Theatersport: "Gestrandet in der Antarktis"

Beim Theatersport-Match am 28. April 2026 in der Mensa siegte die weiße Mannschaft weil sie das Spiel um Alles-oder-Nichts mit 25:20 Punkten gewann. Dabei wurde die Szene "Der 100. Geburtstag" als Volksmusik und dann als Heavy Metal wiederholt (Foto links). Am Keyboard: Karsten Kramer.

Das reguläre Match hatte die rote Mannschaft (mit Christian M. Schulz und Mirjam Ries) vorher mit 132:131 knapp gewonnen aber dann nahm sie die Herausforderung der weißen Mannschaft an und musste ihren Siegerpreis (eine Tüte Gummibärchen) am Ende den Weißen (Nicole Djandji-Stahl und Patrick Kruß) überlassen.

Begonnen hatte der Abend mit dem "Marathon mit Requisit" bei dem ein blau-gelb gestreiftes Kniekissen (eine Leihgabe aus dem Publikum - Foto rechts) in jede Szene eingebaut werden musste. Dann sang FREISTIL das gemeinsame Lied "Was ist denn Jens los?" über einen einsamen Physik-Studenten auf der Suche nach Liebe.

Beim Zappen gab es vier Geschichten an den Orten "Auf dem Trekker/ Im Tanzbrunnen/ Auf dem Dach/ Im Kühlschrank". Nett: Kruß als Demeter-Gurke, der den Kühlschrank in Panik verlässt, als er erfährt, daß die Currywurst darin (Schulz) und der Brokoli (Ries) nicht Bio sind.

Das Drehbuch "Getrandet in der Antarktis" (Autor: Schulz) handelte von der Polarforscherin Steffi (Ries), die mit ihrem U-Boot auf dem Weg in die Antarktis ist aber dann von einem sinkenden Schiff gerammt wird. Steffi muß das U-Boot verlassen und kann sich aufs Eis der Antarktis retten, wo sie aber fast erfriert. Zwei Pinguine (Djandji-Stahl und Kruß) entdecken sie und bringen sie in eine geheimnisvolle Höhle. Steffi bekommt dort Fisch (einen der Zuschauer!) von den Pinguinen und ein großes Ei (eine Zuschauerin), das sie ausbrüten soll. Als nach Wochen des Brütens aus dem Ei ein Wesen (die gleiche Zuschauerin) schlüpft (Foto links) aber dann plötzlich verschwunden ist, sind die Pinguine sauer auf Steffi. Sie erfährt, daß dieses Wesen die Antarktis retten könnte und von den Pinguinen als eine Art Messias angesehen wird. Auf der Suche nach dem Wesen helfen ihr viele Pinguine (die Zuschauer/innen). Als Steffi das Wesen endlich entdeckt nimmt dieses Steffi an die Hand und führt sie fort. An dieser hochspannenden Stelle endet der Film (!) - und der Autor kündigte das Erscheinen der Fortsetzung "Gestrandet in der Antarktis, Teil 2") im nächsten Jahr an.

Nach der Pause gab es die Synchronisations-Szene "Klassentreffen in der Saune" in der beide Frauen jeweils von den Männern synchronisiert wurden. Und beim "Geschichten-Karussell" entstanden vier Geschichten, die im Wechsel gespielt wurden. Darin ging es um die Farbe Lila, das Lebensziel der Erleuchtung, der Beziehung zwischen einer Metzgerin und einer Kuh und dem Gefängnis als Ort.

Beeindruckend war die gute Zusammenarbeit der vier Improspieler/innen, die erstmals in dieser Besetzung zusammen auf der Bühne standen. Die vier zeigten daß auch beim Theatersport berührende Szenen möglich sind und boten den Zuschauer/innen neben Lachen und Comedy auch längere und komplexe Geschichten. 

Witzig: Der selbe Zuschauer, der beim Drehbuch den Fisch gespielt hatte, gewann am Ende beim Wettbüro den Preis für den besten Siegertipp: Eine Freikarte für den Impro-Krimi im Oktober!

Das Publikum feuerte die beiden Mannschaften begeistert an und spendete immer wieder langen Applaus. Im Gästebuch stand: "Ihr wart zauberhaft! Danke, dass ihr so viele tolle Ideen habt."

Weitere Fotos der Aufführung: Hier.

Die nächste Theatersport-Aufführung ist am Donnerstag, 16. Juli 2026 um 20:00 Uhr im Freiburger Stadtgarten.

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