine so sympathische Truppe seid. (Erhard)
- Ich liebe Euer "Jenseits von Wintersdorf" (Michael)

Impro-Show, 21.6.08, Oppenau, 60. Geburtstag Roland Erdrich und Halleneinweihung
- Habe euch zum 1. Mal gesehen. Ihr seid spitze! (Veronica)
- Tolle Show, tolle Stimmung! Super!!!
- Krasser Typ!!!
- Liebe Freunde, wir sind ganz glücklich mit ihren auftreten und haben ganz viel genessen von den Holländer Show "Käse und Himmel". Viel Glück im weitere Shows und höfflich bis später. Gruß (Niederländische Leute)
- Es war toll. Ich habe mich Mega gefreut. (Roland Erdrich)
- Improvisieren ist eine Kunst, die Sie beherrschen! Toll. (Christian)
- Ich war total mitgerissen. Ihr habt es absolut drauf. (Tanya)
- Super geniale Show! Hat tierisch Spaß gemacht! Ihr seid doch verrückt! (Nelly)
- Witz, Humor, Talent - prima. (Hanne)
- Ihre Darbietungen fanden wir toll. (Elisabeth + Karsten)
- 1a Unterhaltung! (Tiva)

Impro-Show, 30.6.08, Höchenschwand, Führungskräfte-Tagung der FreiLacke GmbH
- Tolle Leistung für 131 Punkte! Großes Kompliment. Macht weiter so! Super. (WK)
- Witzig und spontan.
- Super gut!
- Die Krawattenshow war das beste. Super Leistung.
- Danke für die kurzweilige und lustige Show.
- Kreativ und intuitiv. Das war eine tolle Show - hab ich noch nie gesehen. Super!
- Tolle Schau, weiter so!
- Bin imponiert ob soviel Improvisation und Standing! Lust auf mehr! (Ch. Brill)
(nach oben)

Impro-Krimi: Friss - aber stirb!
Freiburg (cms) Spannend und dramatisch war der improvisierte Krimi, den FREISTIL im Mai im E-Werk spielte und in dem ein 16-jähriger Stimmenimitator tot bei McDonald's aufgefunden wurde. (Im folgenden sind die Vorgaben aus dem Publikum fett geschrieben.) Ulf Pestalozzi (Christian M. Schulz) ist 16 Jahre und lebt bei seiner Mutter. Weil er gut andere Leute nachmachen kann, ist es sein Traum, als Stimmenimitator beim Südwestrundfunk zu arbeiten. Aber er hat die Schule abgebrochen, weil er Probleme mit den Mitschülern hatte und eine Affäre mit seiner 60-jährigen Mathelehrerin Karin Xanthippe (Simone Kupferschmid), die schizophren ist und deshalb ständig unkontrollierbare Wutausbrüche bekommt. Weil Ulf freßsüchtig ist, und immer wieder Freßattacken bekommt, wenn es ihm schlecht geht, macht er seit zwei Jahren eine Therapie bei der 38-jährigen Therapeutin Ulla Freund-Schmidt (Nicole Djandji), die sehr verlangsamt ist, und bei der er sich unwohl und unverstanden fühlt. Ulf setzt seine ganze Hoffnung auf den 22-jährigen Dieter Polen (Christoph Hüllstrung), seinem Möchtegern-Manager, der sehr narzistisch ist, angeblich BWL studiert, ständig neue Freundinnen hat und ihm eine große Zukunft beim Radio prophezeit. Ulf wird schließlich ermordet bei McDonald's aufgefunden. Die Tatwaffe ist eine mit Strychnin getränkte Wimpernzange, die der Täter ihm in die Halsschlagader gerammt hat. Kommissar John Bossman (Schulz), der gerade von einem schwulen Friseur (Hüllstrung) die Haare geschnitten bekommt, erhält den Auftrag, den Fall zu lösen und verhört dazu die drei Verdächtigen. Er erfährt von der Lehrerin im Bioladen, daß Ulf mit ihr auf der Frühlingsmesse war und sich 1000,- Euro leihen wollte, um Dieter, seinem Manager einen weiteren Vorschuß zu zahlen. Doch sie lehnt ab. Auch die Therapeutin, die Bossman in einem Yoga-Center befragt, berichtet, daß Ulf sie anpumpen wollte und daß er sie erpresst habe, weil Ulf herausgefunden hatte, daß ihre in Indien erworbene Zulassung als Therapeutin in Deutschland ungültig ist. Bossman trifft Dieter Polen in einem Fitnessstudio, wo dieser gerade einer jungen Frau einen Vertrag fürs Fernsehen anbietet, den er vermitteln könne. Dieter erzählt, daß er Ulf auf dem Weg zum SWR nach einer Probe und einem Streit, bei dem er ihm Talentlosigkeit vorgeworfen hat, auf der Raststätte in Baden-Baden stehen gelassen hat, weil dieser wegen der Kritik einen Freßanfall bekommen habe.
Bossman beschließt, sich als Pfarrer zu tarnen und lockt die drei Verdächtigen unter einem Vorwand in eine Kirche wo er sie nacheinander in den Beichtstuhl schickt. Dort gesteht Karin, die Lehrerin, von der Beziehung zu Ulf. Sie hatte außerdem sechs Jahre vorher schon eine Beziehung mit Dieter, der an der selben Schule war. Ulf hatte von Dieter erfahren, daß Karin ihm das Abitur für diese sexuelle Affäre gegeben hatte. Aber die Lehrerin bestreitet den Mord.
Die Therapeutin beichtet dem angeblichen Pfarrer später, daß sie selber freßsüchtig sei und daß Ulf ihren Vorrat an Schokoriegeln entdeckt habe. Die Wimpernzange ist von ihr, sie hat sie Ulf gegeben, damit er sie beim Essen in den Mund steckt, um den Mund nur ganz langsam damit zu öffnen. Aber ermordet habe sie Ulf nicht, trotz dessen Drohung, alles auszuplaudern.
Bossman gibt Dieter Polen gegenüber vor, daß er einen Gospelchor gründen wolle und noch einen Manager dafür suche, wozu Dieter gerne bereit ist. Er willigt sogar ein, vorher noch mal zu beichten. So erfährt Bossman schließlich, daß Polen Ulf nach dem Streit bei der Raststätte abgeholt und zu sich nach Hause gebracht hat, wo er ihm etwas in einen Cocktail gemischt hat um ihn gefügig zu machen und dann Sex mit ihm hatte. Als Ulf sich am nächsten Tag bei McDonald's wieder daran erinnert ist er außer sich. Und Ulf fällt auch wieder ein, daß er Unterlagen in Dieters Arbeitszimmer entdeckt hat: Dieser hat mehrere Dutzend Stimmenimitatoren unter Vertrag obwohl er Ulf vorgelogen hatte, daß er nur für ihn da sei. Ulf hält Dieter dessen Narzissmus und Lügereien vor und verletzt ihn damit so, daß Dieter ihn schließlich umbringt.
Dieser Krimi war auch deshalb so spannend, weil Karsten Kramer am Keyboard in jeder Szene für die richtige Atmosphäre sorgte und von Orgelmusik in der Kirche bis zu Discomusik im Fitneßstudio immer den richtigen Ton traf.
Das Publikum gab dem dramatischen und packenden Stück am Ende den Namen "Friss - aber stirb!"

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Impro-Krimi, 6.5.08, E-Werk
- War heute das erste Mal hier. Hat super viel Spaß gemacht, dabei zu sein.  (J.S.)
- Vielen Dank für den lustigen Abend - aber auf Schokoriegel werd ich wohl künftig verzichten... (Laura)

Dinner-Krimi, 25.4.08, Hornberg, Krokodil
- Wir hatten tierisch gute Unterhaltung, haben über den ganzen Abend neu gerätselt, wer der Mörder ist und fanden das Stück sehr unterhaltsam. Schade war, daß das Rumpsteak kein Rumpsteak war. (Franz - der Vater, Brigitte - die Mutter, Martin - der Flamencotänzer)
- Eure Kulis schreiben eher nicht. Trotzdem es war ein netter Abend mit netten Tischnachbarn und guten Schauspielern. (Susanne + Renate)

Theatersport, 15.4.08, Mensa
- Mein erster Impro-Theater-Besuch und ich find's klasse, obwohl die weiße Mannschaft immer so kleine Rollen bekommt. "Jetzt kommt weiß!" (Anne Dienhof)
- Ein sehr amüsanter, inspirierender + kurzweiliger Abend! Bin gerne am 6. Mai wieder dabei! Viele Grüße und vielen Dank! (Isabel)
- Das erste Mal da - war ein Geburtstagsgeschenk und ihr wart ein super Geschenk (Arnie)
- Extra aus Basel angereist um mit meiner Schwester bei euch mal wieder einen tollen Abend zu verleben (und sogar einen sehr guten Freund getroffen, nämlich den Arne)! War super! (Sabine)
- Simone, super Premiere. ToiToiToi für weiteres. Und ihr seid ne super Combo!
- Werde in den nächsten Tagen noch öfter vor mich hin grinsen, weil ich an diesen Auftritt denken werde!!! Ihr wart Spitze! PS: Hoffe, das blaue Auge vom Impro-Krimi ist gut verheilt. (Lioba)
(nach oben)

Martha will ihr Kind nicht
Rot gewinnt Theatersport-Match - Gesangsgruppe aus den Vereinigten Arabischen Emiraten
Freiburg (cms) Mit einem klaren Sieg für Rot endete das Theatersport-Match von FREISTIL im April in der Mensa. Die Rote Mannschaft lag bereits zur Pause mit 66:55 vorne. Den Weißen (die in Unterzahl spielten) gelang zwar in der 2. Halbzeit eine kleine Aufholjagd aber am Ende lagen die Roten mit 121:115 immer noch vorne (obwohl sie ganz ohne Frauen spielen mußten!). Schöne Szenen gab es beim Alphabetspiel "Die Glasaugenfabrik", in der Christian M. Schulz als Angestellter seiner Chefin (Simone Ott) ein Hightech-Glasauge vorführt, mit dem man durch Kleidung durchsehen kann, beim Diavortrag über "Das Gorgo" (ein Monster aus der Odyssee, dessen Blick jeden versteinert) sowie bei der Gesangsgruppe aus den "Vereinigten Arabischen Emiraten", die in ihrer Heimatsprache ein Lied über die Herstellung von Taschen sang. Außerdem improvisierten die beiden Teams das Drehbuch "Die verlorene Ehre des Wladimir P." mit Achim Freund als Wladimir, der in Rußland eine Ausbildung als Agent macht, dabei mit dem Panzer versehentlich eine Offizierin erschießt, im Straflager landet, entkommen kann, dank Matruschka, einer jungen Bäuerin (Ott), die ihn vor den Verfolgern versteckt, gerettet wird, Jahre später auf dem Präsidentenstuhl landet, befürchtet, daß Matruschka, die inzwischen sein Frau ist, ihm den Präsidentenposten streitig machen will und sie deshalb durch eine Intrige in das gleiche Straflager sperren läßt, in dem er einst selber einsaß. Höhepunkte des Abends waren das "Zappen" mit fünf Geschichten an den fünf Orten "Friedhof/ Im Blumentopf/ In der Achterbahn/ Auf dem Arbeitsamt/ Im Toaster", sowie das Genre-Replay "Die Gewinner sind immer die Weißen" mit Schulz als weißem Rassist, der in Afrika von drei armen, hungrigen Schwarzen mit einem Reisgericht vergiftet wird, damit er aus ihrem Land keinen Golfplatz machen kann (die Szene wurde als Comic und als Musical wiederholt). Außerdem spielte FREISTIL zum ersten Mal seit 2004 wieder die Disziplin "Kleine Stimme" in der Staubi, ein kleines, für die Zuschauer unsichtbares Wesen (Djandji steuerte hierbei vom Rand aus die Stimme von Staubi bei) das Mädchen Laura (Ott) bittet, ihr zu helfen die bösen Bakterien in den Staubwolken unter den Betten durch heftiges Kopfschütteln zu besiegen. Laura landet deshalb erstmal in der Psychiatrie, weil ihr keiner glaubt, daß es Staubi wirklich gibt, kann aber wegrennen und bekommt in der Fußgängerzone als Dank für ihre Hilfe Sternenstaub von Staubi, mit dem sie sich einen Wunsch erfüllen kann. Wunderbar auch der Reigen, der "Auf der Toilette" begann (kein Theatersport-Abend ohne diesen Ort!), wo die Studentin Martha (Nicole Djandji) gerade einen Schwangerschaftstest gemacht hat und ihrem Freund Jürgen (Schulz) eröffnet, daß sie das Kind nicht will. Simone OttDa auch die reiche Mutter von Jürgen, eine Baronin (Ott) und der Vater von Martha (Christoph Hüllstrung) gegen die Beziehung und das Kind sind, bezahlt die Baronin Martha die Fahrt nach Holland, wo sie das Kind abtreiben läßt. Jürgen, der ihr nachgereist ist, kommt zu spät. Doch danach plagen Martha Gewissensbisse, weswegen sie sich schließlich umbringt. Jürgen ist am Boden zerstört und will sich an ihrem Vater rächen, dem er die Verantwortung für ihren Tod anlastet. Der Vater verliebt sich aber gleichzeitig in Jürgens Mutter, was den entsetzten Jürgen dazu bringt, sich durch eine Gabel die er in eine Steckdose steckt, ebenfalls umzubringen, wobei er den Vater, der ihn daran hindern will, voller Absicht mit in den Tod reißt.
Simone Ott ist eine gute Ergänzung für die Gruppe und hat sich schon beim ersten gemeinsamen Auftritt mit FREISTIL in die Gruppe eingefügt. Sie bringt gute Ideen und interessante neue Charaktere in die Szenen und Geschichten ein. Man darf gespannt sein, welche Figur sie im Juni bei der Impro-Soap spielen wird.

Kurz gemeldet:
Simone OttNeue Spielerin bei FREISTIL: Simone Ott
Beim Theatersport-Auftritt im April in der Mensa Freiburg war Simone Ott erstmals als Schauspielerin bei FREISTIL zu sehen. Ott hat ihre Ausbildung 1996-2000 an der Freiburger Schauspielschule gemacht und spielte seither an verschiedenen deutschen Bühnen, zuletzt am Landestheater Detmold und am Stadttheater Fürth. Die sympathische Spielerin war auch schon im Wallgrabentheater zu sehen oder spielte beim Theater Ensemble Coston und beim Ensemble "Harry, hol schon mal den Wagen". Simone Ott ist außerdem eine Improspielerin der ersten Stunde: Parallel zu ihrer Schauspielausbildung war sie 1998-1999 Mitglied der Überraschungseier, einer der ersten Improgruppen Freiburgs, die aus den Kursen von Christian M. Schulz entstand und von diesem bis 2000 trainiert wurde.
(nach oben)

Impro-Musical: Pimpinelle
Wieder tolle improvisierte Lieder und Choreografien im E-Werk
Freiburg (cms) Beim Impro-Musical im März im nahezu ausverkauften E-Werk gab es die Liebesgeschichte von Pimpinelle (Nicole Djandji), einer Gärtnerin und Alfred (Christian M. Schulz), einem Hausmeister, der von der Eröffnung eines vegetarischen Restaurants träumt. Das diesmal siebenköpfige Tanzensemble unterstützte die eingängigen Lieder mit phantasievollen Choreografien und einigen witzigen Nebenrollen (so z.B. Ralf Fees als Hofhund oder als Bauarbeiter). Im Folgenden sind die Vorschläge des Publikums fett markiert, die Liedtitel sind kursiv.
Pimpinelle (ihr Vorname ist der eines Gewürzkrautes!) hat eine eigene Gärtnerei, wo sie mit ihrem Lehrling Friedhelm (Christoph Hüllstrung) Gemüse und Rosen anbaut (Ich bin die Gärtnerin). Nach der Trennung von ihrem Mann ist sie verschuldet und weiß nicht, wie lange sie Friedhelm, dessen Hobby es ist, mit der Kettensäge zu arbeiten, noch bezahlen kann. Eines Tages trifft sie in der Sauna den schüchternen Alfred, der von seinem cholerischen Vater Toni (Achim Freund) gezwungen worden ist, erst ins Fitness-Studio und hinterher in die für ihn ungewohnte Sauna zu gehen. Zuerst streitet er sich dort mit der resoluten Pimpinelle, die einfach Petersilie in die Glut wirft wegen dem Duft der ätherischen Öle - die er als Gestank empfindet (Ich darf hier bleiben, das ist mein Recht - geht es mir auch dabei schlecht). Doch dann entdecken die beiden gemeinsame Interessen und verlieben sich ineinander: Alfred lädt sie zu einem Essen ein (Lass mich ein Essen für dich kochen). Doch sein Vater Toni, bei dem er noch lebt, weil dessen Frau die beiden vor fünf Jahren verlassen hat, und dessen Haushalt er führt, ist ein Bauarbeiter, der gerne Fleisch ißt und von den Träumen seines Sohnes (Vegetarisch sollt ihr alle essen!) nichts hält. Toni hat ihm eine Lehrstelle als Maurer besorgt und verlangt, daß er sich diese "Ökotante" aus dem Kopf schlägt.
Bei der Verabredung zum Treffen hat sich Pimpinelle einen Motorradhelm (eine Leihgabe aus dem Publikum!) unter den Pulli gestopft und behauptet, schwanger zu sein, denn Friedhelm hat ihr geraten so zu testen, ob Alfred Humor hat. Doch Alfred ist sauer und fühlt sich verarscht von ihr. Dann taucht ein Bauarbeiter (Fees) auf, der sich als schwul ausgibt und vorgibt, der Partner von Alfred zu sein. Jetzt ist Pimpinelle geschockt und rennt weg. Toni nimmt seinen Sohn mit zu einer Baustelle in Singapur, wo dieser seinen ersten Einsatz als Maurer hat beim Bau des schiefen Turms von Singapur. Alfred erfährt auf dem Flug, daß der Bauarbeiter von Toni geschickt wurde, um damit Piminelle zu vergraulen. Er schreibt Pimpinelle einen Brief in dem er die Intrige des Vaters aufdeckt und ihr seine Liebe gesteht. Daraufhin beschließt Friedhelm, mit der Kettensäge Holzskulpturen zu schaffen, um mit dem Einnahmen das Flugticket für Pimpinelle nach Singapur zu finanzieren.
Alfred, der von seinem Vater in einen Nachtclub mitgenommen wurde ("damit ein richtiger Mann aus dir wird") in dem sich 13jährige Mädchen (Sybille vom Tanzensemble) anbieten müssen, entdeckt dort ein sehr leckeres vegetarisches Gericht und läßt sich von der Kellnerin (Bianca vom Tanzenesemble) das Rezept davon geben. Einige Wochen später, als Alfred gerade das dritte Stockwerk des Büroturms baut und ihm dabei Teile der Mauer (dargestellt von Tanzensemble-Mitgliedern und von Stühlen) hinabstürzen, findet ihn Pimpinelle endlich, die ihm nachgereist ist. Sie klettert den Turm hoch, wobei sie beinahe abstürzt und gesteht ihm ihre Liebe.
Die beiden kehren nach Deutschland zurück, wo Alfred ein preisgünstiges vegetarisches Restaurant eröffnet ("McAlfred"), das schnell zum Publikumsrenner wird wegen seiner Mischung aus asiatischen und deutschen Rezepten. Pimpinelle steuert selbstgezogene Kräuter bei und die Gerichte werden den Gästen in den künstlerischen Holzskulpturen von Friedhelm serviert. Alfreds Vater hat seine Arbeit verloren nachdem der schiefe Turm eingestürzt ist, weil der 3. Stock (den ja Alfred bauen mußte) zu instabil war. Deshalb ist er jetzt im Restaurant als Kloputzer angestellt. Zwischendurch darf er mit seinen bloßen (sehr muskulösen) Händen am Tisch der Gäste den Saft aus den Karotten auspressen. Im Finale singen Alfred und Pimpinelle den schönen Reggae-Song "Du hast mir Glück gebracht bei Tag und in der Nacht". Das Publikum war begeistert und taufte das Musical am Ende schlicht "Pimpinelle".
Begleitet wurden die Lieder und Tänze von den gleichfalls improvisierenden und sehr souveränen Musikern Karsten Kramer am Keyboard und - wieder als Gast - Anne Dietrich an Saxophon, Klarinette und Querflöte. Und weil der Lichttechniker Christoph Peters, der schon bei den ersten zehn Musicals das Licht bediente, gerade Semesterferien hatte, kam er extra von Berlin, wo er Veranstaltungstechnik und –management studiert, um mit einem Kollegen professionell die Scheinwerfer zu bedienen.
Schade, daß dieses Gesamtkunstwerk erst wieder in der nächsten Spielzeit, vermutlich im September 2008 gespielt wird. Ein wirkliches Highlight der Improkunst.

Neu: FREISTIL-Dinnerkrimi in Hornberg
FREISTIL DinnerkrimiAm 22. Februar spielte FREISTIL erstmals den Krimi Mord am Hochzeitsabend in Hornberg im Krokodil (Werderstrasse 37). In diesem (vorher einstudierten!) Theaterstück geht es um den Mordanschlag an einem reichen Unternehmer (Christian M. Schulz), der gerade mit den Gästen, seiner Braut (Nicole Djandji) und dem Pfarrer sowie seinem Bruder (Christoph Hüllstrung in einer Doppelrolle) Hochzeit feiert. Zwischen den vier Akten des Kriminalfalls, der mitten im Lokal, zwischen den Tischen des Gäste gespielt wird, gibt es ein edles Vier-Gänge-Menü und damit genügend Zeit zu diskutieren, wer der Täter gewesen sein könnte. Der Schwarzwälder Bote schrieb dazu am 25.2.08 unter der Überschrift "Ein buchstäblich köstliches Vergnügen": "Amüsement, Nervenkitzel und überzeugende schauspielerische Leistungen gepaart mit kulinarischen Köstlichkeiten gestalteten die dreieinhalb Stunden äußerst kurzweilig. Auch dem Publikum wurden dabei Rollen zugeteilt, was für viele Lacher sorgte. Ein im wahrsten Sinne köstliches Vergnügen mit viel Spaß, Spannung und Genuß."
Die letzte Aufführung in Hornberg vor der Sommerpause war am Fr., 25.4.08. Im September geht es dort weiter! Infos und Karten unter: Tel: 07833/965916 oder per Mail: info@krokodil-hornberg.com.

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Impro-Musical, 11.3.08, E-Werk, Freiburg
- Echt geil!
- So brilliant. Lalalala...
- Ich wünschte ich wäre so kreativ und einfallsreich wie ihr, dann würde jetzt hier was tolles stehen.

Dinner-Krimi, 28.3.08, Hornberg, Krokodil
- Ein genialer + unterhaltsamer Abend!! (Werner + Ursula)
- Ein schöner Abend, vielen Dank dafür, doch muß die Lösung das nächste Mal komplizierter sein! (Ulrike)

Impro-Soap, 26.2.08, Freiburg, Mensa
- Anstiftung zum Hausarbeit-sausen-lassen! Drei dankbare Jurastudenten sagen Danke für einen sehr lustigen Abend.
- Das war Spitze. Macht nur weiter so. "More Grease to your Elbows"

Impro-Show, 29.2.08, Altdorf, Waldhaus-Mitarbeiterfest
- Am Besten hat mir die Pantomime-Show [Gebärdendolmetscher]. Das war unschlagbar. Auch das andere Programm war sehr kurzweilig und sehr toll anzuschauen. Weiter so und vielen Dank für die schöne Zeit!
- Absolut mitreißend!!!
- Einfach super
- Impro-Show vom Feinsten! Klasse! Ich selbst spiele (privat und auch im Job - grins) Improtheater. Wenn ich in Freiburg bin, besuche ich Euch. Herzliche Grüße (Timmy)

Theatersport, 1.3.08, Rheinau, Stadthalle
- Ey, ich fands echt geil, vor allem die eine Szene "Piss doch die Wand an"! Ihr seid echt cool!
- Es war super!
- Ihr wart toll, Anton, Tarzan, Jane, Heavy Metal Band. Felix' Pullover war Schlange, Lendenschurz, Schlinge, Stierkampftuch. Wir lieben Euch. (Euer Detlef und Karlheinz)
- Tolle Show, aber ein bisschen mehr schwarzer Humor wäre toll.

FREISTIL in Haslach: Begeisterte Zuschauer
FREISTIL Haslach 08Der Schwarzwälder Bote schrieb am 18.2.08 über den Auftritt von FREISTIL in Haslach: "Die Freiburger beherrschten das Kraulen durch die Gewässer der Improvisation perfekt und das Publikum schwamm begeistert mit auf einer Welle der Kreativität. (...) Für das an Dramatik kaum zu überbietende "Drehbuch" gab es die volle Punktzahl. In der Pause sollten Zettel ausgefüllt werden, deren Botschaften in Sutuationskomik in der Badewanne eingebaut wurden - so genial, daß der Saal tobte. (...) Am Schluß riß das Kabel des Pianos - aber nicht die Begeisterung des Publikums - die war grenzenlos."
Den gesamten Artikel lesen: Hier
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.


Kein (Robert) Rose ohne Dornen

Neue Folge der Impro-Soap: Sarkozy zu Besuch bei der Landesbühne Tupfingen - Zuschauer
als Bodyguard
(cms) Freiburg: Die neue Folge der Impro-Soap "Immer Theater im Theater" wurde im Februar in der Mensa gespielt und hieß "Kein Rose ohne Dornen". Robert Rose, einer der Schauspieler der Landesbühne Tupfingen war eifrig dabei, Intrigen gegen seinen Kollegen Julius Bunte zu spinnen, auf den er ja eifersüchtig ist, wegen der Kostümschneiderin Silvia Buschmann, in die Robert unglücklich verliebt ist. Der Inhalt:
FREISTIL Impro-SoapAn der Landesbühne wird "Der eingebildete Kranke" von Moliere geprobt (das Textheft wurde - wie immer - vom Publikum mitgebracht). Robert ist sauer auf Julius, weil der das Herz von Silvia gebrochen hat - und weil er Argan spielen darf, den Titelhelden des Stückes. Hans Baumgartner, der Hausmeister, schlägt Robert vor, daß er einen Tanz vor Silvia aufführen soll, um ihr Herz zu gewinnen, worauf Robert sofort mit den Proben in seiner Garderobe beginnt. Urs Zängli und Regina Schmölkes vermuten, daß das eine Anweisung vom Regisseur Georg von Dachstein ist und glauben, daß dieser das Stück als Musical umschreiben will. Georg ist erst eingeschnappt, weil es gar nicht sein Auftrag war, greift die Idee aber dann auf, auch weil es der Intendant so will. Georg will außerdem ein Massagebett für die Inszenierung einsetzen, auf dem der eingebildete Kranke liegen soll. Robert, der Julius aus dem Ensemble drängen will und dabei von Regina unterstützt wird, versöhnt sich zum Schein mit Julius, legt ihn im Keller auf das defekte Massagebett, stellt den Schalter auf die höchste Stufe und hält ihn so lange fest bis Julius im hohen Bogen vom Bett geschleudert wird und sich dabei den rechten Arm und mehrere Knochen bricht.
FREISTIL Impro-SoapAls Julius aus dem Krankenhaus zurückkehrt ist er unglücklich, weil Robert inzwischen seine Rolle bekommen hat. Da erscheint der französische Präsident Sarkozy (Christoph Hüllstrung), der anonym die Moliere-Inszenierung anschauen möchte, weil ihn interessiert wie das Stück in Deutschland inszeniert wird. Daraufhin streicht Georg die Musical-Idee und versucht eine möglichst typisch "deutsche" Inszenierung. Julius gesteht der unglücklichen Sivia, daß er sie nicht liebt und daß die Knutscherei in der Putzkammer nur ein spontaner Impuls gewesen sei. Aber er will, daß sie Freunde bleiben. Dabei erfährt er von Silvia, daß Robert von dem Defekt des Massagebettes gewußt hatte und ihn also mit Absicht darauf gelegt hat um ihn zu verunglücken zu lassen. Silvia will Julius rächen und schwärzt Robert bei den beiden Bodyguards von Sarkozy (Hüllstrung und ein Zuschauer in Lederjacke) an: Robert sei ein kritischer Journalist, der negativ über den Präsidenten schreiben wolle. Daraufhin schlagen die Bodyguards Robert in dessen Garderobe zusammen (siehe Fotos). Jetzt ist auch Robert stark verletzt, so daß er die Hauptrolle nicht mehr spielen kann und sie an Julius zurückfällt. Silvia hat Regina in ihrer Garderobe eingeschlossen und übernimmt ihre Rolle bei der Premiere. Sie spielt die Dienerin Toinette, die sich als Arzt verkleidet, um Argan (Bunte) vor seinem Arzt (Rose) zu warnen und diesen als Schwindler zu enttarnen. In der "typisch deutschen" Inszenierung benutzt Robert als Arzt ein Strafgesetzbuch FREISTIL Impro-Soap(eine der vielen Leihgaben aus dem Publikum) aus dem er zitiert (weil es typisch deutsch sei, sich an Regeln und Gesetze zu halten) und führt den Aderlass von "deutschem Blut" aus "deutschen Adern" durch. Doch dann legen Silvia und Julius den verdutzten Robert selber auf das Massagebett und schalten es auf Stufe 10. Dadurch wird Robert vom Bett geschleudert und verletzt sich noch mehr.
Wieder eine sehr gelungene und interessante Folge der Impro-Soap, die vom Publikum (in dem einige Französinnen saßen) begeistert beklatscht wurde. Toll, wie das Stück, das geprobt wird und die realen Konflikte zwischen den Figuren der Serie kunstvoll miteinander verwoben wird. Und interessant, den kreativen Prozess im Theater auf der Bühne zu sehen. Schade, daß die nächste Folge erst im Juni gespielt wird. Man möchte schon jetzt wissen, wie es an der Landesbühne weitergeht.

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Dinnerkrimi, 22.2.08, Hornberg, Krokodil
- Mörderisch gut! (Elke)
- Liebes "Schwesterchen", lieber "Schwager"! Vielen Dank für die nette Einladung. Es hat uns sehr gut gefallen! Dein "Bruder Markus" (Dirk)
- War gut - kurzweilig bei leckerem Essen (Claudia)
- Hallo! Fand es schade, daß das Brautpaar nicht beim Essen dabei war!
- Witzig und nett. Mörderauflösung zu simpel. (Klaus)

Impro-Show, 16. 2. 08, Haslach i. Kinzigtal, Altes Kloster
- Der Wackelpudding - genial
- Das Drehbuch, das sofort verfilmt wird, habe ich zum 1. Mal gesehen, und gleich so eine super-unterhaltsame Geschichte! Echt gelungen. Gruß (Doris)
- Wenn ich so gut schreiben könnte, wie ihr improvisieren, wäre ich wohl nicht mehr nur bei der Lokalredaktion des Schwarzwälder Boten. Euer fast schon toter Journalist (Wolfgang Weismann)
- Merci beaucoup de parler si correktement. Ca me plait beaucoup. Je viens de Bretagne. (Fanjois)
- Tolle Action, super Impro und das live. (P.Lamer)
- Es war toll, wir werden Euch auf jeden Fall besuchen und Euch weiter empfehlen. (Fam. Luik)
- Ich hatte einen wundervollen Abend - ihr habt großartiges geleistet. (Beate Stolz)
- Ihr seid super. Habe lange nicht mehr so gelacht wie heute abend. (B. Wenger-Hermann)
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Wohnst du schon oder lebst Du noch? - Bretter, die die Welt bedeuten
Dramatische Szenen bei der Impro-Soap
Freiburg (cms) An der "Landesbühne Tupfingen" sind bei den bisherigen Folgen viele dramatische Dinge passiert. Es ging um die unglückliche Liebe von Robert Rose, dem charmanten Schauspieler zu Silvia Buschmann, der pfälzischen Kostümschneiderin. Die letzte Folge hieß: "Wohnst du schon oder lebst Du noch? - Bretter, die die Welt bedeuten" und hatte folgenden Inhalt: Die Landesbühne probt "Wilhelm Tell" von Schiller. Georg von Dachstein hat IKEA als Sponsor für diese Produktion gewonnen, weil der IKEA-Chef Ingvar Kamprad inzwischen in der Schweiz wohnt. Die Schauspieler sind zuerst entsetzt, willigen dann aber ein, als ihnen klar wird, wie hoch der Zuschuß von IKEA sein wird. Im Perückenarchiv bittet Robert Rose seine Schauspielkollegin Regina Schmölkes, bei Silvia Buschmann ein gutes Wort für ihn einzulegen. Regina schlägt vor, er solle mit Silvia ins Glottertal fahren, unter dem Vorwand, er habe dort einen Drehtermin für die Schwarzwaldklinik (deren Fan Silvia ist) und sie müsse beim Kostümwechsel helfen. Doch Silvia mißversteht Regina und glaubt, sie solle mit Julius Bunte ins Glottertal fahren, wozu sie sofort bereit ist. Robert warnt Julius: Wenn er etwas mit Silvia anfange, werde er ihn während der Tellaufführung mit der Armbrust in die Weichteile schießen, statt in den Apfel. Roland folgt den beiden in seinem Auto um zu sehen, was Julius vor hat. Er erwischt die beiden knutschend in der Putzkammer der Klinik und ist verzweifelt. Julius macht ihm klar, daß er kein Recht auf Silvia habe. Verletzt und wütend rast Robert mit seinem Auto durch den kurvigen Schwarzwald und verunglückt dabei. (Die Fortsetzung dieser Geschichte findet man Hier). Schön, daß es im Februar endlich weitergeht mit der nächsten Folge der Impro-Soap, damit es wieder heißen kann "Viel Theater im Theater". Vorschläge, wie die nächste Folge heißen soll, kann man machen Hier.

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Impro-Show, 11. 1. 08, Waldkirch, Firmenfeier Ganter

- Uns hat es gut gefallen!
- Super Ideen - weiter so!
- Ihr seid super!!!
- Lindo! Maravilhoso! Parabens!!! Voces ten muito talento. Felicidades! Sucesso!!
- Ihr seid super, Ihr seid gut!
- Wir haben NACH-SPEI-SEEE geschrien! Und nicht ZU-GA-BEE!!! (Klang aber sehr wie 200 Leute, die Zugabe geschrien haben. Gruß, Christian.)

Impro-Krimi, 15.1.08, Freiburg, E-Werk
- Danke für den Abend - der hat viel Spaß gemacht.
- Eine Mischung aus Spannung und Spaß. Einfach Klasse!
- Super! Grüße (Schaps)

Impro-Show, 15. 2. 08, Freiburg, Dorint a. d. Thermen, Jubilarfeier Essilor
- Dank.
-Ihr wart sehr lustig, mir hat es gut gefallen, schon lange nicht mehr so gelacht. (Sabine, Fabrice, Gitta)
- Das war super (Rieser)
- Super, macht weiter so. (A. Wilhelm)
- Vielen Dank, wunderbar.
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Balthasar wird ausgewiesen
Weiß gewinnt Theatersport-Match - Armreden-Diskussion mit Zuschauerin
Freiburg (cms) Im Dezember spielt FREISTIL traditionell eine Weihnachts-Show, bei der alle improvisierten Szenen etwas mit Advent oder Weihnachten zu tun haben. Dabei siegte dieses Jahr klar die weiße Mannschaft mit 161:152 Punkten, obwohl sie mit nur 2 Spielern in Unterzahl spielen mußten. Das Publikum erwies sich mal wieder als hoch kreativ und wünschte sich Szenen wie "Das Christuskind kommt zu spät" (eine Synchronisation), in der Christoph Hüllstrung (gesprochen von Christian M. Schulz) den Weihnachtsmann spielte, der sauer ist auf das Christuskind (Gabriela Kiefl, gesprochen von Nicole Djandji), das zu spät zur Bescherung kommt, weil es unter dem enormen Erwartungsdruck der Menschen steht und sich bei der Auswahl der Geschenke nie entscheiden kann; oder den Diavortrag "Die Reise zum Zimtstern" (gehalten von Schulz, mit Hüllstrung und Achim Freund als Astronauten und Kiefl als Monster auf dem Zimtstern, das die dortigen Zimtvorräte bewacht). Außerdem gab es beim "Zappen" fünf kurze Geschichten, die an den Orten "In der Weihnachtbäckerei, auf dem Schlitten, im Schornstein, auf dem Engelsfriedhof und unterm Weihnachtsbaum" spielten und bei der "Drehtür" sah man in kurzen Schnitten die Biografie eines Mannes (Freund), der in seiner Jugend von Eltern im religiösen Wahn traumatisiert wird und dessen Lebenstraum deshalb ist, "Weihnachten abzuschaffen", was ihm sogar gelingt und wofür er am Ende aber in der Hölle landet. Außerdem diskutieren zwei Eltern (Kiefl und Hüllstrung) mit ihrem 14jährigen Sohn (Schulz), ob der Hund wirklich ein eigenes Computerspiel zu Weihnachten bekommen soll. Dabei redeten sie zwar mit der eigenen Stimme, ihre Arme wurden jedoch von je einem Mitspieler dargestellt, bzw. im Falle von Schulz von einer mutigen Freiwilligen aus dem Publikum, die ihre Sache sehr gut machte.
Höhepunkte des Abends waren die Szene "Die Schwiegermutter fliegt raus", (mit Kiefl als nerviger Schwiegermutter und Schulz als Schwiegersohn, der ihren Braten hasst) die dann als Softporno (ziemlich erotisch!) und als Oper wiederholt wurde; sowie das Drehbuch "Balthasar wird abgeschoben", bei dem es FREISTIL wieder neben vielen witzigen Szenen gelang auch ernste und berührende Momente zu spielen. Melchior (Hüllstrung), Caspar (Djandji) und Balthasar (Freund), der dunkelhäutig ist und mit starkem Akzent spricht sind auf dem Weg nach Bethlehem. Doch am Tor der Stadt werden sie von einer goldgierigen Wache (Kiefl) aufgehalten, die von Balthasar dessen Krone und sein Zepter fordert, bevor sie eingelassen werden, was dieser ihr auch gibt. Im Stall beten die drei Könige das Jesuskind an und huldigen Maria (Kiefl). Doch diese verspottet den dunkelhäutigen Balthasar, so daß dieser verletzt den Stall verläßt und auf einer Bank ein trauriges Lied singt. Die patroullierenden römischen Wachen (Hüllstrung und Kiefl) kontrollieren Balthasar, den sie nicht als König erkennen. Da er keine Papiere hat, schlagen sie ihn brutal zusammen und sperren ihn ein. Nach drei Tagen ohne Essen wird er aus der Stadt ausgewiesen. Er irrt durch die Wüste, verfolgt von einem Geier (Hüllstrung) und einer Schlange (Kiefl), bis er zusammenbricht. Als er erwacht findet er sich auf dem Schoß einer Palästinenserin (Djandji), die er zunächst für einen Engel hält, und die ihn gesund pflegt. Einige Tage später steht Balthasar mit der Palästinenserin wieder vor den Toren Bethlehems. Als der Wächter ihn nicht hereinlassen will, bringt er durch göttliche Kraft das Tor zum einstürzen und verwandelt den gierigen Wächter in eine Säule aus Gold. Im Stall entschuldigt sich die gewandelte Maria bei ihm und heißt die Palästinenserin willkommen während ein Engel (Hüllstrung) über der Szene schwebt und verkündet, daß das Fest der Liebe ohne Abschiebungen sein soll. Trotz der Comedy-Elemente eine anrührende Story mit einigen ernsthaften Situationen und wunderschönen Liedern, die trotz der 19 Minuten Dauer keine Sekunde langweilig wurde. FREISTIL wurde von den Zuschauern frenetisch gefeiert, die als Zugabe eine Gruppe aus Finnland bekamen, die ein Weihnachtslied auf finnisch sang. Ein gelungener Jahres-Abschluß und ein runder Abend, der neugierig auf die Langformen der Gruppe macht, wie z.B. der Impro-Krimi im Januar.

Kurz gemeldet:
Improvisierter Dinnerkrimi im Dorint Hotel

Im Dezember spielte FREISTIL den Impro-Krimi erstmals zwischen den Gängen eines Menüs. Die Mitarbeiter der Firma Fair in Finance, die im Dorint Hotel an den Thermen ein erstklassiges Essen bekamen, bekamen zwischen zwischen den Gängen spannende Szenen, wünschten sich einen blutrünstigen Metzger als Mordopfer (Christian M. Schulz), als Tatort die Sauna und liehen den Spielern einen Autoschlüssel als Tatwaffe. Verdächtige waren der frauenfeindliche schwule Freund des Metzgers (Achim Freund) und die vergessliche ehemalige Grundschullehrerin (Nicole Djandji). Kommissar Bossman (Schulz) gelang die Aufklärung des Falles indem er die Beschuldigten am Tatort verhörte - und vorher einen klaren Kopf durch Strecksprung und Rolle rückwärts bekam (wie vom Publikum gewünscht). Für die spannende Musik sorgte Karsten Kramer an Keyboard und E-Bass. Die Mitarbeiter des Unternehmens waren beeindruckt und schrieben ins Gästebuch: "Ideen, Spontaneität, Esprit, Einfallsreichtum - alles was oft fehlt habt ihr und setzt ihr um. Super klasse!"

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Impro-Show, 13. 12. 07, Basel, ResMed-Weihnachtsfeier

- Tolle Show - Vielen Dank
- Very cool! From the Kangaroo!
- Wahnsinn - it is hard enough to do a meeting in another language, never mind theatre.
- Selten so gelacht (Peter)
- Many Gratulations. Very nice and surprising! Looking forward to see U again
- Ihr seid riesig ! Vielen Dank!
- Einfach Super! (Caro)
- Merkel und Bush: Klasse! (P. Barrach)
- Nice performance

Theatersport - Die Weihnachts-Show, 18.12.07, Mensa Freiburg
- Wie immer bei euch: SUPER!
- Herrlich! Besonders, dass es beim eher ausgelutschten Thema Weihnachten noch zu so vielen tollen Momenten kommt. Es lebe der schwerelose Popel!
- So langsam komme ich in Weihnachtsstimmung und viel herzliches Lachen. Macht weiter so, vielen Dank. (E.)
- Theatersport, der prickelt wie Whirlpool! Bin begeistert von Christuskindern, Balthasaren, Marias, Melchiohren und vielen weiteren! Weiter so! Ein un-heimlicher Verehrer
- Wie im Leben, Beruf oder Hobby: Improvisation ist alles! Und hier vom Feinsten. Toll macht ihr das!
- Danke - selten so gelacht (Jens)
- Alles oder Nichts - Schade für Rot - Danke für den Nikolaus!!! Gruß (Benny)
- Super, bin nicht so gut im Improvisieren wie ihr - alles Gute! (Heidi)
- Ich hab mich sehr über das Geburtstagsständchen gefreut! Vielen Dank! (Bernhard)
- Ich war zum ersten Mal bei FREISTIL - und bin total begeistert. Weiter so. (Isabell)
- War gut, aber nicht einen ganzen Abend nur mit Weihnachtsthemen, auch wenns kalendarisch passt. Auf bald (Simon)
- 80% - geht noch mehr. Aber war trotzdem schön. Evtl. gleich große Teams. Mit Grüßen aus dem hohen Norden (M)
- Danke für den spaßigen Abend. Werde euch sicher noch einmal bestaunen!! (V.S.)

Impro-Show, 20.12.07, Waldkirch, St. Nikolai Altenpflegeheim
- Die Show war sehr schön. Macht weiter so. (L. Fingler)

Impro-Show, 30.12.07, Schluchsee, Hotel Vier Jahreszeiten
- War total schön und witzig, vor allem das mit den Vampiren!
- Ihr wart voll cool! Solltet öfter kommen!
- Das habt ihr richtig gut gemacht. Ich habe viel gelacht.
- Toll, weiter so. Hoffe, ich sehe euch nochmal.
- Es hat mir sehr gut gefallen (Max Biever)
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Kurz gemeldet:
FREISTIL beim Wirtschaftsverband industrieller Unternehmen
Aus der geplanten halbstündigen Einlage der Freiburger Improgruppe auf der Jahreshauptversammlung des WVIB im FREISTIL Baden-BadenKongresshaus Baden-Baden wurde wegen der geforderten Zugabe eine dreiviertel Stunde. Denn die begeisterten Unternehmer wollten noch gerne eine Gruppe aus der Schweiz mit einem Lied in ihrer Landessprache beim Grand Prix erleben, nachdem sie sich schon die Alphabetszene "Der Gewinn" und den Diavortrag "Geschäftsreise nach Asien" gewünscht hatten und einen Dolmetscher erlebten, der das Gespräch eines Experten über Frauenbeauftragte, die Esel bei ihrer Arbeit einsetzen, in die (Ganzkörper-) Gebärdensprache übersetzt hatte. Dafür verzichteten die etwa 180 Zuschauer gerne auf einen Teil ihrer anschließenden Kaffeepause. Weitere Fotos: Hier

FREISTIL bei den Kleinkunsttagen in Süßen
Unter der Überschrift "Je abstruser, desto stärker" schrieb die NWZ am 13.11.: FREISTIL Süßen 07"Das Quartett aus Freiburg hatte eine blühende Fantasie im Gepäck, enorme Schlagfertigkeit, gewaltigen Wortwitz, schauspielerisches Können, Freude am Spiel und nicht zuletzt ein Gerüst für die zweistündige Show. Auf dem so bereiteten Boden konnte die Kreativität dann umso besser sprühen - Kreativität auf der Bühne und Zuschauerraum. Der Gruppe fiel auch noch zu den abstrusesten Themen etwas ein, ja anscheinend brauchen sie geradezu so etwas, um auf Höchstform zu kommen. So gerieten gerade die besonders vertrackten Szenen nach der Pause zu den Höhepunkten des Abends." Den gesamten Artikel lesen: Hier

FREISTIL erstmals in der Schweiz
Beim Anästhesiekongress in Basel im Universitätsspital spielte FREISTIL zum ersten Mal in der Schweiz. FREISTIL BaselDie Schweizer Anästhesiepfleger wünschten sich die Szene "Die Kettensäge" (und erfuhren wie man Kettensägen in der Anästhesie sinnvoll einsetzen kann), den Diavortrag "Kaffeeflecken auf dem OP-Schuh" sowie die Szene "Mord im OP", wiederholt als Gospel und als Salsa. Die Schweizer waren genauso begeistert wie das Publikum in Deutschland, so daß die Gruppe bereits im Dezember wieder in Basel spielen wird, diesmal auf einem Rheinschiff für eine Schweizer Medizintechnik-Firma. Mehr Fotos vom Auftritt: Hier

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Impro-Soap, 20. 11. 07, Freiburg, E-Werk (Premiere!)

- FSJ-Seminar Gruppe 1 fands subba!
- 1. Folge gut überstanden! Serienbedingter Abhängigkeitsfaktor vorhanden! Sind gespannt, wie's weitergeht. Wir bleiben dran! (Silke & Fiona)

Impro-Soap, 23. 11. 07, Freiburg, E-Werk ("Der Anruf aus Hollywood")
- Die Impro-Soap hat mir richtig gut gefallen, besonders wie ihr den Sartre-Text einfließen ließet. Auch die neutrale Schweiz war gut. Wo war die Brille? Wird sie in der nächsten Folge gefunden? Wo war das Klopapier? Wie kommt der Georg ohne Auto wieder zurück? (Tatjana)
- Die Songs waren zum Dahinschmelzen! Vor allem die Szene von Robert ("Travolta") und Silvia ("Newton-John")
- Potenzial vorhanden, um zum Serienreißer zu werden: Ein Hapy End steht aus, mal schauen, wie lange...
- Die Impro-Soap war wirklich spitze/ das schreib ich hier, mach keine Witze/ die Dialoge waren klasse/ die Praktikantin hatte Rasse/ drum kriegen alle jetzt zum Schluss/ von mir noch einen dicken.../muss ich noch schreiben, was sich reimt?/ Bis bald, wenn alle sind vereint. (MG)
- Ein toller unterhaltsamer Rahmen - passend zum Anlass.

Impro-Soap, 24. 11. 07, Freiburg, E-Werk ("Wohnst du noch oder lebst du schon?")
- Tolle "Autoverfolgungsjagd"! Wo ist Simone?
- Publikum mehr einbinden!
- Das erste Mal bei Euch und mein Motto: Einmal Freistil - immer Freistil
- Wow, bin sehr beeindruckt. Super, bin gespannt, wie's weitergeht. (Heidrun)
- Respekt - Impro ist eine richtige Herausforderung. Toll gemeistert (Stefan K.)
- Euer Fanclub war wieder da! Es hat sich gelohnt - wie immer!!! Viele Grüße (Sandra)

Impro-Show, 29.11.07, Buchholz-Wagensteig, Firma Wandres (Einweihungsfeier Firmengebäude)
-
Ein Gruß aus dem Unteribental. Macht weiter so!
- Frei... sein mit Stil... Spontan war ich von Ihnen überzeugt! Vielen Dank. (Wandres)
- Shang wang fui

Impro-Show, 1.12.07, Schloß Munzingen (Weihnachtsfeier Essilor)
- Das war Spitze!
- Es hat riesig Spaß gemacht!
- Tout simplemant genial!
- Der Rap war super!
- Ich habe schon lange nicht so gut gelacht. Danke.
- Luschdig
- Klasse, super Show, super spontan! Den Strecker bringt ihr noch zur Strecke. Super!

Dinner-Impro-Krimi, 3.12.07, Freiburg, Dorint Hotel an den Thermen (für Fair in Finance AG)
- Vielen Dank für den schönen Abend.
- Total genial!
- Hammer!
- Abartig super + lustig! Perfekt!
- War eine klasse Show! Weiter so!
- Ihr seid super, macht weiter so! Vielen Dank für einen superben Abend
- Ideen, Spontaneität, Esprit, Einfallsreichtum - alles was oft fehlt habt ihr und setzt ihr um. Super klasse!!
- Perfekt (Maria)
- Vielen Dank für den fröhlichen Abend!
- Alles was Kinder (noch) haben habt ihr erhalten. Macht weiter so.
- Die Musik war Tip Top (Tobi)

Impro-Show, 7.12.07, Hinterzarten-Alpersbach, Hotel Fehrenbach (Weihnachtsfeier F.Morat)
- Vielen Dank für die schöne Stunde in der Festscheune. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen. Ihre Frau Haberstroh
- Super, ein Höchstmaß an Kreativität. Das war spitze!!
- Grandiose Vorstellung. Viel Erfolg auch bei den nächsten Auftritten. (Heidrun und Gert)
- Die Stunde mit euch wird unvergessen bleiben!
- Eine tolle Stunde mit sehr vielen gedanklichen "Hochsprüngen". Toll.
- Eine tolle Vorstellung mit außerordentlichem Improvisationstalent! Stellvertretend für die Spritzerei und den Werkzeugbau der Firma F.Morat (21 Unterschriften)
- Danke für einen sehr amüsanten und unterhaltsamen Abend. Weiterhin viel Erfolg!
- Tief beeindruckt hatten wir einen tollen Abend mit euch. Vielen, vielen Dank! (20 Unterschriften)
(nach oben)

Der Todeskampf
Freiburg (cms) Im November gab es die Premiere und die ersten drei Folgen der Impro-Soap von FREISTIL, von denen zwei ausverkauft waren. Dabei sieht man den Alltag im (fiktiven) "Landestheater Tupfingen" irgendwo in der schwäbischen Provinz. Das Publikum wünscht sich den Titel der Folge, das Stück, das in dieser Folge in der Serie geprobt werden soll (und leiht dafür eins der mitgebrachten Reclamhefte aus) sowie den Ort, an dem der erste Akt spielt und schon geht es los. Heraus kam an allen drei Abenden eine spannende Geschichte mit unterhaltsamen, spannenden oder berührenden Momenten. Und man ist neugierig, wie es in der nächsten Folge weitergeht. Die erste Folge hieß "Der Todeskampf", die anderen beiden "Der Anruf aus Hollywood" (Bruce Willis will nach Tupfingen kommen weil er sich in den schwulen Regisseur Georg von Dachstein verliebt hat) und "Wohnst du schon oder lebst Du noch? - Bretter, die die Welt bedeuten" (IKEA will das Theater sponsern wenn auf der Bühne Billy-Regale eingebaut werden). Das begeisterte Publikum sparte nicht mit Beifall und die Presse schrieb: "Dank Ideenreichtum, Tempo und Teamgeist der professionellen jungen Schauspieler entwickelt sich daraus eine abstruse Story. Das ist durchaus unterhaltsam und verdichtet sich stellenweise zu wirklich köstlichen Szenen." Der Inhalt der ersten Folge: Im Landestheater wird die Orestie von Aischylos geprobt. Georg von Dachstein, der Regisseur will, daß die Schauspieler im Orchestergraben spielen, damit das Publikum von oben herab zuschauen kann, quasi aus dem Blickwinkel der griechischen Götter. Außerdem sollen die Spieler auf einem Trampolin springen bzw. auf einem Seil laufen, damit sie jeweils für kurze Zeit auf Augenhöhe mit dem Publikum sind. Robert Rose ist sauer und beschließt - genau wie die Lokführer - in den Streik zu treten. Er gründet die Gewerkschaft "KÄ" (Künstlerische Ästheten) und gewinnt Regina Schmölkes als Mitglied. Als Georg von Dachstein davon erfährt, bekommt er einen epileptischen Anfall und muß vom Autor Urs Zängli und der Praktikantin Patrizia Haar versorgt werden. Um den Streik zu brechen, werden die beiden Schauspieler gezwungen, das Klo zu putzen, was sie beide hassen. Sie montieren das Klo ab und bestehen darauf, nur zusammen mit dem Klobecken auf dem Trampolin zu springen ("Ein Bild für den Absturz des Menschen vom Geistigen zum Fäkalen!"). Durch das Trampolinspringen mit der schweren Schüssel bekommt Robert starke Rückenschmerzen. Er nimmt eine Überdosis Schmerzmittel (eine Leihgabe aus dem Publikum) und wird nach kurzer Zeit süchtig nach den Tabletten, die ihn anfangs euphorisieren aber nach einer Weile zu starken Kopfschmerzen führen, gegen die nur weitere Tabletten helfen. Bei der nächsten Probe stürzt der stark überdrehte Robert unter dem Einfluß der Schmerzmitteln ab und fällt ins Koma. Man sieht, wie er mit dem Tod (Achim Freund) kämpft, aber mehrmals von einem Engel (Nicole Djandji) ans Licht gezogen wird. Im Krankenhaus beschließen Regina und Patrizia, eine Entgiftungskur mit ihm zu machen. Sie fesseln ihn ans Bett und verweigern ihm trotz seiner Schreie wegen starker Kopfschmerzen die Schmerztabletten. Wieder sieht man wie der Tod nach ihm greift und schon sein pochendes Herz aus der Brust reißt, doch abermals rettet ihn der Engel, der ihn ins Licht ziehen kann.
Einige Wochen später bei der Premiere der Orestie spielt Robert den Orestes, der von Regina als Athene vom Vorwurf des Muttermordes freigesprochen wird. Dabei kommt er im Rollstuhl auf die Bühne, aus dem er sich durch die Hilfe der Athene erheben kann, die ihm - der schon den Tod durch die furchtbaren Erinnyen ins Auge geblickt hat - in einem berührenden Duett mitteilt, daß er nicht mehr allein ist (wunderbar am Keyboard: Karsten Kramer). Ein berührender Moment, der Georg von Dachstein - sowie das gesamte Publikum - zu Beifallsstürmen hinreißt.

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Impro-Show, 9. 11. 07, Süßen, Zehntscheuer
- Super, spontan und witzig (H. Mütz)
- Sehr spannend und lustig. Ich lache von Herzen. (M. Lang)
- Ist eine super Sache und lustig. Spontan super. Ihr seid die beschde. Henner guad gmacht. (Alice und Caro)
- Der Kerl war auch da. Er hat es auch sehr gut gefunden. (Reinhard Müller)
- Ich war mit allen meinen Kindern da und die fanden es ganz, ganz große klasse. (Rei)
- "Bevor du lernst, eine Frau zu verstehen, lernst du eine kennen, die rückwärts einparken kann" (H.B.)

Impro-Show, 9. 11. 07, Baden-Baden Kongresshaus, WVIB
- Klasse!
- Meisterleistung der Improvisation!
- Wir kommen auf jeden Fall auf euch zu. Ihr wart super! (Point-Gebäudereinigung)
- Freistil war einfach super!
- Ihr wart schlicht und einfach Spitze!!! (G. Hinzsch)

Impro-Show, 27.11.07, Basel Universitätsspital
- Es isch sooo luschtig gsi! (M. Kürb)
- Es war einfach super. Weiter so. Grüsse aus Basel.
- Super! (Christian Jatze)
- Werde nach Freiburg kommen! (K. Streit)
- Super tolle Abwechslung zum Rest des Programms! danke. (B. Schnyder)
- Ab Montag gibts Salsa im OP. (E. Siebemann)
- Habe mich köstlich amüsiert. (Inge Fey)
- Großartig!

Impro-Show, 24.10.07, Rastatt, Kellertheater (Auftakt der Jungenwoche)
- Ganz große Klasse! Das schreit nach einem weiteren Besuch.
- Von Fred: Ihr wart die Besten, die ich gesehen habe! Weiter so.
- Super Spiel, gerne wieder, vielleicht in Freiburg
- Das war Spitze!!! Gruß aus RA
- "Sushi Majolo"! Danke.
- Danke für einige neue Ideen, die mir mit den Jungens helfen
- Danke an die Truppe für den schönen Abend. Und danke an meine Babysitterinnen, daß sie es mir ermöglicht haben, zu kommen.
- Super spontan und witzig! So lustig kann Leben sein. Danke.
- Theater auf besondere Art. Gut gelungen.
- Etwas Neues, etwas ganz anderes. Klasse! Zum Weiterempfehlen. Danke. (Brigitte)
- Es war ein toller Abend. Ein Feuerwerk des Frohsinns aber nicht ohne etwas Tiefgang.
- Ein klasse Programm voller Super Spontaneität. Gerne immer wieder. (Dirk Flachus)

Impro-Krimi, 23.10.07, Freiburg, Mensa
- Tränen gelacht.
- Danke! Einfach geil!
- Gut Gut Gut!!
- Viel Crime, viel Sex, viel gute Impro
(nach oben)

Der Puschelmörder
Freiburg (cms) Im Oktober gab es in der rappelvollen Mensabar einen FREISTIL-Impro-Krimi, der im Zirkusmilieu spielte. Im folgenden sind die Vorgaben aus dem Publikum fett markiert: Rainer (Christian M. Schulz) ist ein 24jähriger wankelmütiger Dompteur in einem kleinen Familienzirkus, der davon träumt, mit einer spektakulären Nummer zum Zirkus Krone zu gehen. Sein Vater Manfred starb vor zwei Jahrem bei einerRaubtier-Dressur, er wurde von einem Tiger angefallen. Rainers 14jähriger Bruder Gottlieb (Achim Freund) ist ein Artist und sehr vorlaut. Die Mutter der beiden hat den Zirkus nach dem Tod des Vaters verlassen und Rainer fühlt sich verantwortlich für seinen Bruder. PuschelmörderEr will ihn auf ein Internat geben, aber Gottlieb möchte beim Zirkus bleiben und wirft ihm Versagen als Dompteur vor. Die 72jährige Psychotherapeutin Erna Wiedemann (Nicole Djandji) ist hektisch und versucht Rainer, den sie morgens im Schwimmbad trifft, zu überreden, die Therapie bei ihr fortzusetzen. Rainer will sich aber nicht mit seinen Neurosen auseinandersetzen und flüchtet aus dem Bad. Bei Aldi kommt es zu einem Streit mit seiner 45jährigen Ex-Freundin Paula, mit der er eine Woche zusammen war, die aber paranoid ist, Stimmen hört und ihn verzweifelt bittet, zu ihr zurück zu kommen.
Am nächsten Abend wird Rainer im Raubtierstall ermordet aufgefunden. Die Tatwaffe ist ein "Sattelpuschel" aus Schafsfell, der über einen Fahrradsattel gezogen werden kann (eine Leihgabe aus dem Publikum), mit dem Rainer erstickt worden ist.
PuschelmörderKommissar John Bossman (Schulz), der gerade beim Bügeln ist (wofür er später den Publikumspreis "Egon" für die beste Stelle des Abends bekam) als er den Ermittlungsauftrag in diesem Mordfall bekommt, verhört danach die drei Verdächtigen.
Dabei kommt heraus, daß die Therapeutin in Rainer verliebt ist und auch Paula verzweifelt versucht, Rainer zurückzugewinnen. Nur der Bruder wirkt merkwürdig gefühlslos. Bei einer Gegenüberstellung mit dem Löwen (sehr talentiert dargestellt von einem Zuschauer aus dem Publikum), der Zeuge des Mordes an Rainer war, testet der Kommissar die Reaktionen des Tieres auf jeden der drei Verdächtigen. Die Therapeutin, die mit dem "Fahrradpuschel" eine Atemtherapie mit Rainer machen wollte, wird vom Löwen in seinem Käfig heftig attackiert. Sie gesteht, daß sie sich Rainer in einem Negligé gezeigt habe, um ihn zu verführen, dabei aber ausgelacht worden sei. Sie leugnet aber den Mord. Die Reaktion des Löwen auf Paula ist noch heftiger. Außerdem hat Bossman in ihrem Tagebuch entdeckt, daß ihr die "Stimmen" befohlen haben, Rainer zu töten, weil er "zu den anderen gehöre". Sie bestreitet jedoch die Tat. Nur von Gottlieb läßt sich der Löwe streicheln und bleibt ruhig. Allerdings liegt dem Kommissar die Zeugenaussage eines Clowns vor, der im Nachbar-Wohnwagen einen heftigen Streit zwischen den Brüdern gehört hat, in dem PuschelmörderRainer seinen Bruder einen Vatermörder nannte. Gottlieb gesteht den Streit: Sein Bruder hat erfahren, daß der strenge Vater (Schulz) damals vom Tiger (dem Zuschauer) angefallen wurde, als er den völlig verängstigten Gottlieb zwingen wollte, sich für die Ausbildung zum Dompteur dem Tier zu nähern und die Situation plötzlich außer Kontrolle geriet. Der entsetzte Rainer gibt Gottlieb die Schuld am Tod des Vaters und kündigt an, ihn in ein Heim zu geben. Deshalb hat Gottlieb ihn schließlich mit dem Puschel, den die Therapeutin vergessen hatte, erstickt. Weinend wird er vom Kommissar abgeführt.
Wieder eine packende Geschichte mit viel Tiefgang und berührenden Momenten, die am Ende von den Zuschauern "Der Puschelmörder" genannt wurde. Auch durch die spannende Musik (am Keyboard: Karsten Kramer) ein Krimi-Abend, der das Publikum begeisterte.

FREISTIL Impro-Krimi erstmals in Rheinau
Impro-KrimiUnter der Überschrift "Geldgier war Totengräbers Ende" schrieb die Mittelbadische Zeitung am 5.10.07: "Freistil begab sich im Foyer der Stadthalle Freistett auf Mördersuche. Heraus kam ein unterhaltsamer und spannender Abend. Das Publikum genoss es sichtlich, Regie zu führen. Doch ohne die überragende Improvisationskunst der Darsteller wäre die Geschichte wohl im Sande verlaufen. So aber gab es ein nachvollziehbares Tatmotiv, einen Täter, den das Publikum mit erraten durfte und einen selbsterwählten Titel: 'Des Totengräbers Ende!'."
Den ganzen Artikel lesen kann man: Hier

FREISTIL in Norddeutschland
Im September spielte FREISTIL mit Ihrer Impro-Show auf dem Firmenjubiläum der EMS GmbH (Elektromechanische Schaltsensoren) in Bösel. Das ist ein kleiner Ort 30 km südwestlich von Oldenburg (Niedersachsen)! Der Firmeninhaber hatte die Gruppe im Mai bei dem 70. Geburtstag seines Schwagers in Niederrimsingen erlebt und war so angetan, daß er die Freiburger wenige Wochen später zur 10 Jahresfeier seiner Firma einlud (was alleine wegen der Fahrtkosten nicht ganz billig war!). Bei den zwei Auftritten (einmal für Kunden, einmal für Mitarbeiter) waren viele der Zuschauer begeistert, so daß weitere Auftritte in Niedersachsen durchaus möglich sind. Allerdings sind die SpielerInnen von FREISTIL froh, daß sie nicht für jeden Auftritt schon um 5:50 Uhr morgens losfahren müssen...

FREISTIL in Vörstetten
FREISTIL Vörstetten 07Unter der Überschrift "Klatschen entscheidet Impro-Show" schrieb die BZ am 11. 7. 07 über einen Auftritt von FREISTIL in der Kleinkunstbühne "Scheune" in Vörstetten: "Das Freistil-Improvisationstheater, das auf Einladung des Fördervereins der Gemeindebücherei in der 'Scheune' gastierte, war eine interaktive Show voller Kreativität, Wortwitz und Situationskomik. (...) Das Publikum war von den drei 'Impro-Spielern' begeistert und erklatschte sich das Abschiedslied 'Ich muss jetzt leider nach Hause gehen'.
Den gesamten Artikel lesen: Hier

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Impro-Show, 6. 10. 07, Waldkirch (Gründung Familienbündnis)
- Unterhaltung pur! Herzlichen Dank (Brander)
- Nur 2 Worte: Ganz toll!!! Sehr gute Unterhaltung. (Dieter)
- Ich habe Tränen gelacht! Danke. (Monika Leibinger)
- Klasse! So ein Einfallsreichtum, solche Phantasie! Ich bin begeistert und hoffe, Sie nicht das letzte Mal gesehen zu haben! (Leni Fischer)
- Ich war auch mit dabei. SUPER! (Udo)
- Weiter so! Sehr, sehr, sehr gute Unterhaltung (Benjamin)
- Freistil hat mir viel Spaß gemacht zu erleben und sich still bis herzhaft zu freuen. Der "Truppe" weiter alles Gute. (Peter Henkes)

Impro-Krimi, 2. 10. 07, Rheinau, Stadthalle
- Liebe Freistil, ihr könnt echt einen zum Lachen bringen und ihr braucht nur ein Wort um eine richtige Show abzuliefern!
- Ihr seid die Besten.
- Eine tolle Show, wir amüsieren uns köstlich! Vielen Dank (Eve)
- Die Show ist klasse!! Amüsant, witzig und luuustig!! Aber der Schuh [die Mordwaffe] ist hässlich! (Kathi und Sofia)
- Bin schon zum 2ten mal bei Euch und immer begeisterter. Macht weiter so! Grüße (Brigitte)
- War wieder super (Marianne)
- Obergeil!!! (Mariella)
- Ihr ward so süß! (Iris)
- Zum Anbeißen! (Sabine)
- Hatte einen schönen Abend (Joachim)
- Müssen denn immer alle Männer schwul sein? (Renate)

Impro-Show, 27. 9. 07, Denzlingen, 60. Geburtstag
- Es war super. Danke schön! (Lilo und alle Gäste)

Impro-Musical, 25. 9. 07, Freiburg, E-Werk
- Toll die Tänzer, toll die Sänger, toll die Schauspieler! Immer noch! Und Simone war ganz toll! (CK)
- Mit Elan und Pfeffer vom ersten Verkehrsunfall bis zum finalen Rock 'n Roll Ballett. Bravo! (Daniel)
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Tatü Tütü
Freiburg (cms) Ein bewegendes Musical improvisierte FREISTIL zusammen mit den Gastspielern des Tanzensembles im September bei der ersten Aufführung der neuen Spielzeit im E-Werk. Aus Vorschlägen des Publikums (im folgenden fett gedruckt) und den Ideen der Spieler entstanden unterhaltsame und berührende Szenen und tolle Lieder (im folgenden kursiv gedruckt). Klaus-Jürgen Koch (Christian M. Schulz) ist ein 48 jähriger Rettungssanitäter (Ich rette Menschen, weil ich das so gerne mag), der mit seiner Assistentin Maja (als Gastspielerin: Simone Kupferschmid) unterwegs ist und vor allem bei Verkehrsunfällen im Einsatz ist. Musical Tatü TütüMajas Hobby ist die Imkerei, den sie liebt Bienen und zieht oft (nicht immer passende) Vergleiche zu Menschen. Immer wenn Klaus-Jürgen verletzten jungen Menschen hilft, muß er an seinen Sohn denken, den er vor 30 Jahren zur Adoption freigegeben hat, als er selber erst 18 Jahre war. Der Sohn entstand aus einem One-Night-Stand mit einer drogenabhängigen jungen Frau (Die erste Liebe und dann kam ein Sohn), doch Klaus-Jürgen fühlte sich nicht reif genug, die Verantwortung für das Kind zu übernehmen und die Mutter war dazu nicht in der Lage. Seither macht er sich Vorwürfe und überlegt bei jedem etwa 30jährigen Mann, ob es sein Sohn sein könnte.

Eines Tages, als er mal wieder im Spielcasino ist, wo er nach der Arbeit öfters ist, um sich von den schlimmen Unfall-Bildern des Tages abzulenken, trifft er Sergej (Christoph Hüllstrung), der dort zum ersten Mal ist. Sergej träumt davon, Ballettänzer zu werden und würde gerne im Tanztheater Freiburg-Heidelberg mitmachen. Klaus-Jürgen gibt Sergej Tips (Pass gut auf im Spielcasino, sonst ist dein Geld gleich weg) und zeigt ihm wie man Poker spielt. Als Sergej erwähnt, daß er adoptiert wurde (Was gäbe ich dafür , endlich die Wahrheit zu erfahren) und daß er am 3. März 1977 geboren wurde, erkennt Klaus-Jürgen in ihm seinen Sohn und ist erschüttert (Endlich stehst du vor mir) und gibt sich als sein leiblicher Vater zu erkennen. Aber die Frage, warum er ihn damals weggegeben hat kann er ihm zunächst nicht beantworten, sondern lädt ihn ein, ihn am nächsten Tag zu besuchen, um ihm alles in Ruhe zu erklären. Maja, die am nächsten Tag von dem Treffen erfährt, gibt Klaus-Jürgen den Ratschlag, seinem Sohn anzubieten, die verpasste gemeinsame Vergangenheit nachzuholen. Er solle Sergej anbieten, ihn mit einer Windel (eine Leihgabe aus dem Publikum!) zu windeln, die er all die Jahre dafür aufbewahrt habe (Sag ihm, daß er so wunderschön ist, sag ihm, daß du ihn liebst).

Sergejs Adoptivvater Dieter (Achim Freund) , ist ein 50jähriger Autohändler, der sehr eifersüchtig ist und ein Alkoholproblem hat. Als er hört, daß Sergej seinen leiblichen Vater treffen will (Mein Vater, mein echter Vater, lebt) ist er verletzt und macht seinem Sohn heftige Vorwürfe (Ich hab mich gekümmert um dich). Er hat Angst, die Liebe seines Sohnes zu verlieren, den er als Nachfolger seines Autohauses vorgesehen hat.
Sergej geht trotzdem zu Klaus-Jürgen, doch ist entsetzt, als dieser ihn bittet, sich auszusziehen, weil er ihn windeln wolle. Musical Tatü TütüEr hält seinen leiblichen Vater für einen perversen homosexuellen Sexualtriebtäter und rennt weg. Dieter täuscht kurz darauf auf dem Gelände der PH vor den Augen der entsetzten Studenten (dem Tanzensemble) einen Selbstmord vor indem er Tabletten schluckt (Dass ich mich umbringe wegen meinem Sohn) und zusammenbricht. Sergej der seinen Abschiedbrief gefunden hat, entdeckt ihn schmerzgekrümmt am Boden und ruft den Rettungsdienst. Klaus-Jürgen erscheint mit Maja und wendet im Rettungswagen das Atemgerät (Regina Fendt vom Tanzensemble) und den Defibrillator (Ralf Fees vom Tanzensemble) an. Doch als sie entdecken, daß er nur simuliert hat, kommt es zu einer heftigen Auseinandersetzung und einer Schlägerei zwischen dem Adoptiv- und dem leiblichen Vater, die auch Sergej nicht verhindern kann.

Sergej flüchtet ins Ballettstudio, wo er hart trainiert um die schreckliche Szene zu vergessen. Dabei geht er über seine Grenzen und bricht sich bei einem schweren Sprung das Bein. Dieter findet ihn schwerverletzt, denn beim Bruch ist eine Schlagader gerissen und Sergej droht zu verbluten. Dieter ist verzweifelt (Man muß meinem Jungen jetzt helfen!), da taucht endlich der gerufene Rettungssanitäter auf. Es ist Klaus-Jürgen, der aber nach der Schlägerei eine gebrochene Rippe hat und seine linke Hand nicht richtig benutzen kann. Er gibt deshalb Dieter Anweisungen, was dieser tun muß um Sergej zu retten. Zwei Wochen später besucht Klaus-Jürgen seinen Sohn im Krankenhaus, um ihm mitzuteilen, daß er sich nicht zwischen ihn und seinen Adiptivvater drängen wolle. Doch Dieter besteht darauf, daß Klaus-Jürgen und Sergej in Kontakt bleiben, weil er dankbar ist, daß er seinem Sohn das Leben gerettet hat. Und auch Sergej möchte den Kontakt zu seinem leiblichen Vater nicht verlieren. Es kommt zu einer anrührenden Versöhnungsszene zwischen den dreien. Drei Monate später sieht man Dieter und Klaus-Jürgen aufgeregt im Zuschauerraum des Staatstheater Baden-Baden bei der Premiere des neuen Balletts des Tanztheaters Freiburg-Heidelberg. Musical Tatü TütüIn der Hauptrolle: Sergej. Es ist ein modernes Balletstück mit Rock 'n' Roll Musik. Die beiden sind begeistert (Du bist unser Sohn!) und Sergej und das Tanzensemble geben nochmal alles, bis am Ende auch die beiden Väter begeistert mittanzen. Ein tolles Finale einer gelungenen Aufführung (vielseitig am Keyboard: Karsten Kramer). Den Titel, den sich das Publikum am Ende für das Musical wünscht, werden allerdings nur Insider verstehen, obwohl er elegant und mit nur zwei Worten den Beruf des leiblichen Vaters und den Traum des Sohnes vereint: Tatü Tütü (also den Klang des Martinshorns und der Name der typischen Ballettröckchens - eigentlich Tutu, gesprochen Tütü).

Schade, daß es das nächste Impro-Musical erst wieder 2008 geben wird. Diese Mischung aus Liedern, Tanz und dramatischer Geschichte ist einfach einmalig.
(nach oben)

Auf der Alm da ist gut jodeln
350 begeisterte ZuschauerInnen bei FREISTIL Auftritt im Stadtgarten - Sieg der weißen Mannschaft

Freiburg (cms) Der Musikpavillon im Stadtgarten war wieder sehr voll als am 12. Juli FREISTIL zum letzten Mal vor der Sommerpause im Stadtgarten spielte. Das Publikum war in Bombenstimmung und feierte begeistert die Szenen der beiden Mannschaften, wobei die weiße Mannschaft nach einem Unentschieden (104:104) erst beim Spiel um Alles-oder-Nichts mit 23:18 das Match gewann.
Es gab die Gefühls-Achterbahn "Busfahrer und Fahrgast" (mit Achim Freund als Fahrgast und Christian M. Schulz als Fahrer), das A Capella-Lied "Das gepunktete Cabrio" und einen Reigen, der "Im U-Boot" begann und dann von Soldaten, Kriegsgefangenen, Flucht und Verrat handelte. Beim Zappen spielten die vier Geschichten in der Badewanne, auf einer Eisscholle, in der Psychiatrie und in der Wüste und die Szene "Tomaten um Mitternacht" wurde als Kinderlied und - zum ersten Mal gewünscht - im Stil "Fischerchöre" wiederholt (souverän am Keyboard: Karsten Kramer). Hierbei entdeckte ein Mann (Christoph Hüllstrung), daß die beiden Tomaten (Gabriela Kiefl und Schulz), die er gerade für seine Freundin (Nicole Djadji) zubereiten will, verzauberte Prinzen sind und sprechen können. Als er die beiden trotzdem köpft um mit dem Tomatengericht um Mitternacht seiner Freundin einen Heiratsantrag zu machen, wendet sich diese entsetzt ab und verläßt ihn ("Wer so mit Tomaten umgeht, der behandelt auch Frauen schlecht!").
Einer der vielen Höhepunkte des Abends - und eine der Stärken der Gruppe - war wieder das Drehbuch, eine komplexe Geschichte mit 25 Minuten Dauer, die jede Sekunde interessant, berührend und unterhaltend war. "Auf der Alm, da ist gut jodeln" (Autor: Schulz) handelte von dem bayrischen Bauern Alois (Freund), der eine strenge Frau (Kiefl) hat, die aus dem Norden zugereist ist. Sie betrügt ihn mit dem Pfarrer (Hüllstrung), ist aber gleichzeitig eifersüchtig auf die Magd Liesel (Djandji), die auch der Kuh (Hüllstrung) durch ihre liebe Art zu melken, den Kopf verdreht. Als Alois' Frau die Magd mit ihrem Ehemann im Heu erwischt, entführt sie Liesel und fesselt sie auf der Alm an einen Baum, in der Hoffnung, daß die beiden Adler (Hüllstrung und Freund) Liesel töten. Doch Alois kann Liesel rechtzeitig finden und retten (woraufhin beide glücklich jodeln), während seine böse Ehefrau von einem Adler geschnappt und in den Adlerhorst gebracht wird, wo sie an die Jungen verfüttert werden soll. Ein schöner Abschluß der Saison 06/07!
Fotos der gesamten Aufführung: Hier

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Theatersport, 12. 7. 07, Stadtgarten, Freiburg
- Superschöner, supertoller Abend - konnte so herzhaft lachen. Danke (Doris)
- Super Träume einer Kuh! (Ein Kenner aus dem Allgäu)
- Vom U-Boot bis zur Badewanne, Norddeutsche Schwaben und tolle Adler inkl. Fischerchöre: Ihr ward einfach spitze!!

Impro-Show, 6. 7. 07, Vörstetten, Scheune
- Auch zu dritt seid Ihr sehr gut. (Helga)
- Es war schön mit euch! (Angelika)

Theatersport, 12. 6. 07, Freiburg, Mensa
- Wir wollten den weinenden "Arno" noch mal sehen. Rot rules! (Peter & Sarah)
- Das 1. Mal... und es war wunderbar. Das ist mal Theater, was mir gefällt. (Bernhard Strauß)
- Sehr geniale Show! (Hedda)
- Schade, dass Julius euch noch nicht sehen kann. Aber bald... Hat uns super gefallen! Liebe Grüße (Ines & Bernie)
- Super! War ein toller Abend! Einzige Kritik: Der LKW-fahrende Sexualtäter ging zu weit. Danke für einen schönen Abend! (Ch. Räuber)
- Yau!!! Das war Freiheit und Stil. Danke. Schöne Menschen in Aktion. (Norman Kleber)
(nach oben)

Kurz gemeldet:
FREISTIL bei den Kinder- und Jugendkulturtagen Rheinau
Unter der Überschrift "Jede Szene ein Spiel mit eigenen Regeln" berichtete der Acher-Bühler-Bote am 9.5.07 über den Auftritt von FREISTIL in der Rheinauer Stadthalle vor 100 Schülern. "Aufwecken und Anheizen konnte Freistil aus Freiburg drei noch nicht ganz ausgeschlafene Hauptschulklassen am Dienstagmorgen im Rahmen der Rheinauer Kinderkulturtage. (...) Richtig heiß wurde die Schüler bei der Improvisation zur Vorgabe 'Kill Tokio Hotel', bei der zum Schluss sogar 'Bill' persönlich erscheint. (...) Die Begeisterung [war] insgesamt groß. Den Machern von Freistil merkt man an, daß sie öfter mit Schulklassen zu tun haben. Sie wissen, mit welchen Tricks und Kniffen sie die Kids aus der Reserve locken. (...) Alles in allem eine respektable Leistung der Freistil-Darsteller aus Freiburg."
Den gesamten Artikel lesen: Hier

Fotos von FREISTIL bei der IG Metall Vill.-Schwenningen
Glückwunsch zum guten Tarifabschluss der Metaller in Deutschland! Indirekt beteiligt am guten Ergebnis und an der hervoragenden Streikmoral der Arbeiter war ein Auftritt von FREISTIL im Vorfeld der Warnstreiks beim IG Metall Werberfest in Villingen-Schwenningen, der die Gewerkschafter offensichtlich motivieren konnte. Dort improvisierten die Schauspieler unter anderem die Szenen "Rente mit 30", den Dia-Vortrag "Die Gehaltserhöhung" oder wiederholten die Szene "Der Streik" als Komödie und als Oper. Fotos der Aufführung findet man hier.

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Impro-Show, 5. 5. 07, Schloss Rimsingen, 70. Geburtstag
- "Marmorstein und Eisen bricht..." Total gut! Es war lustig und krass.
- Es war sehr toll.
- Es war cool, ich meld mich auch mal an!
- Ich din Gyo die Piesonrate und ich fand es sersergut.
- Hallo, es war sehr gut in der Improvisation und teilweise echt norddeutsch. Eine ganz tolle neue Erfahrung. (Georg Guhn)
- Ich bewundere Euch (Helmut Stihal)
- Ihr wart wirklich super gut, sehr schöne Unterhaltung (H. Wolle)

Impro-Show, 8. 5. 07, Rheinau, Stadthalle, Kinder- und Jugendkulturtage
- Ich fand es sehr gut und lustig (Nadino Grindler)
- Ich fand's suuuper! (Jahna Würstlin)
- Ich fand eure Show super!!! (Svenja Uhrig)
- Danke für die Show, hoffentlich kann ich mal wieder kommen (Matteo)
- Bin total begeistert, habe mich köstlich amüsiert (Marianne Ludig)

Impro-Krimi, 8. 5. 07, E-Werk (KIEW)
- Danke für einen megaspannenden und unterhaltsamen Abend. (Bless Rali)
- Ein super Start,  zwischendurch ein paar Längen, aber nie langweilig. Sind neu in Freiburg und freuen uns, Euch gefunden zu haben! Bis zum nächsten Mal (Bettina & Bert)
- Ihr wart super! Der weiteste Weg lohnt sich - sogar von Oberursel nach Freiburg!! Liebe Grüße und hoffentlcih wieder mal. (Heike)
- Ich fand den Abend leider etwas zu langgezogen, zu wenig spontan... aber dennoch ganz amüsant (Maria)
- Kleine Anmerkung zum letzten Theatersport: Badener können ALLES - außer Schwäbisch. War wieder super! (Moni)
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Der Pate von Freiburg
Impro-Krimi: Mord an nörgelndem Bademeister - Kommissar Bosman ermittelt getarnt als Frau!
Freiburg (cms) Beim letzten Impro-Krimi dieser Spielzeit im gut gefüllten E-Werk wurde es wieder richtig spannend. Norbert Nietenhammer (Christian M. Schulz), ein 42 jähriger Bademeister aus dem Faulerbad, der ständig nörgelt, wird ermordet in der Wohnung seiner Nachbarin Isabel Eichenlaub (Nicole Djandji) gefunden. Er wurde erdrosselt mit einem Zollstock (einem Requisit aus dem Publikum). Der Verdacht fällt natürlich sofort auf die 35jährige Isabel. Sie ist schusselig und unentschlossen und hat jahrelang jede Ausbildung abgebrochen, so daß Norbert (der zwar nörgelt aber ein weiches Herz hat) sie wöchentlich einmal zum Arbeitsamt begleitet, um ihr zu helfen, den richtigen Job zu finden. Isabel hat 4000,- Euro Schulden bei Norbert, der ihr eines Tages ärgerlich klar macht, daß sie nicht ihr ganzes Leben vom Geld anderer Leute leben könne und endlich eine Entscheidung treffen müsse. War dieser Ausbruch der Grund für den Mord?
Als Täter kommt außer Isabel aber auch Detlef Schröder (Achim Freund), der 67 jährige inoffizielle schwule Freund von Norbert in Frage, der als Hausmeister im Schwimmbad arbeitet. Detlef, mit dem sich Norbert öfters heimlich in der Männerdusche trifft, wo sie wilden Sex haben, ist chronisch eifersüchtig und fürchtet, daß Norbert ihn wegen eines Jüngeren verlassen wird. Außerdem drängt er Norbert dazu, endlich zu der Beziehung zu stehen - auch anderen gegenüber. Aber Norbert fürchtet, seinen Job zu verlieren, wenn herauskommt, daß er schwul ist und eine Beziehung mit dem Hausmeister hat. Ist Detlef deshalb durchgedreht und hat Norbert ermordet?
Der dritte Tatverdächtige den Kommissar John Bosman (Schulz) ermittelt, ist der 40 jährige arrogante Psychologe Gian Luca (Christoph Hüllstrung), bei dem Norbert schon längere Zeit in Therapie ist. Norbert ist unzufrieden mit Gian Lucas Therapie, weil er ihm bisher nicht wegen seiner psychosomatischen Magenprobleme helfen konnte. Luca behauptet, daß die Beziehung Norberts zu dem wesentlich älteren Detlef ein Ausdruck seines Vaterkomplexes sei, der ihn als Jugendlicher geschlagen und beschimpft hat, worauf Norbert damals weglief und einige Zeit in einer Hütte im Wald lebte, bis ihn sein Vater fand und das Rotkehlchen erschoss, mit dem sich Norbert angefreundet hatte. Luca ist wenig einfühlsam und stößt Norbert mit seiner arroganten Art vor den Kopf. Daraufhin droht ihm Norbert, an die Presse zu gehen, damit seinen Ruf zu ruinieren und eine wissenschaftliche Studie Lucas über familiäre Gewalt zu gefährden. Ein Motiv für einen Mord?
Bosman verkleidet sich als Frau und gibt sich den Tatverdächtigen als uneheliche Tochter von Norbert aus. Seinen amerikanischen Akzent erklärt er damit, daß er das Ergebnis eines One-Night-Stands am Strand von Los Angeles gewesen und bei der Mutter in den USA aufgewachsen sei. Getarnt als Tochter findet er heraus, daß Isabel heimlich in Norbert verliebt war und tief verletzt ist als Norbert sie im Schwimmbad nach einem heftigen Streit um Geld ins Becken warf.
Doch bei einem Versöhnungsessen bei Isabel, bei dem sie ihn betrunken macht, gelingt es ihr, ihm einen Kuß zu geben. Leider wird Detlef Zeuge dieses Kusses und ist nun erst recht - völlig grundlos! - eifersüchtig auf Isabel. Detlef droht Norbert, ihm etwas anzutun, wenn er sich weiterhin mit Isabel träfe. Norbert fleht Detlef an, ihn nicht zu verstoßen, so wie es damals sein Vater getan hatte. Inzwischen gesteht Luca nach einer Therapiesitzung mit Isabel, die ebenfalls seine Patientin ist, daß er sie liebe und daß sie niemals die Liebe von Norbert bekommen könne, da dieser stockschwul und verliebt in Detlef sei. Bosman, der in den Polizei-Akten wichtige Infos über Gian Luca gefunden hat, gibt Isabel einen Dietrich und bittet sie, in die Praxis des Psychologen einzubrechen und in dessen Schreibtisch nach Unterlagen zu suchen. Doch dabei wird sie von Luca überrascht und bedroht. Bosman, der ihr gefolgt ist und Detlef dabei hat, rettet sie vor Lucas Zorn. In den Unterlagen aus Lucas Schreibtisch finden sich Belege über Lucas Vergangenheit. Er ist vor 20 Jahren im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms aus Italien nach Deutschland gebracht worden und hat dort eine neue Identität und ein gefälschtes Psychologie-Diplom bekommen. Denn Luca, der in Wahrheit, Luigi Rigatoni heißt, hat gegen seinen eigenen Vater ausgesagt, einem großen Mafiaboss, der daraufhin ins Gefängnis kam. Norbert hatte sein gefälschtes Diplom entdeckt und damit gedroht, ihn auffliegen zu lassen. Deshalb brachte ihn Luca in seiner Praxis um und schleppte die Leiche in Isabels Wohnung, um den Verdacht auf sie zu lenken.
Wieder ein beeindruckender abendfüllender Krimi, mit berührenden Momenten, tollen Figuren und spannender Musik (am Keyboard: Karsten Kramer). Die Schauspieler und der Musiker von FREISTIL haben bei dieser Langform alle Register ihres Könnes gezogen. Begeisterter Applaus war der Lohn.

FREISTIL Gründer tritt beim ZMF auf
Mit seinem neuen Kinderprogramm "Ritter, Drachen, Burgfräulein" spielt Christian M. Schulz als Verdi & Schulz beim 25. Zelt Musik Festival in Freiburg. Begleitet von seiner roten Handharmonika namens Verdi singt er Geschichten aus der Ritterzeit. Bei diesem Kinder-Lieder-Mitmach-Theater werden die Kinder im Alter von 4-10 Jahren (und einige Erwachsene!) mit einbezogen, indem sie alle zusammen Geräusche und Bewegungen machen oder bei einzelnen Liedern auf der Bühne spontan kleine Rolle übernehmen dürfen.
Der Termin ist Donnerstag, 5. 7. um 14:30 Uhr. Da bereits im Vorverkauf 69 Karten verkauft wurden (Stand vom 26.6.07) empfiehlt es sich, die Karten rechtzeitig zu besorgen!
Karten gibt es: Hier
Infos zum Programm: Hier
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Schwaben in Baden
Theatersport: Sieg der weißen Mannschaft trotz Unterzahl - Gelungener Einstand für Gabriela Kiefl
Freiburg (cms) Mit einem Sieg der weißen Mannschaft endete das Theatersport-Match im April in der rappelvollen Mensabar. Zwar stand es am Ende der regulären Spielzeit 133:125 für Rot. Doch dann wurden die Roten zu einem Spiel um "Alles oder Nichts" herausgefordert, bei dem sie klar mit 21:25 verloren, so daß der Siegerpreis an die beiden weißen Spieler gingen, die sich damit gegen drei Rote behaupten konnten.
Gabriela Kiefl, die im April erstmals mit FREISTIL auftrat und  vor kurzem ihre Schauspielausbildung an der Schauspielschule im E-Werk abgeschlossen hat, fügte sich von Anfang an gut in den Spielfluß, die gute Qualität der Darstellung und das hohe Tempo der Gruppe ein. Bereits in der Synchronisationsszene "Das Begräbnis der Spinne" konnte sie als trauernde Besitzerin einer Vogelspinne (Achim Freund) überzeugen und verwandelte sich am Ende nach dem versehentlichen Stich der sterbenden Spinne selber in eine riesige Spinne. Kiefl begeisterte später die Zuschauer als Hauptfigur in dem Drehbuch "Schwaben in Baden", auch weil sie als einzige der vier DarstellerInnen schwäbischen Dialekt sprechen konnte, während die anderen Spieler ständig scheiterten beim Versuch, einen der vom Autor geforderten Dialekte (schwäbisch oder norddeutsch) richtig zu sprechen - was aber zumindest für große Erheiterung im Publikum sorgte.
Nebem der Gefühlsachterbahn zwischen einem Metzger (Christoph Hüllstrung) und einer Kuh (Nicole Djandji), einem Zappen mit den Orten Toilette, Kneipe, Schwimmbad und Kühlschrank sowie einer Gruppe aus Usbekistan beim Grand Prix gab es an diesem Abend insgesamt drei beeindruckende längere Geschichten:
Zum einen die Biographie der Gesundheitsministerin Margarete (Djandji), die in kurzen Szenen dem Publikum zeigte, wie sie zu ihrem Beruf kam und ihr Ziel trotz vieler Hindernisse und Vorbehalte seitens der Männer erreichte. Zum anderen das Mini-Musical "Maradonna in der Schweiz": Maradonna (Christian M. Schulz), ist in einem Sanatorium in der Schweiz gelandet, um sein Drogenproblem zu behandeln. Doch sein Bruder Djego (Achim Freund), dem er vertraut, versorgt ihn weiterhin mit Kokain. Als der Oberarzt (Hüllstrung) ihm das Fußballspielen verbietet, weil er sein Kokain entdeckt hat, will Maradonna sich vom Dach der Klinik stürzen. Doch Melanie (Djandji), eine junge Frau, für die er seit Kindertagen ein Idol ist, rettet ihn und flieht mit ihm aus der Klinik. Doch auch sie kann, trotz ihrer Liebe für ihn, nicht verhindern, daß Djego ihn weiter mit Drogen versorgt. So bricht Maradonna während der Hochzeit mit Melanie zusammen und stirbt im Krankenhaus. Aber Gott (Kiefl) schickt ihn auf die Erde zurück, unter der Bedingung, daß er die Schweizer Mädchen-Nationalmannschaft in Uri trainiert. Dort trifft er wieder auf Melanie. Maradonna gelingt es, die Mädchen zum Gewinn der Europameisterschaft zu führen und schafft es, für Melanie clean zu bleiben. Wunderschöne Lieder umrahmten diese ergreifende und gefühlvolle Story.
Beim Drehbuch "Schwaben in Baden" (Autor: Schulz) ging es dann um die Abenteuer von Angelika (Kiefl), die durch die ZVS einen Studienplatz in Freiburg bekommt und deshalb zum ersten Mal ihr schwäbisches Dorf und ihren Vater (Freund) verlassen muß. Schon im Zug wird sie wegen ihres Dialekts verspottet, im Seminar kann sie der Professor (Freund) nicht verstehen und als sie heulend auf die Toilette flüchtet, landet sie versehentlich auf dem Herrenklo, wo sie der Professor findet, der ihre Anwesenheit als einen Annäherungsversuch deutet und nichts gegen eine Affäre hätte. Doch glücklicherweise hat Angelika bei der Bahnhofsmission einen jungen Mann (Hüllstrung) kennengelernt, der aus ihrem Nachbarort kommt, ihr Tipps gibt und sie immer wieder bei Pannen und Problemen berät und unterstützt. Er ist es auch, der sie später aus den Klauen des Professors rettet. Allerdings landen die beiden dann wegen Körperverletzung im Knast. Doch die Polizistin dort stellt sich ebenfalls als Schwäbin heraus (mit bayrischen Vorfahren...) und bringt die beiden zurück in ihre Heimat, wo der Vater glücklich ist, seine Tochter wohlbehalten wiederzusehen und jetzt sogar einen zukünftigen Schwiegersohn zu haben, der auch aus Schwaben kommt. Sie essen zu viert Spätzle und singen das Schwaben-Lied.
Ein toller Abend voller Spielfreude, guter Ideen, immer wieder viel Tiefe und dabei doch bester Unterhaltung. Man sieht, daß hier richtige SchauspielerInnen auf der Bühne stehen. Immer wieder ein Erlebnis.

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Theatersport, 17. 4. 07, Mensa, Mensabar
- Sehr netter, positiver Humor, sehr kreativ! Großes Kompliment! Und weiter so, ich bin zum ersten Mal da und komme auf alle Fälle wieder. (Kristina)
- Fein!
- Super!
- Gabriela isch en richtig nette Sauschwob! Gruß (Anne)
- Gute Improvisation mit ausgefallenen Sprüchen! Weiter so, besonders mit dem Akzent! (Fabian)
- An die SchwääääÄbin: Saugeil! ... aber der Rest von euch ist auch SPITZE! Grüßle (Christina)
- Herzlichen Glückwunsch zu deiner Premiere Gabi! Deine Schwaben-Power war klasse! Veil Griaß vom andara Schwob (Kugele)
- Tolle Spiele, super Top-form! Macht riesig Vergnügen euch zuzuschauen!!! (Daniel)
- Gratulation an Gabriela, war ein Super Einstieg! Hätte noch grene mehr Episoden gesehen, d.h. manchmal hätten die einzelnen Geschichten etwas kürzer sein können. Alles in allem aber sehr gelungen! lg (Bettina)
- Das war Weltklasse! (Rein)
- Hey, das war richtig klasse! Ihr habt super Talent! (David)
- Ihr wart klasse! Weiter so! (Theresia)

Impro-Show, 20. 4. 07, Villingen-Schwenningen, IG Metall
- Ihr wart große Klasse! Auf das ein Ni Hou Chou!
- Super, nun wissen wir, wie wir unseren Chef rupfen müssen!
- Vielen Dank für die Kuckucksuhren Made in China
- Wir haben gerade am Tisch diskutiert, welche Gewerkschaft für euch zuständig ist. Die Mehrheit hat sich für ver.di ausgesprochen. Das hat zur Konsequenz, daß wir euch Asyl gewähren, wenn etwas schief läuft: www.vs.igmetall.de. Vielen Dank (Olli)
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Ratten, Kakerlaken und andere Liebespaare
Impro-Musical ausverkauft - Kammerjäger liebt Greenpeace-Aktivistin
Freiburg (cms) An die 100 begeisterte Zuschauer im komplett ausverkauften E-Werk (zwei Zusatzreihen mußten vor der Bühne aufgebaut werden und trotzdem saßen noch einige auf der Treppe) sahen im März das letzte Impro-Musical dieser Spielzeit. (Im folgenden sind Vorschläge des Publikums fett geschrieben, die Titel der improvisierten Lieder kursiv.)

Kurt Käser (Christian M. Schulz) ist ein Kammerjäger, der mit seinem Gesellen Emil Dreimann (Achim Freund) dafür sorgt, daß Schädlinge wie Ratten oder Wanzen sich nicht vermehren oder Krankheiten verbreiten können. Ich mache die bösen Tiere tot, wenn ich komme, dann leiden sie Not. Kurt hat das Geschäft von seinem Vater übernommen, der wollte, das sein Sohn seine Arbeit fortsetzt, jedoch selber an den Spätfolgen von DDT gestorben ist, das er früher benutzte, bevor es wegen seiner Gefährlichkeit verboten wurde. Kurts Geselle züchtet in seiner Freizeit Rosen, von denen er und Kurt schwärmen. Dieser Duft, er tut mir gut, dieser Duft, er macht mir Mut.
Kurt jedoch verbringt seine Freizeit meist auf dem Mundenhof, weil er eigentlich sehr tierlieb ist und den Job als Kammerjäger nur macht, um das Andenken seines Vaters zu wahren. Er kennt dort die Tiere, z.B. die Affen (Petra und Antonio vom Tanzensemble) oder die Meerschweinchen (Süß: Regina und Petra von Tanzensemble), die er gerne füttert. Ich liebe diese Tiere so, denn Tiere machen mich so froh. Eines Tages bekommt Kurt mit, wie die Affen den Laptop einer Frau klauen, die er zunächst für eine IT-Expertin hält. Mechthild Bärmann (Nicole Djandji) ist jedoch arbeitslos und möchte - statt zum Computerkurs, zu dem sie ihr Vater angemeldet hat, der selber in der Computerbranche arbeitet - lieber hauptberufliche Greenpeace-Aktivistin werden, wo sie bereits eine Praktikumsstelle hat. Die beiden finden heraus, daß sie ganz ähnliche Ansichten über Tiere und Umweltschutz haben. Die Zukunft ist bei den Tieren, die Zukunft gehört uns nicht alleine. Beide lehnen auch Flugzeugreisen wegen des hohen CO2-Ausstoßes ab. Sie fühlen sich zueinander hingezogen und singen ein sehr gefühlvolles Duett: Ich glaube, er/sie versteht mich, ich fühle mich ihm/ihr so nah.
Am nächsten Tag erzählt Kurt Emil von Mechthild. Ich möchte Dich jeden Tag bei mir sehen. Kurt hat aber Angst, daß sie ihn ablehnt, sobald sie erfährt, daß er Kammerjäger ist, denn seine letzte Freundin verließ ihn, als er das Geschäft seines Vaters übernahm, weil sie seinen Beruf so abstoßend fand. Emil rät ihm zu einem Ausflug mit Mechthild an den Opfinger See, wo viele Wasserratten leben und gibt ihm dazu ein großes beiges Badehandtuch (eine Leihgabe aus dem Publikum). Er solle warten, bis eine der Ratten angreift, diese dann mit dem Badehandtuch erlegen und Mechthild so zeigen, wie sinnvoll und wichtig seine Arbeit ist.
Als Mechthilds arroganter Vater Brutus Bärmann (Christoph Hüllstrung) der gerade beim Sumo-Ringen ist (und dabei von Bianca, einer der Tänzerinnen, besiegt und auf ihre Schultern geladen wird!), erfährt, daß sie einen Mann kennengelernt hat, verbietet er ihr den Kontakt. Mechthild ist verzweifelt: Sterben meine Träume?
Am nächsten Tag geht sie zum Mundenhof, um sich von Kurt zu trennen, doch er kann sie überreden, mit zum Opfinger See zu kommen. Dort taucht plötzlich Mechthilds Vater auf, der herausgefunden hat, daß Kurt Kammerjäger ist und sich deshalb als riesige Kakerlake verkleidet hat. Brutus greift Kurt an, damit Mechthild sehen kann, wie brutal ihr neuer Freund mit Tieren umgeht. Es kommt zu einem heftigen Kampf zwischen den beiden Männern, bei dem Kurt schließlich mit Hilfe des Badetuchs den Vater besiegt. Mechthild ist entsetzt über Kurts Härte und vor allem als sie von dessen Beruf erfährt. Sie läßt sich von Brutus überreden, mit ihm nach China zu fliegen, wo dieser beruflich zur tun hat.
Aber Emil kann Kurt ebenfalls überreden, ihr nachzufliegen, obwohl Fliegen gegen Kurts Grundsätze verstößt, und er versucht, daß ihn im Flugzeug keiner erkennt.
Kurt findet Mechthild und ihren Vater in einer Karaoke-Bar in Peking, wo sie gerade ein englisches Lied singen, von den begeisterten Chinesen gefeiert werden und sogar einen Preis gewinnen. Kurt, der von Emil ein Fläschchen Rosenduft-Extrakt bekommen hat, mit dem er Frauen in sich verliebt machen kann, kann Mechthild mit Hilfe des Fläschchens dazu bringen, ihm zu folgen und die Bar zu verlassen. Brutus jedoch fühlt sich durch den Duft, den Emil geschickt bei ihm einsetzt, plötzlich zu einem großen Chinesen (Antonius) hingezogen.
In einem chinesischen Restaurant
, wo Kurt und Mechthild eine Schlange essen, kommt es zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen den beiden. Kurt versucht, ihr klar zu machen, warum sein Beruf wichtig ist. Beide werfen sich vor, mit dem Flugzeug geflogen zu sein. Als Kurt ärgerlich ruft: „Du bist aus Feigheit geflogen, aber ich weil ich dich liebe, verdammt noch mal!“ schlägt er unwillkürlich und heftig auf die Schlange auf dem Tisch (Bianca). Es klatscht sehr laut - denn er hat Biancas Po mit voller Wucht erwischt - und danach fängt die Schlange an zu wackeln! (Die Tänzerin muß nämlich lachen und kann das Lachen nicht mehr stoppen.) Schließlich wird sie von den Kellnern abgeräumt weil Kurt und Mechthild kein Tier essen wollen, das noch lebt. Mechthild schlägt vor, daß sie sich ihren Vater gegenüber durchsetzen werde, wenn Kurt das seinem (toten) Vater gegenüber ebenfalls schafft. Er willigt ein.
Ein paar Wochen später sieht man Kurt als Tierpfleger auf dem Mundenhof. Emil hat den Kammerjäger-Betrieb übernommen und dabei ein Schädlingsvernichtungsmittel aus Rosen-Extrakt erfunden, das die Pelztiere auf biologische Art von Flöten und Wanzen befreit, und das sie sofort an den Tieren im Mundenhof testen. Mechthild ist glücklich, weil sie die neue Anti-Walfang-Kampagne von Greenpeace unterstützen kann indem sie Flyer und Broschüren gestalte und dabei das Computer-Wissen ihres Vaters nutzen kann. Und Brutus, der den Chinesen aus Peking mitgebracht hat, ist mit diesem so glücklich (er kann nämlich auch Sumo-Ringen) daß er nichts mehr gegen Kurts Beziehung zu seiner Tochter hat. Das Abschlußlied (ein Reggae) heißt: Im Mundenhof mit dir zu zwein, das möchte ich jeden Tag gern sein. Ein Ohrwurm-Song,  den FREISTIL zu Werbezwecken glatt an den Freiburger Tierpark verkaufen könnte. Und als Titel wählte das Publikum am Ende des Musicals: „Ratten, Kakerlaken und andere Liebespaare“.
Toll, wie das Tanzensemble, das diesmal nur aus vier Mitgliedern bestand, es schaffte, auch in kleiner Besetzung schöne Choreografien zu improvisieren und daneben noch Zeit fand, in immer neue kurze Nebenrollen zu schlüpfen.
Souverän wie immer: Karsten Kramer am Keyboard und Anne Dietrich an Saxophon, Klarinette, Querflöte.
Und am Ende gab es den Abschied vom Lichttechniker Christoph Peters (der u.a. auch im Europapark Licht macht aber nun, nach insgesamt 10 Vorstellungen des Impro-Musicals, leider nach Berlin geht).
Schade, daß es das nächste Impro-Musical frühestens im September gibt. Denn apropos Mundenhof: Könnte dieses kleine musikalische Wunderwerk nicht mal im Sommer auf dem ZMF gespielt werden?

Aus dem FREISTIL Gästebuch
Impro-Musical, 6. 3. 07, E-Werk
- Wow! Christian, du hast nicht zu viel versprochen: Super-Ohrwürmer, klasse Schauspieler und geniale Story. Danke für den schönen Abend. (Stefan)
- Ich finde das Tanz-Ensemble soooo super

Impro-Show, 3. 3. 07, Rheinau, Stadthalle
- Tolle Gesten, starke Ideen - ihr seid schon überdurchschnittlich, und mit ein bißchen mehr "Witzle" wärt ihr perfekt!
- Hallo Freistil! Ihr seid der Wahnsinn (auf deutsch: ihr seid echt cool). Ich wünsche euch noch alles Gute (ich werde euch weiterempfehlen), Gruß (Jenny)
- Die Themen sind schwer. Ihr schlagt euch wacker. Gruß (Heike)
- Hallo Freistil, ihr seid echt super! Immer wieder eine Freude, zu euch zu kommen! Danke für den schönen Abend! Gruß (Michaela und Heiko)
- Ihr seid echt Gut Gut Gut! Gruß (Grumelsbaum)
- Fetzig
Rasant
Einfallsreich
Interessant
Spritzig
Tabulos
Intelligent
Lustig
Zum Knutschen (-Kußabdruck!-) (Susanne, Petra, Gudrun, Edith) - Liebe Zuschauerinnen: Danke für das Lob - aber ihr habt leider eure Telefonnummern vergessen! (Christian)
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Eine Henkerin zum Verlieben
Beeindruckendes Impro-Musical mit Pepp und Tiefgang

Freiburg (cms) Immer wieder erstaunlich, wie es FREISTIL gelingt, aus den schwierigsten Vorgaben eine gute, unterhaltsame und gleichzeitig anrührende Geschichte zu zaubern. Denn das Publikum wünschte sich als Beruf für die weibliche Hauptfigur „Henkerin“, einer der Spieler sollte „arrogant“ sein, und ein anderer hatte als Lebensziel, „eine hohe Abfindung als Manager kassieren“. Heraus kam ein improvisiertes Musical, das am Ende vom Publikum „Eine Henkerin zum Verlieben“ getauft wurde. (Vorschläge des Publikums sind fett geschrieben, die Titel der improvisierten Lieder kursiv.)

Gertrud (Nicole Djandji), eine 25 jährige Henkerin, hat ihre Ausbildung in den USA gemacht und ist nun nach Deutschland zurückgekehrt, weil sie in ihrer Heimat für Ordnung sorgen will und hofft, daß hier die Todesstrafe wieder eingeführt wird ("Ich bin hier Henkerin und ich räum hier auf"). Sie wurde damals Henkerin, weil sie mit 12 Jahren vergewaltigt wurde und der Täter danach ihre Eltern umbrachte. („Ich war erst 12, als meine Seele zerbrach“ - ein sehr beeindruckendes Lied, das selbst das Tanzensemble anrührte). Ihr 35 jähriger Praktikant Detlef (Christoph Hüllstrung) kann gut Messer schleifen, was ihm auch für sein Hobby nutzt: Er kocht gerne, am liebsten Hase in Pfeffer. („Schleifen ist nicht schwer. Es geht immer hin und her.“)
Im Münster, wo Gertrud gerne ist um zu beten, lernt sie Gustav kennen (Christian M. Schulz), der dort immer mit dem Steinfiguren spricht und die heilige Mutter Gottes (Petra Endres vom Tanzensemble) und Jesus (Antonio Denscheilmann vom Tanzensemble) um Unterstützung für seine Wünsche bittet. Gustav ist Pförtner bei einer Bank, einen Job den ihm sein strenger und arroganter Vater Edelbert Schmidtke (Achim Freund) verschafft hat, der aber nicht viel von ihm hält. („Dieser Sohn, er wird es niemals schaffen“). Gustav, dessen Mutter bald nach der Geburt den Vater und das Baby verlies und sich seither nie wieder gemeldet hat, wohnt noch beim Vater. Er möchte gern beruflich aufsteigen, weil sein Ziel ist, eine hohe Abfindung als Manager zu kassieren. Er hofft, über den Reichtum wichtig und von anderen respektiert zu werden („Wenn du Geld hast, gehörst Du dazu“). Seine naive und sehr emotionale Art irritiert Gertrud, die sich aber auch zu ihm hingezogen fühlt, weil er so anders ist, als normale Männer. Gustav verliebt sich schnell in Gertrud, die er für eine Steinmetzin hält („Und ich spüre ihre Liebe, dieser Engel ist hier für mich“). Die beiden verabreden sich zum Orgelkonzert am nächsten Tag. Gertraud, die wegen ihres Traumas noch nie einen Freund hatte, erzählt Detlef von Gustav („Liebe schien für mich so fern, doch ganz nah kommt jetzt dieser ferne Stern“). Detlef gibt ihr daraufhin eine Schachtel mit Shiva Pulver (eine Tupperdose mit Salzstangen aus dem Publikum), ein Gewürz, das Yin und Yang vereinen soll und die Chi-Energie verstärkt. Dadurch werde Gertrud für ihn anziehend. Doch Gustavs Vater, der auf dem Minigolfplatz trainiert, verbietet ihm, sich mit Gertrud zu treffen weil am gleichen Abend ein großes Minigolf-Turnier stattfindet bei dem ihm Gustav assistieren soll. Gustav ist verzweifelt („Was soll ich tun, was soll ich tun - mein Vater will nicht, daß ich zu ihr geh“). Aber er gehorcht schließlich seinem Vater.

Nach der Pause sieht man Gertrud deshalb allein in ihrer Wohnung in Weingarten. Sie ist traurig und enttäuscht, weil Gustav nicht zum Orgelkonzert kam („Halt nur an dir selber fest, dann bist du sicher“). Doch spät in der Nacht taucht Gustav noch unerwartet auf, der sich nach dem Minigolf-Turnier heimlich von zu Hause weggeschlichen hat. Das Shiva-Pulver, das ihm Gertrud später unter die Nase hält („Schnuff, Schnuff mal da hinein“), löst bei ihm aber einen üblen Nies- und Hustenanfall aus und er ist stinkesauer. Kurz darauf bewirkt das Pulver, das die Chi-Energie aktiviert, ein starke Dauererektion bei Gustav, die er vergeblich unter dem Tisch zu verbergen sucht (eine sehr witzige Comedyszene). Doch plötzlich rastet Gertrud völlig aus, wirft erst Stühle und den Tisch nach Gustav und ihn dann auf höchst aggressive Weise aus der Wohnung. Das Publikum ahnt sofort, daß ihr altes Trauma diese heftige Reaktion auf Gustav ausgelöst hat. Eine drastische und berührende Szene auch dies. Als Detlef von dem Vorfall erfährt, geht er zu Gustav, der inzwischen den Job im Archiv der Bank bekommen hat, weil er hofft, seinem Ziel so näher zu kommen. Als Gustav von Gertruds schrecklicher Vorgeschichte erfährt, will er ihr zuerst vergeben. Doch als er hört, daß sie als Henkerin gearbeitet hat ist er entsetzt und will nichts mehr mit ihr zu tun haben („Meine Liebe, die will ich nicht haben, ich mach die Liebe einfach tot!“). Inzwischen hat Edelbert Gertrud einen Vorschlag unterbreitet: Wenn Sie die Finger von Gustav läßt, besorgt er ihr die Henkerlizenz in Deutschland und eine Stelle in Bayern, wo die Todesstrafe durch den neuen Ministerpräsidenten wieder eingeführt werden soll (!). Ein paar Tage später treffen sich Gustav und Gertrud im Westbad. Gustav weiß von dem Angebot seines Vaters und will sie umstimmen. Sie zögert aber noch. Gustav hat die Hoffnung, ihr mit seiner Liebe zu helfen, ihre schlechten Erfahrungen mit Männern zu überwinden („Laß mich zu dir rein, ich will bei dir sein“). Aber er stellt die Bedingung, daß sie den Henker-Beruf aufgibt. Gertrud zögert lange aber kann sich ihren Gefühlen für ihn dann doch nicht entziehen. Am nächsten Tag zeigt Gustav ihr seinen Arbeitsplatz im Archiv der Bank. Dort entdecken sie Urkunden, die belegen, daß seine Mutter die Besitzerin der Bank war und ihm alles vererbt hat, bevor sie vor zwei Jahren gestorben ist. Der Vater hat diese Dokumente aber scheinbar gefälscht und sich selber als Erbe eingesetzt. Als Edelbert dazukommt, stellt in Gustav zur Rede („Ich bin zwar dein Sohn, aber ich fordere den Lohn“). Edelbert gesteht alles. Einige Wochen später im Gasthaus „Zum Henkersmahl“: Mit dem geerbten Geld von Gustav haben Gertrud und Detlef ein Restaurant aufgemacht. Die zahlreichen Gäste kommen vor allem wegen der Spezialität des Hauses: Hase in Pfeffer, der am Tisch mit sehr scharfen Spezialmessern von Detlef zerlegt wird. Der Ska-Song zum Abschluß heißt „Cut, Cut, Cut the Karnickel“ und alle stimmen mit ein. Doch da taucht der völlig verwahrloste Vater von Gustav auf. Er hat seit seinem Rauswurf aus der Bank unter Brücken gelebt, ist sehr beschämt und völlig betrunken. Er will den beiden endlich sein Einverständnis geben. Gustav bietet ihm einen Job als Tellerwäscher im Restaurant an. Am Ende hört man Edelbert noch wie er sich hinter der Bühne lautstark übergeben muß.

Als die Zuschauer am Ende des begeisterten Applauses auf die Uhr schauten, staunten sie nicht schlecht. Es war 23:45 Uhr, das heißt das Musical dauerte mehr als drei Stunden aber keiner hatte das bemerkt, weil es von Anfang bis Ende spannend, unterhaltsam und anrührend war. Wieder ein kleines Meisterwerk, das auf der Bühne aus dem Nichts entstand, auch dank der beiden guten Musiker Karsten Kramer (Keyboard) und Anne Dietrich (Saxophon, Querflöte, Klarinette) und natürlich dem gut aufgelegten siebenköpfigen Tanzensemble (Ralf, Bianca, Antonio, Petra, Ulrike, Tobi und Ilia).

Weitere Fotos der Aufführung: Hier

Inhaltsangaben von anderen Impro-Musical-Aufführungen: Hier

Aus dem FREISTIL Gästebuch
Theatersport - Die Weihnachts-Show, 12. 12. 06, E-Werk
- Danke für den lustigen Abend (Angelique)
- Selten so herzhaft gelacht. Danke! (Daniel)

Impro-Show, 15.12.06, Karlsruhe, Herz-Chirurgie
- Fand ich super! (Axel)
- Mit mehr Spontanität des Publikums wärs noch besser. Danke (Gerhard)
- Essen voll lecker!
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Heilig Abend mit der Schwiegermutter
Weihnachts-Show endet mit Sieg für rote Mannschaft - Neu: Biografie-Spiel

Freiburg (cms) Im Dezember dreht sich traditionell alles um Weihnachten. Deswegen stand auch der Theatersport-Abend von FREISTIL ganz unter diesem Thema. Passenderweise sind die Teamfarben (Rot und Weiß) ja auch die Farben des Weihnachtsmannes, so daß sich auch der rot-weiße Nikolausmantel, den der jeweilige Moderator trug, harmonisch ins Bild fügte. Sogar ein großer geschmückter Weihnachtsbaum mit Geschenken darunter stand auf Bühne des E-Werks. Und die Punkte wurden wieder mit dem bewährten Kerzometer notiert: Für die Einer die kleinen Teelichter, für die Zehner die normalen Kerzen und für 100 Punkte die große Kerze. Zwar unterlagen die Roten zunächst mit 124:127 Punkten, konnten dann aber in einem Spiel um Alles-oder-Nichts sehr knapp mit 23:22 gewinnen und erhielten so den Preis: einen großen Schokoladen-Nikolaus.
Weihnachtlich waren auch die Themen aller Szenen: Das Publikum wünschte sich einen „Organisten und eine Pfarrersköchin“ bei der Gefühlsachterbahn, das Mini-Musical hieß „Am Glühwein-Stand“ und beim Zappen spielten die vier Geschichten an den Orten „Im Himmel“, „Im Kaufhof“, „Im Schnee“ und „In der Weihnachtsbäckerei“. Außerdem gab es ein Weihnachts-Gedicht aus dem Kongo, in der Originalsprache mit deutscher Übersetzung. Und eine Gruppe aus Ost-Anatolien sang ein Weihnachtslied in ihrer Heimatsprache. Erstmals die Höchstpunktzahl gab es dann für die weiße Mannschaft beim Reimen. In der Szene „Heilig Abend mit der Schwiegermutter“ gab es ein schwules Pärchen (Achim Freund und Christian M. Schulz), das an Heilig Abend überraschend Besuch von der Mutter des einen Mannes bekommt. Die Mutter (Nicole Djandji) weiß jedoch weder, daß ihr Sohn schwul ist, noch daß er verheiratet ist. So kommt es zu sehr dramatischen (gereimten!) Szenen und die Mutter verlässt schließlich empört die Wohnung. Der geschiedene Mann der Frau (Christoph Hüllstrung), der ebenfalls überraschend aufgetaucht ist, reagiert toleranter und darf deshalb bleiben und mit den beiden Männern feiern.
Erst zum zweiten Mal zeigte FREISTIL das Biografie-Spiel. (Zum ersten Mal gab es diese Disziplin im November zusammen mit der Schweizer Gastgruppe.) Dabei erzählt eine Person ihre Biografie. Björn Helmström (Schulz) erzählte wie er Weihnachtsbaum-Verkäufer geworden ist. Dabei wechselten kurze Erzählpassagen in der Gegenwart mit gespielten Rückblenden ab. Björn wird in Finnland geboren. Seine Mutter ist gerade alleine mit einem Schlitten unterwegs und wird vorher von einem Bären (Freund) angegriffen, den sie mit bloßen Händen in die Flucht schlägt, um ihr Baby zu schützen. Björns Vater (Hüllstrung) wird ebenfalls oft von ihr geschlagen, da sie ihm Versagen vorwirft und sie sehr stark ist. Eines Tages kommt der Vater wieder mal betrunken nach Hause, redet wirres Zeug, erklärt Björn, daß er seine Speckräucherei übernehmen soll und stirbt kurz darauf in den Armen seines Sohnes. Björn will das Vermächtnis des Vaters erfüllen und beschließt Speckräucherer zu werden. Er stellt sich aber sehr ungeschickt an und stößt zudem auf den Widerstand der Mutter, die nicht will, daß er ebenfalls den Beruf seines Vaters ergreift. Sie vermittelt ihm eine Lehrstelle im Finnischen Nationalzoo. Dort ist er aber viel zu nett zu den Tieren, die durch seine Unachtsamkeit ausbrechen können, so daß der Direktor (Freund) ihn schließlich entläßt. Beim Versuch, es seiner Mutter nachzutun und ebenfalls Bären zu besiegen, wird er beinahe im Wald von drei Bären gefressen, die aber kurz vorher in eine große Bärenfalle tappen. Er schneidet ihnen jeweils ein Ohr ab und bringt sie der Mutter als Beweis für seinen Mut, so daß sie sehr stolz auf ihren Sohn ist. Doch der Jäger (Hüllstrung) ist sauer und sorgt dafür, daß er im Gefängnis landet. Dort lernt er seine Bewährungshelferin (Djandji) kennen, in die er sich verliebt. Sie schlägt ihn schließlich für ein Resozialisierungs-Projekts in Sibirien vor. Er bekommt die Chance, dort Bäume zu fällen und entdeckt dabei, daß er die Sprache der Bäume versteht. Sie sagen ihm zum Beispiel wie sie am liebsten gefällt werden möchten und wo genau er schlagen soll damit es für sie angenehm ist. Dadurch sind die Bäume, die er gefällt hat, die Schönsten auf dem Markt und erzielen die besten Preise. Björn hat seinen Beruf gefunden, verdient jetzt viel Geld und heiratet die Bewährungshelferin, die inzwischen ein Kind von ihm erwartet.
Eine von drei beeindruckenden längeren und komplexen Geschichten des Abends, die interessant und nie langweilig waren und die schauspielerischen Qualitäten der vier Darsteller zeigten.
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Totengräber sterben heiß!
Erfolgreiche Premiere des Impro-Krimi - KIEW zwei Abende ausverkauft!

Freiburg (cms) Am Samstag standen 20-30 unglückliche Menschen vor der Tür des E-Werks: Sie hatten keinen Platz mehr gefunden im KIEW, das mit über 95 Zuschauern, die zum Teil auf der Treppe und im Gang saßen, aus allen Nähten platzte. Schon im Vorfeld hatten viele der Zuschauer über 70 der Karten reserviert oder sie im Vorverkauf erworben. Es gab also nur noch wenige Karten an der Abendkasse, um die sich (zu) viele Interessenten anstellten. Mit so einem großen Andrang hatten selbst die Schauspieler von FREISTIL nicht gerechnet, obwohl sich schon am Freitag, in der ebenfalls ausverkauften Krimi-Vorstellung anhand des langen Applauses abzeichnete, daß das neue Format ein Renner ist und beim Publikum auf große Begeisterung stößt. Drei Krimi-Uraufführungen an drei Abenden - so etwas gibt es nur beim Improtheater. Bei der Premiere am Dienstag wählte das Publikum den Titel „Der letzte Salsa“. Es ging um den Mord an einem aufdringlichen Salsalehrer, der tot in der Dreisam aufgefunden wird. Kommissar John Bossman konnte am Ende die geschwätzige Putzfrau Gisela Blattmann als Täterin überführen. Am Freitag lebte das Publikum sämtliche pubertären Phantasien aus, wünschte sich als Mordopfer einen Gynäkologen (Dr. Walter Sommer), der in seinem Gynäkologenstuhl mit einem Schal (aus dem Publikum) erwürgt aufgefunden wurde. Die Verhöre der drei Verdächtigen fanden z. T. auf der Toilette oder im Colombipark (dem Schwulentreff) statt. Dr. Sommer hatte eine nymphomanische 17 jährige Freundin, mit der er seine Frau in der Sauna betrog und das Publikum nannte den Krimi am Ende „Das Glied - oder: Winnetous zweiter Tod“, denn dem Toten wurde nach dem Mord der Penis abgeschnitten (den er vorher liebevoll Winnetou genannt hatte!) Die Täterin war - na klar - die nymphomanische Geliebte Angelina Schneider (! - nomen est omen), die sich an ihm und seinem Glied rächen wollte, weil er sie mit AIDS angesteckt hatte. Auch diesen Fall konnte John Bossman lösen, der sich mit seinem sympathischen amerikanischen Akzent schnell in die Herzen der Zuschauer spielte. 17 jährige Geliebte und Saunen haben es dem Publikum scheinbar angetan. Denn auch am Samstag beim dritten Impro-Krimi wünschten sich die Zuschauer genau diese Dinge. Trotzdem ergab sich eine komplett andere Geschichte: Der 40 jährige eitle Totengräber Josef Huber (Christian M. Schulz) wird tot - na wo wohl? - in der Sauna aufgefunden, erstickt mit einem Schuh (eine Leihgabe aus dem Publikum). Verdächtigt von Bossman werden seine aggressive 17 jährige Geliebte Angelika Schandelmeyer (Nicole Djandji), deren Vater George Schandelmeyer (Achim Freund) und die tollpatschige 27 jährige Chefin von Josef, Clara Schablitzki (Simone Kupferschmid, die als Gastspielerin an allen drei Abenden mitwirkte). Jeder der drei ist kurz nach dem Mord in der Sauna gewesen und hat ein Motiv: Josef wollte mit einer Liste aller Fehler seiner Chefin dafür sorgen, daß sie ihre Stelle verliert. Angelika ist ungewollt schwanger von Josef, will aber weder das Kind noch den angebotenen Ehering von ihm. Und ihr cholerischer Vater Georg haßt Josef und will seine Tochter am liebsten für immer für sich behalten. In den Verhören und einigen Rückblenden ergibt sich eine komplexe Geschichte: Frau Schablitzki, die sich mit Angelika angefreundet hatte, um mehr über Josef und seine Vorlieben zu erfahren, ist heimlich in ihren Angestellten verliebt. Sie folgt ihm nackt in die Sauna um ihn zu verführen, wird aber grob zurückgewiesen und von Josef beleidigt, so daß sie ihn schließlich mit dem Schuh einer Leiche (den sie vorher verwechselt hatte) umbringt. Wieder gelang es Bossman (Schulz) die Täterin zu ermitteln, die vorher per Zufall durch Auslosung bestimmt wurde. Drei stimmige Geschichten, spannende Szenen voller Emotionen und Dramatik und große Schauspielkunst (auch der Gastspielerin!): Der Impro-Krimi von FREISTIL ist ein beeindruckendes und unterhaltsames neues Format, zu dem auch die beiden Musiker Gustav Off und Karsten Kramer (am Dienstag) durch passende Untermalung der Szenen beitrugen. Die nächste Aufführung ist leider erst wieder im Februar, dann aber in der Mensa, die glücklicherweise mehr Plätze bietet als das KIEW.

Kurz gemeldet
Meister spontaner Stilvielfalt
Improvisationstheater Freistil verblüfft im Folktreff - Publikum im Foyer gerät sogar in Hochstimmung
Unter dieser Überschrift schrieb der Südkurier am 24.10.06 über einen Auftritt von FREISTIL am 20.10.06 in Bonndorf:
"Das Ergebnis ist verblüffend, erwiesen sich die Künstler des Improvisationstheaters Freistil bei der jüngsten Folktreffveranstaltung doch als Meister ihres Fachs, welche die illustren Ideen der Zuschauer zu einer erstaunlichen Stilvielfalt auf der Bühne verwandelten. (...) Bizarre Situationen waren alsdann trefflich dargestellt, was nicht zuletzt der hervorragenden Mimik von Nicole Djandji und Achim Freund zuzuschreiben ist. (...) Vortrefflich begleitete Karsten Kramer die Szenen an Keyboard oder Gitarre, und auch hier war jede Menge Spontaneität angesagt. (...) Es bleibt das Staunen des Augenblicks, wenn eine Idee aufgegriffen und spontan weiter gesponnen wird."
Den gesamten Artikel lesen: Hier

Aus dem FREISTIL Gästebuch
Impro-Show, 16. 11. 06, Freiburg, Hotel Hirschen (für die Hypo-Vereinsbank, Freiburg)
- Tolle Show (R.)
- Klasse Spontaneität!
- Wirklich toll spontan und abwechslungsreich - superkreativ. Weiterhin viel Erfolg.
- Sehr gelungener Auftritt
- Sensationell - ein toller Prozessor.

Theatersport: Länderspiel mit "theater anundpfirsich" (Zürich),
21. 11. 06, Freiburg, Mensa

- Der Hammerschlumpf war einfach umwerfend! (Britta)
- Let's go Weiße, let's go!! Feine Sache dieser Abend...
- An und für sich find ich Euch alle echt klasse! (Sabrina)
- Hallo du aus der Schweiz. Das trieft sich guht, das du eine Vreundin suchst ich such nemlich einen Freund! Ruf doch an: 016099863855. Bussi.
- Tolle Aufführung, aber das war leider kein REGGAE-beat! Viel Spaß (Michi)

Theatersport: Länderspiel mit "theater anundpfirsich" (Zürich),
22. 11. 06, Freiburg, Mensa

- Liebe Leute! Mehr gleitende Bewegungen, Merci! Hopp hopp Schwyz!
- Grosse Klasse, was ihr aus dem funkelnden Furunkel gemacht habt.
- Ich hätte mir noch mehr schwiizerdütsch gewünscht, weil ich's soo gerne hör! Aber große Klasse! (Anne)
- Danke für den unterhaltsamen Abend! (Rita)
- Wir sind begeistert und kommen wieder!
- Super.
- Die Armredenerfindung war der Oberhit. Es hat richtig Spaß gemacht Euch zuzusehen. (Angela)

Impro-Show, 6. 12. 06, Lahr, Berger Lahr
- Habe mich selten so amüsiert!
- War eine tolle Vorstellung. Weiter so.
- Ihr ward klasse.
- Einfach genial!!!

Impro-Show, 19. 10. 06, PSD-Bank, Filiale Freiburg
- Haben ein neuen Publikum Mitglied. Es war toll, die ganzen spontanen Darbietungen. Wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg (Michael)
- Eine wunderschöne Show, und super improvisiert! (Heike)
- Heiterkeit ist der Himmel unter dem auch die Künstlergruppe "Freistil" sehr gut gedeiht. (Anneliese Schelling)
- Lieber Heinz, lieber Gerhard, Ihr ward gut in Fahrt. Herzliche Grüße an die heiße Braut! (C.S. Janssen)
- Es war schlicht & einfach SUPER! Danke für den kurzweiligen Abend. (Stefan)

Impro-Show, 20. 10. 06, Bonndorf, Stadthalle (Schüler-Aufführung)
- Schöne Show (Christina, Katja, Anna-Carina)
- Echt tolles Theater! Im Namen der Realschüler entschuldigen wir uns für die Hauptschüler.

Impro-Show, 20. 10. 06, Bonndorf, Stadthalle (abends)
- Ihr ward super. (C. Becker und A. Becker aus Heimbuchenthal im Spessart)
- Super geil! Toll, toll, toll! (Nikos)
- Super Show. Macht Spass! Weiter so. (A. Alt)
- Tolle Show mit viel Witz
- Düsseldorf hat gelacht (C. Sokol/ Stefan M.)
- Umwerfend! Hammer gespielt! Schauspielkunst vom Feinsten! Vielen Dank für diesen tollen Abend. Grüße (Laura & Lukas)
- Echt Toll!!! Gruß aus Sibirien! (Maiery)
- Spitze. (Luise Vöhringer aus Heidelberg)
- Super!!! Gruß aus Serbien. (Marijita/ Stuttgart)
- Sehr viel Ha, ha, ha, ha!
- Die Musikbeiträge sind spannender, dichter... (besser) als die Wortszenen. Gruß (Bernd)
- Das war die beste von den 3 Impro-Shows, die ich gehört und gesehen habe. (Margit Kramer/ Herrischried)

Impro-Krimi, 24. 10. 06 (Premiere), "Der letzte Salsa", KIEW
- Klasse und Rasse! Spannend - unterhaltsam - einfallsreich und macht viel Spaß. (Michael)
- Horst war toll!
- Das Mordopfer sollte vom Publikum benannt werden.
- Ihr könntet ruhig mit größerer Mannschaft spielen (Ute)

2. Impro-Krimi, 27. 10. 06, "Das Glied - oder: Winnetous 2. Tod", KIEW
- Hallo Achim, war sehr schön und hat viel Spaß gemacht. Grüße von Franziska.
- Alle vier klasse und der Pianist auch!
- Ich bin auch dafür! Weiter so! (Helene)

3. Impro-Krimi, 28. 10. 06, "Totengräber sterben heiß", KIEW
- Hi Manu! Echt klasse! Wusste gar nicht, dass du ausgebildete Schauspielerin bist... Gruß (Robbie)
- Ich find Euch einfach super!!! Ich hoffe, ihr seid mit meiner Kameraführung zufrieden. Bin gespannt, wie's weitergeht...
- Witzig, frisch & kurzweilig - ein gelungener Abend. Danke.
- Spannend, witzig und für Impro erstaunlich logisch! Bravo!
- War echt super! (Sarah Mund)
- Den argwöhnischen Beobachter beschleicht der Verdacht, dass die Mörderin schon von vorne rein für ihr Opfer bestimmt war. Ich rede hier nicht von Tatsachen, nur von Möglichkeiten. Findet vielleicht einen Weg, der es den Schauspielern nicht ermöglicht, die Münzen [=Lose] heimlich zu tauschen. [Guter Tip: Werden wir beim nächsten Mal gleich umsetzen! Ansonsten - auch wenn es theoretisch möglich war - Die Münzen wurden nie von uns getauscht.]
- Gratuliere zum neuen Format. Vorschlag aus dem Publikum: Nach der Pause werden die Sonderermittlerausweise gezählt. Der Musiker teilt dem Spieler, der am meisten/ am wenigsten (entweder oder) Stimmen hat, mit, daß er/ sie der Mörder ist. Könnte eine Variante sein. [Aber dann wissen die Spieler ja nach dem Mord nicht, ob sie es waren oder nicht und können in der ersten Hälfte des Abends nicht Spuren legen oder verwischen.](nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Die Schweizer kommen!
Erstes Theatersport-Länderspiel mit Züricher Gruppe
Im November reist erstmals eine Gastgruppe aus der Schweiz zu einem Theatersport-Länderspiel an und wird an zwei Abenden mit FREISTIL gemeinsam improvisieren. Es handelt sich dabei um die Züricher Gruppe „Theater anundpfirsich“.
Im April 2006 war das theater anundpfirsich bereits auf Reisen in Deutschland und spielte auf Bühnen in Berlin, Kassel, Nürnberg, Ludwigshafen am Rhein und Neustadt an der Weinstrasse. In Freiburg ist die Schweizer Gruppe zum ersten Mal zu sehen. Die Mitglieder sind zum Großteil ausgebildete Schauspieler, haben langjährige Erfahrung in Improvisations- und Playbacktheater, Ausbildungen in Theaterimprovisation bei Michael Wolf (Berlin) und Roland Trescher (München), und arbeiten als Improtrainer und Workshopleiter für Erwachsene und Kinder in der Schweiz.
Wenn zwei Gruppen aus zwei Ländern aufeinander treffen, wird es spannend: Wie ist das ungeprobte Zusammenspiel? Welche Ideen entstehen durch den interkulturellen Austausch? Und was passiert, wenn Deutsche auf Schweizer treffen? Es ist sicher ratsam, sich rechtzeitig Karten zu sichern!
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Impro-Musical:
Verliebt, verbohrt, verheiratet

Ein toller Einstieg in die neue Spielzeit: Im nahezu ausverkauften E-Werk gab es im September beim improvisierten Musical die Geschichte von Giorgio (Christian M. Schulz), einem italienischen Zahnarzt in Freiburg, der sich in Liesel (Nicole Djandji) verliebt, die sich Lucia nennt und deren Traum, einmal Pavarotti (Antonio Denscheilmann) die Hand zu schütteln, am Ende tatsächlich in Erfüllung geht. Zwar versucht Hagen (Achim Freund), Liesels Bruder, die Beziehung der beiden zu verhindern, indem er sich als Zahnarzt ausgibt und die Praxis von Giorgio übernimmt, dessen Mutter (Tobias Katona) ihm telefonisch mit Selbstmord gedroht hat, wenn er nicht nach Italien zurückkehrt. Aber bald merkt Bernd (Christoph Hüllstrung), der Lehrling von Giorgio, dass der fressgierige Hagen kein echter Zahnarzt ist. Es kommt zu einem Duell mit Bohrern zwischen Giorgio und Hagen, der dabei eine Menge Zähne verliert und am Ende froh ist, dass er eine Stelle als Zahnarzthelfer in Giorgios Praxis bekommt, dessen Mutter am Ende nach Deutschland kommt, um ihrem Sohn nahe zu sein.
Zum Gelingen des Abends trugen neben den beiden Musikern Karsten Kramer (erstmals beim Musical am Keyboard) und Anne Dietrich (Saxophon, Klarinette, Querflöte) die insgesamt neun Mitglieder des Tanzensembles bei, von denen außer Tobias alle zum ersten Mal als Gastspieler bei diesem Format mitwirkten. Es entstanden wieder wunderbare Lieder (z.B. „Mama, lass mich hier“, „Wenn ich sie nur anseh’, wird mir das Herz so weich und ich möchte durch Wolken zieh’n“, „Dieser Mann erfüllt mich ganz“ oder „Lucia, komm zurück“) sowie beeindruckende spontane Choreografien. Das Publikum gab dem Musical am Ende des Abends den Namen „Verliebt, verbohrt, verheiratet“ und ließ die insgesamt 15 Akteure erst nach minutenlangem Applaus von der Bühne. Schade, dass das nächste Impro-Musical erst im Januar aufgeführt wird. Mehr Fotos von der Aufführung: Hier

Kurz gemeldet
Schlafwandeln zu Techno- und Blues-Klängen
Unter dieser Überschrift schrieb die Mittelbadische Presse am 5.10.06 über einen Auftritt von FREISTIL in Rheinau am 2. 10.: Improvisationstheater "Freistil": Viel besser als im Fernsehen.
Kreativ, witzig, spontan ging es zu. Die Begeisterung der Besucher war so groß, dass sie schließlich einen "Publikumsvermehrer" erfinden wollten. (...) Dabei dürfen sie sich als Glückspilze fühlen. Denn sie können "Freistil" in dieser Saison noch einmal in Freistett erleben. (...) Wer einen vergnüglichen, von viel Wortwitz, aber auch hoher Schauspielkunst gespickten Abend erleben möchte, tut gut daran, sich rechtzeitig die Karten zu reservieren.
Den gesamten Artikel lesen: Hier

Aus dem FREISTIL Gästebuch
Impro-Musical, 26. 9. 06, KIEW (E-Werk)
- Que bueno! Perfecto. (Cordile de Lanzarote)
- Echt klasse Idee, gefällt mir. Weiter so. Ihr macht Schillerstraße noch Konkurrenz.
- Danke, immer wieder und immer noch erfrischend herzerfreuend und toll! (C.K.)
- Das war eine Super-Veranstaltung (M. Kramer, Herrischried)

Impro-Show, 2. 10. 06, Rheinau, Stadthalle
- Ihr habt gute Sprüche auf Lager. Vor allem Improvisation kann schwer sein, aber ihr macht das echt klasse. Respekt. (Julia)
- Ich finde eure Spontaneität und Ideen ganz toll. (R. Weiler)
- Freistil ist der Hammer (Jenny)
- Einfach eine super lustige Show! Weiter so! (Hei-ke R.)
- Ich freu mich schon auf den 3. März wenn ihr wieder in Rheinau spielt (Christiane Winter)
- So was hat Rheinau noch nicht gesehen. (S. Schneider)
- Bei eurem Spiel verhaltet ihr euch wie Maler, welche den Bildern des Publikums Farbe geben. Ihr macht das so vollkommen, dass die Zuschauer sich der Bilder erfreuen. (Bernd Meck)
- Es war toll, euch gesehen und erlebt zu haben, Wir freuen uns schon auf den 3. 3. 07! Wir machen auch ein bisschen Theater in der (Kultur-) Fabrik (der Spitzmäuse) und in Heimarbeit. (Die Pathans)
- Hey Leute, macht euch keine Gedanke wege dem bissl an Publikum. Ihr seid einfach Suppa. (M. G.)
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Folterkammer Schule
450 begeisterte ZuschauerInnen bei FREISTIL Auftritt im Stadtgarten - Sieg der weißen Mannschaft

Freiburg (cms) Der Musikpavillon im Stadtgarten platzte aus allen Nähten als am 14. Juli FREISTIL zum letzten Mal vor der Sommerpause im Stadtgarten spielte. Das Publikum war in Bombenstimmung und feierte begeistert die Szenen der beiden Mannschaften. So gab es das Alphabetspiel "Sex and Crime im Altersheim" (mit Anke Delkeskamp als verführerischen Altenpflegerin, die es nur auf das Geld des Opas - Christoph Hüllstrung im Rollstuhl - abgesehen hat); die Gefühls-Achterbahn mit Klinsmann (Christian Schulz) und Löw (Hüllstrung), bei der am Ende herauskam, daß zwischen beiden tatsächlich mehr als eine Arbeitsbeziehung herrscht; sowie den Reigen, der auf einer Eisscholle begann und mit dem Tod des Ehemannes endete, den eine lesbische Frau (Delkeskamp) bei der Hochzeitsreise aus dem Weg schaffte, um die Liebe ihrer besten Freundin (Nicole Djandji) zu gewinnen.
Einer der vielen Höhepunkte an diesem Abend war das Drehbuch "Folterkammer Schule" (Autor: Schulz), bei dem eine fiese Lehrerin (überzeugend echt: Djandji), ihre Schüler quält. Als eine Mutter (Delkeskamp) von ihrem Sohn (Achim Freund) erfährt, daß er von der Lehrerin geschlagen wird, geht sie in die Schule, um der Lehrerin das Handwerk zu legen. Dort wird sie von der Pädagogin jedoch auf dem Dachboden eingesperrt. Der Sohn, der sich Sorgen macht, gerät kurz darauf in die Fänge des perversen Schul-Hausmeisters (Hüllstrung), der ihn im Heizungskeller nackt an einen Stuhl fesselt und ihm das Ohrenschmalz aus den Ohren leckt (siehe Foto).
Als seine Mutter die gellenden Schreie ihres Sohnes hört, gerät sie in Rage, kann sich befreien und schlägt zunächst die Lehrerin und dann den Hausmeister nieder und rettet ihren Sohn aus seiner Folterkammer. Einige Wochen später besuchen Mutter und Sohn die Lehrerin im Gefängnis. Diese nutzt die morsche Konstruktion der Gitter (ein Stuhl auf einem Tisch) und bricht aus, wobei sie den Jungen in ihre Gewalt bringt und ihn entführt. Schulz ließ den Film hier enden und versprach eine Fortsetzung im nächsten Jahr (!). FREISTIL wurde zu recht vom Publikum gefeiert: Die Gruppe zeigte einen ihrer besten Auftritte bisher.
Fotos der Aufführung: Hier
Weiter Fotos vom Open Air Theatersport-Festival 2006 im Stadgarten: Hier

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
Theatersport, 14. 7. 06, Stadtgarten
- Es war cool (André)
- Ihr spielt echt super und singt total klasse. PS: Klasse Musik (Maren, Jojo und Jan)
- Freiburg ist schön: Ihr habt es noch schöner gemacht. Ein alter Juso (Vefraun, M.A.)
- He du mit der tollen Opernstimme (Christian, glaub ich): Hat dir schon wer gesagt, dass du aussiehst wie John Clese (Monty Python)? Die Qualität des Spiels ist vergleichbar (gilt allen!). Weiter so. (Nathalie)
- Wir mussten viel lachen. Es hat uns Spaß gemacht. Es war supertoll! (Tabea, Lea, Mara - 5 Jahre)
- War echt super geil! Weiter so. (Anne, Thomas, Ellen)
- Ich spiel selbst Theater und von euch kann man echt was lernen. (Maren)

Impro-Show, 15. 7. 06, Medienhaus RETE Freiburg (Tag der offenen Tür)
- Der Mord im Nachttopf. Täter entkam durch die Waschmaschine mit einer Tomate und einem Mozzarella. Der Weg führte durch den Grand Prix. Ihr wart Spitze. (Wolfgang, Silvia, Luca und Rico)
- Ein Dankeschön für die gelungene Symbiose von Tomate und Mozzarella. (Bewirtungsteam in Rot)

Impro-Show, 21. 7. 06, Furtwangen, Kulturfabrik Straßberg
- Salli! S'war echt gut, im Wald hemmer scho lang nimmi so g'lacht. S'nägscht mo kumme mer ins Tal. (Sandra & Monja)
- Kommet doch mol im Winter. Do isch es noch schöner. (Brigitte und Günther)
- Ihr seid echt schwarzwaldtauglich. (Beate)
- Willst du viel/ dann spiel/ mit FREISTIL. (Bärbel aus'm Schwarzwald)
- Hei Nicole, hab noch 'nen (Geld)Koffer in Berlin! (Tilman/ Drink- und Eßmanager)

Impro-Show, 15. 9. 06, Bruchsal, Bürgerzentrum (für ABAS Software-Partnertag)
- Seit langem das Beste, was wir hatten!!
- Wenn ich im nächsten Leben Kinder kriegen sollte, dann nur auf dem Elefanten. Ihr wart Spitze!
- Am Morgen ein Joint - und der Tag ist dein Freund.
- Weiter so (Manfred)
- War gut.

Impro-Show, 16. 9. 06, Ballrechten-Dottingen, Weingut Seywald
- Macht Spaß! Sehr erfrischend. Mutig!
- Beetje moeiljk war een Hollander menar na 5 jaan in Baden, hebben we nee begrip warom komon. Super Spass, danke.
- Einfach genial - sehr schnell, unglaublich witzig - professionell!! Danke. (Renate aus Kiel)
- Nach einer Woche voller Streß, Tränen und - ach einfach Sch... : einen Abend Lachen. Herzlichen Dank (Silke)
- War schön, gell! Idee fürs nächste Mal: "Der Jackpot geht heute nach Ballrechten" (Touristen aus NRW)
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.

Rot gewinnt 2. FREISTIL Meisterschaft

Durch den Sieg der roten Mannschaft im letzten Spiel der Spielzeit 05/ 06 lagen sie am Ende klar mit 4:2 Siegen vorne und bekamen so den begehrten Pokal von Eberhard Busch (Leiter des Kellertheaters Staufen) überreicht. Busch bei der Preisverleihung: „Ich habe mich wirklich amüsiert. Imagination und Illusion ist seit jeher ein Bestandteil des Theaters. Hier (bei FREISTIL) strebt es seiner Vollendung zu.“ Die Zuschauer in der Mensa sahen vorher die Gefühls-Achterbahn „Jacke und Bügel“ (mit Christoph Hüllstrung und Nicole Djandji), den Diavortrag „Afrikanische Woche in der Mensa“ gehalten von Christian M. Schulz, das Drehbuch „Das blaue Sofa“ und die Szene „Die Tagescréme von Uschi Glas“ wiederholt als Telekolleg und Kasperletheater.

Kurz gemeldet
Erster Auftritt von Anke Delkeskamp

Im Juni bei der Fußball-WM-Show war zum ersten Mal eine neue Schauspielerin bei FREISTIL zu sehen: Anke Delkeskamp, 33, probt seit März mit der Gruppe und hatte großen Spaß bei ihrem ersten Einsatz. Delkeskamp ist noch in der Ausbildung auf der Freiburger Schauspielschule (7. Semester) und hatte schon vorher an einer privaten Stuttgarter Schauspielschule Unterricht. Die hübsche blonde Spielerin wird sich sicher bald in die Herzen der Fans spielen.

Neuer FREISTIL-Musiker: Karsten Kramer
FREISTIL hat einen weiteren Impro-Musiker: Karsten Kramer, 41, hat im Juni erstmals die Schauspieler am Keyboard begleitet. Karsten Kramer ist freischaffender Musiker und Musiklehrer und bringt Erfahrungen aus den verschiedensten musikalischen Bereichen mit (u.a. Klassik, Kammermusik, Liedbegleitung, Chorleitung, Salonorchester, Komposition, Arrangement, verschiedenste Bands, Tanzmusik, Klezmer, Chanson, Bigbands)
Seine Leidenschaft gehört dem Jazz mit seinen unterschiedlichen Facetten. Kramer spielt Klavier, Klarinette und Gitarre. Er hat von 1984 - 1995 ein privates klassisches Klavierstudium bei Erik Siefert (Dozent der Musikhochschule Freiburg) gemacht sowie 1989 eine Ausbildung zum Chorleiter / Dirigenten bei der ev. Landeskirche Baden. Seit 1996 unterrichtet er als Musiklehrer. Kramer war von 1998 - 2004 Pianist der Freiburger Skyline Bigband und von 2002 - 2005 Bandleader und Komponist im zeitgenössischen Karsten Kramer trio. Er ist seit 2003 zweiter Pianist in der Freiburger Jazzhaus Bigband unter der Leitung von Gary Barone und arbeitet seit 2006 mit dem türkischen Schlagzeuger Shakir Ertek (oriental jazz).
Mehr Infos über Karsten Kramer: http://www.freistil-theater.de/karsten.htm

Aus dem FREISTIL Gästebuch:
6.5.06, Impro-Show, Astoria/ Freiburg (Hecht Contactlinsen)
- Ihr ward wirklich super klasse. Wußt garnicht, dass Impro Theater so toll ist. (Eure Aushilfs-Indianer)
- Von mir 6 x 5 Punkte. Grosse Klasse (Stefan)
- Ihr 3 wart einfach Spitzenklasse! Habe selten so lange am Stück gelacht. Solche Talente müssen mehr Aufmerksamkeit bekommen! Mich seht ihr auf jeden Fall wieder. Versprochen!!
- Euer Auftritt, Eure Vorstellung, die Improvisation: Einfach eine tolle Wiedergabe der vom Publikum aufgegebenen Aufgaben. (Erhard u. Anna H.)
- Da kann ich nur zustimmen!!!
- Macht munter so weiter, dann steigt Ihr in der Karriereleiter.
- Gelungene Chinaparodie (Manfred)
- Habe Tränen gelacht und alles um mich rum vergessen können. Ich habe mich schon lange nicht mehr so amüsiert. Ihr ward superspitzenklasse, es hat sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank.
- Es hat Spaß gemacht mit euch. Schön, daß es euch gibt.
- Gracias por las improvizaciones, ha side una experioncia estupenda haberlos visto. Desde el Perú (Gonzalo Pastina)
- Spannend, prickelnd, intuitiv. Ein herrlicher Nachmittag. Speziell die "Beam-Maschine" war zum Brüllen komisch. Glückwunsch!
- Theater wie es sein sollte. Super gut, voller Ideen. Einfach toll. (Robert)
- Hat sehr viel Spaß gemacht (Britta)

9.5.06, Theatersport, Mensa
- Molto divertente complimenti. Alla prossima. (Marco)

12.5.06, Impro-Show, Schonach, EGT Betriebsversammlung
- Liebes Freistil-Team, die "1" war nicht so gemeint, es war reines Eigeninteresse (Selbstschutz). Viele Grüße von links außen!
- Freistil immer wieder gerne. Super Show. Ihre freundliche EDV.
- Tolle Show, der Hammer. Schönwald-Ciddy grüßt Freiburg! (Alex)
- Gruß aus Schonach. (Dominik)

13.5.06, Impro-Show, Denzlingen (Benefiz für "amnesty international")
- Super, geistesgegenwärtig, einfallsreich und urkomisch!
- Es war nicht "Dicht daneben", sondern ins Schwarze getroffen!
- Ich finds extraprimaspitzenklasse und mach sofort mit!
- Gäb's euch nicht - man müsste euch erschaffen!
- Eine unglaublich gute Leistung. Erstaunlich.
- Ihr wart besser als ich es mir vorher vorstellen konnte. (Sven)
(nach oben)

Zurück zur aktuellen Ausgabe.